Die mit Spannung erwartete "Spritpreisbremse" der österreichischen Bundesregierung sorgt bereits vor ihrer Umsetzung für kontroverse Diskussionen. Der ÖAMTC zeigt sich enttäuscht über das präsentierte Maßnahmenpaket.
Die mit Spannung erwartete "Spritpreisbremse" der österreichischen Bundesregierung sorgt bereits vor ihrer Umsetzung für kontroverse Diskussionen. Der ÖAMTC zeigt sich enttäuscht über das präsentierte Maßnahmenpaket. Mit einer geplanten Preisreduktion von durchschnittlich zehn Cent pro Liter sehen Vertreter des Automobilclubs die Entlastung für Autofahrer als unzureichend an.
Martin Grasslober, Leiter der ÖAMTC-Verkehrswirtschaft, äußerte sich zur neuen Spritpreisbremse der Bundesregierung: "Es ist positiv, dass die Regierung versucht, die Preise zu reduzieren. Im Sinne der Konsument:innen hätten wir uns aber eine größere Entlastung erhofft."
Der Mobilitätsclub kommentiert die geplante durchschnittliche Preisreduktion von zehn Cent pro Liter als nicht ausreichend.
Der ÖAMTC fordert bereits seit längerem eine Senkung der Mineralölsteuer und war – sofern die Versorgung sichergestellt ist – auch einer Margenregulierung nicht abgeneigt.
"Eine Preisreduktion um durchschnittlich zehn Cent pro Liter ist angesichts der aktuellen Spritpreise letztlich jedoch kein großer Wurf", kommentiert Grasslober abschließend.