Die Semesterferien 2026 stehen vor der Tür, und die Reiselust der Österreicher:innen ist ungebrochen. Laut dem aktuellen ÖHV-Urlaubsradar, einer Erhebung der Österreichischen Hotelvereinigung in Zusammenarbeit mit Reppublika Research, planen 30,7 % der Österreicher:innen, die Ferien für einen Urlaub
Die Semesterferien 2026 stehen vor der Tür, und die Reiselust der Österreicher:innen ist ungebrochen. Laut dem aktuellen ÖHV-Urlaubsradar, einer Erhebung der Österreichischen Hotelvereinigung in Zusammenarbeit mit Reppublika Research, planen 30,7 % der Österreicher:innen, die Ferien für einen Urlaub zu nutzen. Dies stellt eine signifikante Steigerung gegenüber dem Vorjahr dar, als nur 25,5 % der Bevölkerung in den Ferien verreisten. Besonders auffällig ist der Trend, dass knapp vier von fünf Urlauber:innen, konkret 78,6 %, die Ferien im eigenen Land verbringen werden. Diese Zahl ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2025, als der Anteil noch bei 63,8 % lag.
Österreich bietet mit seinen vielfältigen Landschaften und kulturellen Angeboten ideale Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Urlaub. Die kurzen Anreisewege und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis machen das Land besonders attraktiv. Laut ÖHV-Präsident Walter Veit sind Verlässlichkeit und ein breites Angebot weitere Gründe, warum sich viele für einen Inlandsurlaub entscheiden.
Salzburg und Tirol stehen bei den Reisezielen hoch im Kurs. Salzburg zieht mit 19,9 % der Urlauber:innen die meisten Reisenden an, gefolgt von Tirol mit 14,6 %. Diese Regionen sind bekannt für ihre alpinen Landschaften und bieten zahlreiche Möglichkeiten für Winteraktivitäten. Die Steiermark und Wien sind ebenfalls beliebte Ziele, wobei Wien vor allem mit Städtetrips und kulturellen Angeboten punktet.
Die Semesterferien werden von vielen genutzt, um aktiv zu sein. Skifahren, Winterwandern und andere Outdoor-Aktivitäten stehen mit 39,4 % der Urlauber:innen im Vordergrund. Gleichzeitig gewinnt der Wellnessurlaub mit 25,2 % an Beliebtheit, insbesondere bei älteren Gästen. Städtereisen und Besuche bei Familie und Freunden ergänzen das vielfältige Reiseverhalten.
In den letzten Jahren hat sich der Trend zum Inlandsurlaub verstärkt. Historisch gesehen war das Reisen innerhalb Österreichs schon immer beliebt, doch die Pandemie hat diesen Trend nochmals verstärkt. Menschen schätzen die Sicherheit und Planbarkeit, die ein Urlaub im eigenen Land bietet.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz zeigt sich, dass der Trend zum Inlandsurlaub auch dort vorhanden ist. In Deutschland verbringen viele die Ferien in den Alpen oder an der Nord- und Ostsee, während in der Schweiz die Bergregionen dominieren. Die Gründe sind ähnlich: Sicherheit, kurze Anreisewege und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Der Trend zum Inlandsurlaub hat direkte Auswirkungen auf die heimische Tourismusbranche. Hotels und Freizeiteinrichtungen profitieren von der erhöhten Nachfrage. Gleichzeitig führt die bewusste Planung der Reisen dazu, dass mehr Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit gelegt wird. Diese Entwicklungen sind positiv für die regionale Wirtschaft und schaffen Arbeitsplätze.
Die Prognosen für die kommenden Jahre sind vielversprechend. Experten gehen davon aus, dass der Inlandsurlaub weiter an Bedeutung gewinnen wird. Die steigende Sensibilität für Umweltfragen und die Unterstützung der lokalen Wirtschaft sind treibende Kräfte hinter diesem Trend.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Semesterferien 2026 im Zeichen des Inlandsurlaubs stehen. Die Österreicher:innen schätzen die Vorzüge ihres Landes und nutzen die Ferien, um die vielfältigen Angebote zu genießen. Ob Aktivurlaub in den Bergen oder kulturelle Erlebnisse in der Stadt – Österreich bietet für jeden Geschmack das passende Angebot.
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