Wien, 3. Juli 2025 – Eine bahnbrechende Initiative hat das Licht der Welt erblickt: Das Horizon Europe Projekt RobustifAI, das darauf abzielt, die Robustheit und Vertrauenswürdigkeit generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) zu revolutionieren. Mit einem beeindruckenden Gesamtbudget von 9,3 Millio
Wien, 3. Juli 2025 – Eine bahnbrechende Initiative hat das Licht der Welt erblickt: Das Horizon Europe Projekt RobustifAI, das darauf abzielt, die Robustheit und Vertrauenswürdigkeit generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) zu revolutionieren. Mit einem beeindruckenden Gesamtbudget von 9,3 Millionen Euro und einer Laufzeit von 36 Monaten könnte dieses Projekt die Art und Weise, wie wir KI-Technologien einsetzen, grundlegend verändern.
RobustifAI ist nicht nur ein weiteres KI-Projekt. Es ist das Ergebnis einer rigorosen Auswahl, bei der nur drei von 131 eingereichten Vorschlägen den begehrten Förderzuschlag erhalten haben. Das Projekt startete offiziell am 1. Juni 2025 und wird von einem Konsortium aus 18 Partnern aus 12 Ländern getragen, darunter prominente Institutionen wie das AIT Austrian Institute of Technology und die TU Wien.
Österreich spielt eine zentrale Rolle in diesem bahnbrechenden Projekt. Das AIT Austrian Institute of Technology, vertreten durch Priv.-Doz. Dr. Dejan Nickovic, fungiert als technischer Leiter. Gemeinsam mit der TU Wien, die ihre Expertise in der systematischen Entwicklung und Analyse von lernfähigen autonomen Systemen einbringt, bildet Österreich das Herzstück des Konsortiums. Diese Zusammenarbeit ist das Ergebnis einer zehnjährigen Kooperation, die sich in der Verifizierung von „deep neural networks“ und der Entwicklung vertrauenswürdiger Systeme bewährt hat.
Generative KI, wie zum Beispiel Basismodelle (Foundation Models), hat das Potenzial, die Art und Weise, wie wir Daten verarbeiten und nutzen, zu transformieren. Diese Modelle sind in der Lage, aus Daten Mustern zu lernen und neue Inhalte zu generieren. Doch mit großer Macht kommen auch große Herausforderungen. Die Schwächen der GenAI, insbesondere in den Bereichen technische, betriebliche und benutzerbezogene Robustheit, könnten ihre breite Einführung und positive gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen behindern.
RobustifAI konzentriert sich auf Basismodelle, die in komplexen Systemen eingesetzt werden, in denen Computer, Netzwerke, Menschen und physische Prozesse kombiniert sind, um reale Umgebungen zu überwachen und zu steuern. Diese Systeme, bekannt als Human-Cyber-Physical Systems (HCPS), stellen die anspruchsvollsten Herausforderungen dar, da sie unmittelbare physische Auswirkungen haben, von kritischer Bedeutung sind, in Echtzeit arbeiten und menschliche Interaktion erfordern.
Das Konsortium von RobustifAI umfasst eine Vielzahl von Partnern, darunter sieben Universitäten, zwei Forschungstechnologie-Organisationen (RTOs), fünf kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) und fünf große Unternehmen. Diese Partnerschaft vereint Expertise aus der ganzen Welt, um Lösungen zu entwickeln, die in verschiedenen Bereichen anwendbar sind und das volle Potenzial von GenAI freisetzen.
Die Erfolge von RobustifAI könnten weitreichende Auswirkungen auf die Zukunft der KI-Technologie haben. Durch die Entwicklung robuster und vertrauenswürdiger KI-Systeme könnten neue Standards gesetzt werden, die die Akzeptanz und Integration von GenAI in verschiedenen Sektoren fördern. Dies könnte nicht nur die Effizienz und Sicherheit in Bereichen wie Gesundheitswesen, Transport und Energieversorgung verbessern, sondern auch neue Geschäftsmodelle und wirtschaftliche Chancen eröffnen.
Ein anonymer Experte kommentierte: „Die Arbeit von RobustifAI ist entscheidend, um die oft übersehenen Schwächen von GenAI anzugehen. Die Fähigkeit, robuste Systeme zu entwickeln, ist der Schlüssel zur Schaffung von Vertrauen in KI-Technologien, was letztlich zu einer breiteren Akzeptanz und Nutzung führen wird.“
Die Rolle Österreichs in RobustifAI unterstreicht das Engagement des Landes, eine Führungsposition im Bereich der KI-Technologie einzunehmen. Die Zusammenarbeit zwischen dem AIT und der TU Wien zeigt, wie wichtig es ist, akademische und technische Expertise zu bündeln, um globale Herausforderungen zu bewältigen. Politisch könnte dies Österreich in eine Vorreiterrolle in der europäischen KI-Strategie versetzen, während wirtschaftlich gesehen die Möglichkeit besteht, neue Märkte zu erschließen und Arbeitsplätze in zukunftsorientierten Sektoren zu schaffen.
Weitere Informationen über das Projekt finden Sie auf der RobustifAI-Website oder auf LinkedIn unter @RobustifAI project.