Bis zu 516.000 Zuschauer verfolgten historische Ski-Freestyle-Medaille
Matĕj Švancer holte erste Ski-Freestyle-Medaille für Österreich - ORF verzeichnet Spitzenwerte bei Olympia-Übertragung
Die Olympischen Winterspiele 2026 entwickeln sich für den ORF zu einem echten Quotenhit. Am gestrigen Dienstag, dem 18. Februar, sorgten gleich zwei österreichische Medaillengewinne für herausragende Einschaltquoten bei den Live-Übertragungen.
Den absoluten Höhepunkt bildete das Big-Air-Finale im Ski-Freestyle, bei dem Matĕj Švancer für Österreich Geschichte schrieb. Mit seiner Medaille holte er die erste Ski-Freestyle-Auszeichnung für das rot-weiß-rote Team bei Olympischen Spielen überhaupt. Diesen historischen Moment wollten sich die österreichischen Fernsehzuschauer nicht entgehen lassen.
Bis zu 516.000 Zuschauer verfolgten das spannende Finale live auf ORF 1, im Durchschnitt waren es beeindruckende 398.000 Fans. Das entspricht einem Marktanteil von 16 Prozent - ein mehr als respektables Ergebnis für eine Wintersportart, die in Österreich bislang eher ein Nischensport war.
Besonders erfreulich aus Sicht des ORF: Bei den jüngeren Zielgruppen waren die Quoten noch deutlich höher. In der Gruppe der 12- bis 49-Jährigen erreichte die Übertragung 22 Prozent Marktanteil, bei den 12- bis 29-Jährigen sogar 25 Prozent. Dies zeigt, dass Švancers spektakuläre Sprünge vor allem das junge Publikum begeistern konnten.
Bereits am frühen Nachmittag hatte ein weiteres österreichisches Medaillenereignis für hohe Einschaltquoten gesorgt. Der entscheidende Langlauf der Nordischen Kombinierer, bei dem die zweite Silbermedaille für das österreichische Team erobert wurde, lockte bis zu 402.000 Zuschauer vor die Bildschirme.
Im Durchschnitt verfolgten 335.000 Fans dieses Rennen live im ORF. Hier waren die Marktanteile noch beeindruckender: 35 Prozent aller Fernsehzuschauer entschieden sich für die ORF-Übertragung. In den jungen Zielgruppen E-49 und E-29 Jahre wurden sogar 40 bzw. 51 Prozent Marktanteil erreicht.
Diese Zahlen unterstreichen einmal mehr die große Bedeutung der Nordischen Kombination für den österreichischen Wintersport und das entsprechende Interesse der Zuschauer an dieser traditionsreichen Disziplin.
Neben den klassischen TV-Übertragungen profitiert der ORF auch weiterhin von der stark gestiegenen Nachfrage nach Online-Inhalten. Die Streaming-Zahlen der Olympia-Berichterstattung zeigen einen anhaltenden Boom bei der digitalen Nutzung.
Allein die Live-Streams und Video-on-Demand-Angebote der ORF-Übertragungen vom Dienstag erzielten insgesamt 330.000 Nettoviews. Dabei handelt es sich um zusammenhängende Nutzungsvorgänge, die eine intensive Beschäftigung mit den Inhalten widerspiegeln.
Noch eindrucksvoller sind die 1,0 Millionen Bruttoviews, also die Gesamtzahl der Videostarts. Dies zeigt, dass viele Nutzer mehrfach auf die Olympia-Inhalte des ORF zugegriffen haben - sei es für Live-Übertragungen oder zum nachträglichen Anschauen von Highlights.
Das Gesamtnutzungsvolumen belief sich auf rund 13 Millionen Minuten, was die hohe Verweildauer und das große Interesse an den ausführlichen Olympia-Inhalten verdeutlicht. Diese Zahlen stammen aus der Online-Bewegtbild-Messung AGTT/GfK TELETEST Zensus und gelten als verlässliche Grundlage für die Bewertung digitaler Mediennutzung.
Die hohen Quoten sowohl im linearen Fernsehen als auch beim Streaming belegen die erfolgreiche Olympia-Strategie des ORF. Durch die umfassende Berichterstattung auf verschiedenen Kanälen und Plattformen gelingt es dem öffentlich-rechtlichen Sender, unterschiedliche Zielgruppen optimal zu erreichen.
Während ältere Zuschauer nach wie vor die klassischen TV-Übertragungen bevorzugen, nutzen jüngere Fans verstärkt die digitalen Angebote. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den überdurchschnittlich hohen Marktanteilen bei den jungen Zielgruppen wider.
Die beiden österreichischen Medaillen am Dienstag haben gezeigt, wie wichtig erfolgreiche Auftritte der heimischen Athleten für das Zuschauerinteresse sind. Sowohl Švancers historische Premiere im Ski-Freestyle als auch die zweite Silbermedaille der Nordischen Kombinierer sorgten für emotionale Höhepunkte, die das Publikum vor den Bildschirmen fesselten.
Mit diesen herausragenden Quotenerfolgen kann der ORF optimistisch auf die kommenden Olympia-Tage blicken. Sollten weitere österreichische Athleten um Medaillen kämpfen oder gar welche gewinnen, dürften ähnlich hohe Einschaltquoten zu erwarten sein.
Die Kombination aus linearem Fernsehen und digitalen Streaming-Angeboten ermöglicht es dem ORF, die Olympischen Winterspiele 2026 zu einem medialen Großereignis zu machen, das weit über die traditionellen Fernsehgrenzen hinausreicht und verschiedene Generationen von Zuschauern begeistert.