Die Spannung steigt: Am 1. Februar 2026 verkündete das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) die endgültige Nominierung des Olympic Team Austria für die bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Mailand Cortina. Ein besonderes Highlight ist die Teilnahme von 22 Polizeisportlerinnen und -sportlern
Die Spannung steigt: Am 1. Februar 2026 verkündete das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) die endgültige Nominierung des Olympic Team Austria für die bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Mailand Cortina. Ein besonderes Highlight ist die Teilnahme von 22 Polizeisportlerinnen und -sportlern, die Österreich in verschiedenen Disziplinen vertreten werden. Diese Athletinnen und Athleten sind nicht nur Aushängeschilder für den Polizeiberuf, sondern auch ein Beweis dafür, dass sich Spitzensport und Berufsausbildung erfolgreich vereinen lassen.
Das ÖOC hat am 26. Jänner 2026 im Wiener Marriott Hotel die Zusammensetzung des Olympic Team Austria bekannt gegeben. Insgesamt 115 Athletinnen und Athleten aus acht Bundesländern werden in 18 Sportarten an den Start gehen. Die Nominierten wurden am 27. Jänner 2026 im Rahmen der Lotterien Farewell-Feier feierlich verabschiedet. Der feierliche Schlusspunkt fand am 28. Jänner 2026 mit der Vereidigung durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Wiener Hofburg statt.
Unter den 115 Athletinnen und Athleten befinden sich 22 Polizeisportlerinnen und -sportler, die in Disziplinen wie Biathlon, Bob, Freestyle/Freeski und Ski Alpin antreten werden. Diese Sportlerinnen und Sportler sind Teil eines speziellen Programms, das es ihnen ermöglicht, ihre sportlichen Ambitionen mit ihrer beruflichen Laufbahn bei der Polizei zu verbinden. Innenminister Gerhard Karner betonte in seiner Rede die Bedeutung dieser Athletinnen und Athleten als Vorbilder für die Jugend und als Botschafter für den Polizeiberuf.
Die Förderung von Polizeisportlerinnen und -sportlern hat in Österreich eine lange Tradition. Bereits in den 1970er Jahren wurde erkannt, dass der Sport ein wichtiger Bestandteil der Polizeiausbildung sein kann. Die Verbindung von sportlicher Betätigung und polizeilicher Ausbildung fördert nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch Disziplin, Teamgeist und Durchhaltevermögen – Eigenschaften, die im Polizeidienst von unschätzbarem Wert sind.
Im Laufe der Jahre wurden spezielle Programme entwickelt, um talentierte Sportlerinnen und Sportler zu fördern. Diese Programme bieten flexible Arbeitszeiten und spezielle Trainingsmöglichkeiten, um den Athletinnen und Athleten die bestmögliche Vorbereitung auf nationale und internationale Wettkämpfe zu ermöglichen.
Auch in anderen Ländern wie Deutschland und der Schweiz gibt es ähnliche Programme zur Förderung von Polizeisportlern. In Deutschland werden beispielsweise Polizeisportler in sogenannten „Sportfördergruppen“ zusammengefasst, die ihnen eine gezielte Vorbereitung auf Wettkämpfe ermöglichen. In der Schweiz hingegen liegt der Fokus stärker auf der Integration von Sport in die Polizeiausbildung, wobei der sportliche Erfolg als Teil der beruflichen Entwicklung betrachtet wird.
Die Teilnahme von Polizeisportlerinnen und -sportlern an den Olympischen Spielen hat auch Auswirkungen auf die Bürger. Diese Athletinnen und Athleten fungieren als Vorbilder und zeigen, dass es möglich ist, eine erfolgreiche sportliche Karriere mit einem anspruchsvollen Beruf zu verbinden. Sie tragen dazu bei, das Image der Polizei in der Öffentlichkeit zu verbessern und junge Menschen für den Polizeiberuf zu begeistern.
Ein konkretes Beispiel ist die Biathletin Anna Andexer, die nicht nur durch ihre sportlichen Leistungen beeindruckt, sondern auch durch ihr Engagement in der Nachwuchsförderung. Sie besucht regelmäßig Schulen, um über ihre Erfahrungen zu berichten und junge Menschen für den Sport und die Polizei zu begeistern.
Die 22 Polizeisportlerinnen und -sportler, die für Österreich bei den Olympischen Spielen antreten, kommen aus verschiedenen Disziplinen. Im Bereich Ski Alpin sind unter anderem Stefan Babinsky und Katharina Huber vertreten, während im Biathlon Anna Andexer die österreichischen Farben vertritt. Diese Athletinnen und Athleten haben sich durch herausragende Leistungen in nationalen und internationalen Wettkämpfen qualifiziert.
Die Förderung dieser Sportlerinnen und Sportler wird durch spezielle Programme des Innenministeriums unterstützt, die ihnen eine optimale Vorbereitung auf die Wettkämpfe ermöglichen. Diese Programme umfassen nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch spezielle Trainingslager und die Möglichkeit, an internationalen Wettkämpfen teilzunehmen.
Die Zukunft der Polizeisportförderung in Österreich sieht vielversprechend aus. Das Innenministerium plant, die bestehenden Programme weiter auszubauen und noch mehr Athletinnen und Athleten die Möglichkeit zu geben, ihre sportlichen und beruflichen Ziele zu erreichen. Ein Fokus liegt dabei auf der Förderung von Nachwuchssportlerinnen und -sportlern, um die nächste Generation von Polizeisportlern zu inspirieren und zu unterstützen.
Langfristig wird angestrebt, die Programme auch auf andere Sportarten auszuweiten und die Zusammenarbeit mit Sportverbänden und Bildungseinrichtungen zu intensivieren. Dies soll dazu beitragen, dass noch mehr junge Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre sportlichen Träume zu verwirklichen und gleichzeitig eine solide berufliche Ausbildung zu erhalten.
Die Teilnahme von 22 Polizeisportlerinnen und -sportlern an den Olympischen Winterspielen 2026 ist ein Beweis für die erfolgreiche Verbindung von Spitzensport und Berufsausbildung in Österreich. Diese Athletinnen und Athleten sind nicht nur Vorbilder für die Jugend, sondern auch Botschafter für den Polizeiberuf. Die Förderung von Polizeisportlern wird auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil der Polizeiausbildung in Österreich sein, um junge Menschen für den Sport und den Polizeidienst zu begeistern.
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