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Österreichs Klimapioniere erobern Ljubljana: Sieben Städte präsentieren nachhaltige Lösungen

25. März 2026 um 08:34
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Von der Donaustadt Tulln bis zur Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt – österreichische Städte sorgen derzeit auf der internationalen Bühne für Aufsehen. Bei der renommierten Urban Future Conference in Ljubljana (24. bis 27. März) gestalten sieben österreichische Pionierstädte das offizielle Programm aktiv mit.

Von der Donaustadt Tulln bis zur Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt – österreichische Städte sorgen derzeit auf der internationalen Bühne für Aufsehen. Bei der Urban Future Conference in Ljubljana (24. bis 27. März) stehen gleich sieben heimische Kommunen im Rampenlicht und zeigen der europäischen Fachwelt, wie der Weg zur klimaneutralen Stadt gelingen kann. Die Teilnahme der österreichischen Pionierstädte unterstreicht die Innovationskraft heimischer Kommunen und bietet die Möglichkeit, österreichische Lösungen international sichtbar zu machen.

Urban Future Conference: Europas Treffpunkt für nachhaltige Stadtentwicklung

Die Urban Future Conference gilt als ein zentraler Treffpunkt für nachhaltige Stadtentwicklung in Europa und vernetzt Politik, Wirtschaft und Forschung. Für die österreichischen Pionierstädte der „Mission Klimaneutrale Stadt“ ist dies eine wertvolle Bühne: Sie können ihre Lösungen und Projekte international sichtbar machen und gleichzeitig von den Erfahrungen anderer Städte lernen.

Die Tatsache, dass gleich sieben österreichische Pionierstädte der "Mission Klimaneutrale Stadt" eingeladen wurden, das offizielle Programm mitzugestalten, zeugt von der hohen Qualität und Relevanz ihrer Klimaschutzprojekte.

Kleine Städte, große Wirkung: Transformation abseits der Metropolen

Unter dem Titel „The Power of Towns and Smaller Cities“ zeigen Tulln, Eisenstadt und Lienz, dass der Wandel zur Klimaneutralität auch außerhalb großer Metropolen gelingt.

Tulln: Transformation des Nibelungenplatzes

Tulln präsentiert die Transformation des Nibelungenplatzes von einer versiegelten Verkehrsfläche hin zu einem begrünten, klimaresilienten Aufenthaltsraum.

Eisenstadt: Öffentliches Nahverkehrsliniensystem

Eisenstadt als kleinste Hauptstadt Österreichs bereichert den Austausch durch die Präsentation des ersten öffentlichen Nahverkehrsliniensystems des Burgenlandes – dem Stadtbus Eisenstadt. Auf vier Linien machen die elektrisch betriebenen Busse klimafreundliche Mobilität auch in der Kleinstadt möglich.

Lienz: Klimaneutralitätsfahrplan

Lienz setzt auf einen Klimaneutralitätsfahrplan bis 2040 mit einem besonderen Fokus auf sanfte Mobilität und den Fußverkehr in der Innenstadt.

Vernetzung und innovative Stadtpolitik

Der zweite interaktive Workshop wird von den österreichischen Pionier-Großstädten Graz, Klagenfurt, Linz und Villach bespielt. Darin zeigen die Städte Beispiele von innovativen Ansätzen lokaler Klima-Governance-Ansätze auf und diskutieren diese mit dem Publikum.

  • Graz bringt ihren Ansatz der Klimapakte mit, um Unternehmen in den Wandel einzubinden.
  • Klagenfurt teilt Erfahrungen aus Aktivitäten ihrer lokalen Klimainnovationsagentur für die Stadt.
  • Villach stellt Schritte zu einem integrierten Nachhaltigkeitsmanagement anhand Klimaneutralitätsreifegrade vor.
  • Linz präsentiert Methoden, um Einwohner:innen in die Erneuerung des Stadtteils einzubeziehen.

Über die Mission Klimaneutrale Stadt

Die Mission Klimaneutrale Stadt unterstützt österreichische Städte auf ihrem Weg zur Klimaneutralität. Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit Städten, Wirtschaft, Forschung und Bevölkerung konkrete Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, die Städte klimafit, lebenswert und zukunftssicher machen. Die Mission wird gemeinsam vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und dem Klima- und Energiefonds getragen.

„Österreichische Städte zeigen bereits heute, wie innovative Lösungen für klimaneutrale und lebenswerte Räume aussehen können. Die Urban Future Conference ist eine wichtige Bühne, die hilft, Innovationen made in Austria einem internationalen Publikum zugänglich zu machen“, erklärt Innovationsminister Peter Hanke. Die Einladung zur Gestaltung zweier Workshops unterstreiche die hohe Qualität dieser Pionierarbeit.

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