Am 17. Dezember 2025 gab die Österreichische Ärztekammer in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie erneut ihren renommierten Pressepreis für herausragende journalistische Leistungen im Gesundheitswesen ausschreibt. Dieser Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, richtet sich an hauptberufliche Journ
Am 17. Dezember 2025 gab die Österreichische Ärztekammer in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie erneut ihren renommierten Pressepreis für herausragende journalistische Leistungen im Gesundheitswesen ausschreibt. Dieser Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, richtet sich an hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten in Österreich, die sich mit gesundheitspolitischen Themen auseinandergesetzt haben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2026.
Der Pressepreis der Österreichischen Ärztekammer ist eine wichtige Anerkennung für Journalistinnen und Journalisten, die sich mit den komplexen und oft herausfordernden Themen der Gesundheitspolitik befassen. Die Vergabe des Preises erfolgt durch eine unabhängige Jury, die von der Ärztekammer bestellt wird. Diese Jury hat die Möglichkeit, den Preis auf mehrere gleichwertige Veröffentlichungen aufzuteilen, was die Vielfalt und Breite der journalistischen Arbeiten honoriert.
Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten, die ihren ordentlichen Wohnsitz in Österreich haben. Die eingereichten Arbeiten müssen im Jahr 2025 veröffentlicht worden sein und sich mit gesundheitspolitischen Fragen befassen. Medizinisch-wissenschaftliche Arbeiten oder solche, die in wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht wurden, sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Seit seiner Einführung hat der Pressepreis der Österreichischen Ärztekammer eine bedeutende Rolle in der Förderung qualitativ hochwertiger Berichterstattung im Gesundheitswesen gespielt. Der Preis wurde ins Leben gerufen, um den Fokus auf die gesellschaftliche Relevanz gesundheitspolitischer Themen zu lenken und die öffentliche Diskussion darüber zu fördern. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Journalistinnen und Journalisten für ihre herausragenden Beiträge ausgezeichnet, die nicht nur informativ, sondern auch gesellschaftlich relevant waren.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz, wo ähnliche Preise existieren, zeichnet sich der österreichische Pressepreis durch seine spezifische Ausrichtung auf gesundheitspolitische Themen aus. Während in Deutschland häufig auch wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet werden, legt die Österreichische Ärztekammer besonderen Wert auf die gesellschaftliche und politische Dimension der Gesundheitsthemen.
Die Auszeichnung hat konkrete Auswirkungen auf die österreichische Medienlandschaft. Sie fördert nicht nur die Qualität der Berichterstattung, sondern trägt auch dazu bei, dass gesundheitspolitische Themen stärker in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit rücken. Ein Beispiel dafür ist die Berichterstattung über die Gesundheitsreform, die durch preisgekrönte Artikel eine breitere öffentliche Diskussion erfuhr.
Für die Teilnahme können maximal fünf Arbeiten eingereicht werden. Diese müssen entweder postalisch oder elektronisch an die Ärztekammer gesendet werden. Bei postalischer Einreichung von Film- und Fernsehproduktionen sowie Beiträgen des Hörfunks und von Onlinemedien sind diese auf windowskompatiblen Datenträgern zu übermitteln. Das Beilegen eines Manuskripts ist in diesen Fällen erwünscht.
In den kommenden Jahren wird erwartet, dass der Pressepreis weiter an Bedeutung gewinnt, da die Themen rund um das Gesundheitswesen immer komplexer und für die Gesellschaft relevanter werden. Die Ärztekammer plant, die Vergabekriterien regelmäßig zu überprüfen und anzupassen, um den aktuellen Herausforderungen im Gesundheitsjournalismus gerecht zu werden.
Der Pressepreis der Österreichischen Ärztekammer bleibt ein bedeutendes Instrument zur Förderung der journalistischen Auseinandersetzung mit gesundheitspolitischen Themen. Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind aufgerufen, ihre Arbeiten bis zum 31. März 2026 einzureichen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Ärztekammer.