Am 3. Februar 2026 veröffentlichte das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) eine beeindruckende Bilanz zur Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in Österreich. Mit einem Fördervolumen von 168 Millionen Euro im Jahr 202
Am 3. Februar 2026 veröffentlichte das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) eine beeindruckende Bilanz zur Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung in Österreich. Mit einem Fördervolumen von 168 Millionen Euro im Jahr 2025 wurden zahlreiche Projekte zur Sicherung der Wasserinfrastruktur unterstützt. Diese Investitionen sind nicht nur ein Zeichen für die Nachhaltigkeit, sondern auch ein wesentlicher Beitrag zur Versorgungssicherheit und Krisensicherheit in Österreich.
Die Geschichte der Wasserwirtschaft in Österreich ist eine Erfolgsgeschichte. Bereits im 19. Jahrhundert begann man mit dem systematischen Ausbau der Wasserversorgung, um die Bevölkerung in den wachsenden Städten mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Heute ist die Wasserwirtschaft ein zentraler Pfeiler der österreichischen Infrastruktur. Mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit und Krisensicherheit wurden im Jahr 2025 insgesamt 2.190 Projekte gefördert. Diese Projekte umfassten sowohl die Erschließung neuer Wasserquellen als auch den Ausbau bestehender Infrastrukturen.
Im Vergleich zu Ländern wie Deutschland und der Schweiz hat Österreich einen hohen Standard in der Wasserwirtschaft erreicht. Während Deutschland verstärkt in die Digitalisierung der Wasserwirtschaft investiert, setzt Österreich auf eine Kombination aus traditioneller Infrastruktur und innovativen Ansätzen wie der Nutzung von Photovoltaikanlagen zur Betriebssicherheit. Die Schweiz hingegen fokussiert stark auf den Schutz ihrer natürlichen Wasserressourcen und den Ausbau von Hochwasserschutzmaßnahmen.
Die Investitionen in die Wasserwirtschaft haben direkte Auswirkungen auf die Lebensqualität der österreichischen Bevölkerung. Ein Beispiel ist die Marktgemeinde Unterweißenbach in Oberösterreich, wo ein neuer Brunnen errichtet wurde. Diese Maßnahme sichert die Trinkwasserversorgung für die Einwohner und wird vom BMLUK mit 500.000 Euro gefördert. Solche Projekte garantieren nicht nur den Zugang zu sauberem Wasser, sondern fördern auch die regionale Entwicklung und den Umwelt- und Klimaschutz.
Die Zahlen sprechen für sich: 168 Millionen Euro Fördervolumen, 2.190 Projekte im Jahr 2025 und eine geplante Förderung von 126 Millionen Euro für das Jahr 2026. Diese Investitionen zeigen die Entschlossenheit des BMLUK, die Wasserinfrastruktur in Österreich kontinuierlich zu verbessern und an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen.
Umwelt- und Wasserminister Norbert Totschnig betont die Bedeutung dieser Investitionen: „Mit der gezielten Förderung der Siedlungswasserwirtschaft investieren wir nachhaltig in die Lebensqualität der Bevölkerung und in den Schutz unserer Umwelt.“ Diese Aussage unterstreicht die langfristige Vision des Ministeriums, die Versorgungssicherheit für kommende Generationen zu gewährleisten.
Die Zukunft der Wasserwirtschaft in Österreich sieht vielversprechend aus. Mit den geplanten Investitionen für 2026 wird das BMLUK weiterhin eine zentrale Rolle bei der Sicherung einer hochwertigen, flächendeckenden Infrastruktur spielen. Die Herausforderungen des Klimawandels erfordern kontinuierliche Anpassungen und innovative Lösungen, um die Wasserversorgung auch in Krisenzeiten zu gewährleisten.
Die positive Bilanz zur Wasserwirtschaft in Österreich zeigt, dass das Land auf einem guten Weg ist, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Die Investitionen in die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung sind ein wesentlicher Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und zur Sicherung der Lebensqualität der Bevölkerung. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Wasserwirtschaft in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.
Für weiterführende Informationen und aktuelle Entwicklungen in der Wasserwirtschaft besuchen Sie die offizielle Pressemitteilung des BMLUK.