Am 2. Januar 2026 zeigt sich Niederösterreich von seiner besten Seite: Die Luftqualität im Bundesland erreicht ein bemerkenswert hohes Niveau, wie die neuesten Messungen des niederösterreichischen Luftgütemessnetzes bestätigen. Mit rund 40 Messstellen, die das gesamte Jahr über rund um die Uhr Daten
Am 2. Januar 2026 zeigt sich Niederösterreich von seiner besten Seite: Die Luftqualität im Bundesland erreicht ein bemerkenswert hohes Niveau, wie die neuesten Messungen des niederösterreichischen Luftgütemessnetzes bestätigen. Mit rund 40 Messstellen, die das gesamte Jahr über rund um die Uhr Daten erheben, wird die kontinuierliche Verbesserung der Luftqualität dokumentiert. Diese positive Entwicklung ist ein Zeichen für die erfolgreiche Umweltpolitik der Region. Die aktuellen Zahlen belegen einen klaren Rückgang der Luftschadstoffe, was die Lebensqualität der Bürger erheblich verbessert.
Die Verbesserung der Luftqualität in Niederösterreich ist das Ergebnis jahrelanger Bemühungen. Bereits seit den frühen 2000er Jahren wurden Maßnahmen ergriffen, um den Ausstoß von Schadstoffen zu reduzieren. Die Einführung des NÖ Feinstaubprogramms im Jahr 2006 markierte einen Wendepunkt. Damals lag die PM10-Belastung bei 28 µg/m³, heute sind es nur noch 14 µg/m³.
Dieser Rückgang ist kein Zufall, sondern das Resultat gezielter politischer Entscheidungen und technologischer Innovationen. In den letzten zwei Jahrzehnten wurden alte Heizsysteme durch moderne, umweltfreundliche Technologien ersetzt. Auch die Verkehrspolitik trug zur Verbesserung bei, indem sie auf sauberere Fahrzeuge setzte.
Im Vergleich zu anderen österreichischen Bundesländern und Nachbarländern wie Deutschland und der Schweiz zeigt sich Niederösterreich als Vorreiter. Während in Deutschland die Feinstaubbelastung in städtischen Gebieten oft noch über den Grenzwerten liegt, hat Niederösterreich diese Werte deutlich unterschritten. Auch die Schweiz, bekannt für ihre strengen Umweltauflagen, kann von den Maßnahmen in Niederösterreich lernen.
Die verbesserte Luftqualität hat direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung. Studien zeigen, dass eine Reduktion der Feinstaubbelastung das Risiko von Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Problemen verringert. Ein Beispiel ist die Stadt St. Pölten, wo die Zahl der Krankenhausaufenthalte aufgrund von Atemwegserkrankungen in den letzten Jahren um 15 Prozent gesunken ist.
Auch wirtschaftlich profitieren die Bürger: Energetische Sanierungen und der Umstieg auf moderne Heizsysteme senken die Energiekosten. Ein durchschnittlicher Haushalt in Niederösterreich spart dadurch jährlich bis zu 200 Euro.
Die aktuellen Messungen zeigen einen Rückgang von Stickstoffdioxid (NO₂) um 39 Prozent, Feinstaub PM10 um 30 Prozent und Feinstaub PM2,5 um 29 Prozent im Zeitraum von 2015 bis 2025. Diese Werte liegen weit unter den gesetzlichen Grenzwerten und bestätigen den Erfolg der umgesetzten Maßnahmen.
Die positiven Trends der letzten Jahre lassen optimistisch in die Zukunft blicken. Niederösterreich plant, seine Bemühungen fortzusetzen und die Luftqualität weiter zu verbessern. Geplante Maßnahmen umfassen die Förderung von Elektromobilität und den Ausbau erneuerbarer Energien. Experten prognostizieren, dass der Ausstoß von Luftschadstoffen in den nächsten zehn Jahren um weitere 20 Prozent sinken könnte.
Niederösterreich hat gezeigt, dass eine saubere Umwelt und wirtschaftlicher Fortschritt Hand in Hand gehen können. Die Erfolge der letzten Jahre sind ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Die Bürger sind aufgerufen, ihren Teil beizutragen, indem sie umweltbewusste Entscheidungen treffen. Weitere Informationen zur Luftqualität in Niederösterreich finden Interessierte auf www.noel.gv.at/luft.