Die Arbeitslosenzahlen in Österreich steigen, und die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt sind größer denn je. In einer eindringlichen Pressemitteilung hat Helene Schuberth, die Bundesgeschäftsführerin des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), die Bedeutung von Weiterbildung und Qualifi
Die Arbeitslosenzahlen in Österreich steigen, und die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt sind größer denn je. In einer eindringlichen Pressemitteilung hat Helene Schuberth, die Bundesgeschäftsführerin des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), die Bedeutung von Weiterbildung und Qualifizierung als zentrale Werkzeuge im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit hervorgehoben. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.
Am 3. November 2025 veröffentlichte der ÖGB eine Pressemitteilung, die auf die steigende Arbeitslosigkeit in Österreich aufmerksam macht. Die Digitalisierung und der sozial-ökologische Umbau der Arbeitswelt üben zusätzlichen Druck auf die Beschäftigten aus. Diese Entwicklungen führen dazu, dass viele Arbeitnehmer um ihre Jobs fürchten müssen.
Die Digitalisierung revolutioniert die Arbeitswelt. Automatisierung und künstliche Intelligenz ersetzen zunehmend menschliche Arbeitskraft, was zu einem Strukturwandel in vielen Branchen führt. Dieser Wandel erfordert neue Fähigkeiten und Qualifikationen, die durch gezielte Weiterbildung erworben werden müssen.
Helene Schuberth betont, dass Weiterbildung und Qualifizierung unverzichtbare Werkzeuge sind, um den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt zu begegnen. Der ÖGB fordert systematische Investitionen in Weiterbildung, Qualifizierung und Umschulung. Zudem muss eine gute Absicherung für Menschen in Schulungsmaßnahmen gewährleistet werden.
Weiterbildung kostet Geld und Zeit. Oftmals sind damit Entgeltverzicht und zusätzliche Investitionen verbunden. Der ÖGB sieht hier eine soziale Falle: Wenn Arbeitnehmern die finanziellen Mittel fehlen, bleibt Weiterbildung ein Privileg. Dies könnte dazu führen, dass Menschen mit geringem Einkommen abgehängt werden.
Bereits in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Weiterbildung ein Schlüssel zur Bewältigung von Krisen ist. Während der Wirtschaftskrise 2008/2009 wurden zahlreiche Programme zur Förderung der beruflichen Weiterbildung ins Leben gerufen, die vielen Menschen halfen, neue berufliche Perspektiven zu entwickeln.
Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass Länder wie Deutschland und die skandinavischen Staaten bereits seit Jahren erfolgreich in Weiterbildung investieren. Diese Länder haben erkannt, dass gut ausgebildete Arbeitskräfte der Schlüssel zur wirtschaftlichen Stabilität sind.
Für die Bürger bedeutet die Forderung nach mehr Weiterbildungschancen vor allem eines: Sicherheit. In einer sich schnell verändernden Arbeitswelt sind neue Qualifikationen entscheidend, um den Arbeitsplatz zu sichern oder neue berufliche Wege zu gehen.
Ein fiktiver Arbeitsmarktexperte erklärt: „Die Investition in Weiterbildung ist nicht nur ein Kostenfaktor, sondern eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Ohne qualifizierte Arbeitskräfte droht der Wirtschaftsstandort Österreich ins Hintertreffen zu geraten.“
Die kommenden Jahre werden zeigen, wie erfolgreich die Maßnahmen zur Förderung der Weiterbildung sind. Der ÖGB wird weiterhin Druck auf die Politik ausüben, um die notwendigen Investitionen sicherzustellen. Die Hoffnung ist, dass Österreich durch gezielte Bildungsmaßnahmen gestärkt aus den aktuellen Herausforderungen hervorgeht.
Die Forderungen des ÖGB stehen in engem Zusammenhang mit den politischen Zielsetzungen der österreichischen Regierung, die ebenfalls die Wichtigkeit von Bildung und Qualifizierung betont. Die Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften, Regierung und Arbeitgebern wird entscheidend sein, um die notwendigen Schritte einzuleiten.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass Weiterbildung und Qualifizierung nicht nur Schlagworte sind, sondern essenzielle Bausteine für eine zukunftsfähige Arbeitswelt. Der ÖGB hat mit seiner Pressemitteilung einen wichtigen Impuls gesetzt, der hoffentlich in konkrete Maßnahmen mündet.