Österreich kann aufatmen: Nach intensiver Zusammenarbeit und strengen Maßnahmen wurde die drohende Gefahr einer Einschleppung der Maul- und Klauenseuche erfolgreich abgewendet. Die österreichischen Behörden haben in einem beispiellosen Kraftakt die Schutzmaßnahmen gelockert, nachdem die Ausbreitung
Österreich kann aufatmen: Nach intensiver Zusammenarbeit und strengen Maßnahmen wurde die drohende Gefahr einer Einschleppung der Maul- und Klauenseuche erfolgreich abgewendet. Die österreichischen Behörden haben in einem beispiellosen Kraftakt die Schutzmaßnahmen gelockert, nachdem die Ausbreitung des Erregers vor den Grenzen des Landes gestoppt werden konnte.
In einer heutigen Sitzung im Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz wurde die Lage bewertet und beschlossen, die Schutzmaßnahmen schrittweise zurückzufahren. Die strengen Überwachungszonen sind bereits aufgehoben, und auch die Sperrzonen im Burgenland und Niederösterreich werden mit Ablauf des Tages aufgehoben.
Mit der Öffnung der kleineren Grenzübergänge zu Ungarn und der Slowakei kehrt ein Stück Normalität zurück. Der Rückbau der Seuchenteppiche ist im vollen Gange, und auch die Verbringung tierischer Produkte aus der Slowakei ist wieder erlaubt. Für Ungarn bleiben die Einfuhrbeschränkungen jedoch vorerst bestehen.
Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig und Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig lobten die beispiellose Zusammenarbeit aller Beteiligten. Die Krise habe gezeigt, dass Österreich handlungsfähig ist, wenn alle an einem Strang ziehen. „Das war keine Selbstverständlichkeit – es war das Ergebnis harter Arbeit, hoher fachlicher Kompetenz und außergewöhnlicher Kooperation“, betonte Königsberger-Ludwig.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner hob den Einsatz des Bundesheeres hervor, das maßgeblich dazu beigetragen hat, die Ausbreitung der Seuche zu verhindern.
Trotz der Erfolge bleibt ein Restrisiko bestehen. Deshalb gelten weiterhin gezielte Hygienemaßnahmen und Risikoabschätzungen zum Schutz der Tiere und Betriebe. Die Behörden betonen, dass die außer Kraft gesetzten Verordnungen im Rechtsbestand bleiben, um bei einer Verschärfung der Lage rasch reagieren zu können.
Die Maul- und Klauenseuche ist nicht nach Österreich gekommen – auch, weil vorausschauend und faktenbasiert gehandelt wurde. Doch die Dynamik der Tierseuchen weltweit erfordert weiterhin Wachsamkeit und Vorbereitung.
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