Am 11. November 2025 veröffentlichte der PR- und Kommunikationsdienstleister APA-Comm ein CEO-Ranking, das die mediale Sichtbarkeit von 160 Führungskräften der umsatzstärksten und ATX-notierten Unternehmen Österreichs analysiert. An der Spitze steht ORF-Generaldirektor Roland Weißmann, der sich durc
Am 11. November 2025 veröffentlichte der PR- und Kommunikationsdienstleister APA-Comm ein CEO-Ranking, das die mediale Sichtbarkeit von 160 Führungskräften der umsatzstärksten und ATX-notierten Unternehmen Österreichs analysiert. An der Spitze steht ORF-Generaldirektor Roland Weißmann, der sich durch Österreichs Sieg beim Eurovision Song Contest und die Entscheidung für Wien als Austragungsort des ESC 2026 in den Medien hervorgetan hat.
Mediale Sichtbarkeit beschreibt, wie häufig und intensiv eine Person oder ein Unternehmen in den Medien erwähnt wird. APA-Comm hat für das Ranking 1,61 Millionen Beiträge aus verschiedenen Medienformaten analysiert. Diese Sichtbarkeit wird anhand eines Indexwerts gemessen, der sowohl die Anzahl der Beiträge als auch deren Intensität berücksichtigt. Intensität bedeutet, ob die Person als Hauptakteur, Nebenakteur oder nur am Rande erwähnt wird. Weißmann erreichte beeindruckende 603 Punkte, was seine herausragende Präsenz unterstreicht.
Die Bedeutung der Medienpräsenz hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Mit dem Aufkommen des Internets und der sozialen Medien hat sich die Art und Weise, wie Informationen verbreitet und konsumiert werden, grundlegend gewandelt. In den 1990er Jahren dominierte das Fernsehen, während heute Online-Plattformen und soziale Medien eine wesentliche Rolle spielen. Diese Entwicklung hat auch die Anforderungen an Führungskräfte verändert, die nun nicht nur in traditionellen Medien, sondern auch online präsent sein müssen, um Einfluss zu nehmen und ihre Unternehmen zu repräsentieren.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz zeigt sich, dass die mediale Präsenz österreichischer CEOs in einem anderen Licht erscheint. Während in Deutschland die CEOs von DAX-Unternehmen wie Volkswagen oder Siemens regelmäßig in den Schlagzeilen stehen, sind es in Österreich oft die Führungskräfte von Unternehmen, die im internationalen Vergleich kleiner sind. In der Schweiz wiederum dominieren häufig Diskussionen um Banken und Finanzdienstleister die mediale Landschaft. Diese Unterschiede zeigen, wie stark nationale wirtschaftliche Strukturen die mediale Präsenz von Führungskräften beeinflussen.
Die mediale Präsenz von Führungskräften hat direkte Auswirkungen auf die Wahrnehmung ihrer Unternehmen in der Öffentlichkeit. Ein prominentes Beispiel ist Roland Weißmann, dessen Präsenz im Zusammenhang mit dem Eurovision Song Contest das Ansehen des ORF gestärkt hat. Dies kann das Vertrauen der Zuschauer in den Sender erhöhen und sich positiv auf Einschaltquoten und Werbeeinnahmen auswirken. Ebenso kann die mediale Sichtbarkeit von CEOs die Attraktivität des Unternehmens für Investoren und potenzielle Mitarbeiter steigern.
Das aktuelle APA-Comm Ranking zeigt, dass neben Weißmann auch Josef Pröll von der Leipnik-Lundenburger Invest und Andreas Matthä von den ÖBB hohe Punktzahlen erreichten. Diese Zahlen verdeutlichen, dass nicht nur die Anzahl der Beiträge, sondern auch deren Intensität entscheidend für die Platzierung im Ranking ist. Im Vergleich dazu erreichte Tesla-Chef Elon Musk im internationalen Vergleich mit 3.721 Punkten eine weitaus höhere Sichtbarkeit, was die globale Reichweite und das Interesse an seiner Person und seinen Unternehmen unterstreicht.
Die mediale Präsenz von Führungskräften wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Mit der zunehmenden Digitalisierung und der wachsenden Bedeutung sozialer Medien werden CEOs verstärkt darauf achten müssen, wie sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Dies erfordert eine strategische Kommunikationsplanung und den gezielten Einsatz von PR-Maßnahmen. Unternehmen, die es schaffen, ihre Führungskräfte erfolgreich zu positionieren, können langfristig von einer stärkeren Markenwahrnehmung und einem besseren Unternehmensimage profitieren.
Das CEO-Ranking von APA-Comm verdeutlicht die wachsende Bedeutung der medialen Präsenz für Führungskräfte. Roland Weißmanns Spitzenplatz zeigt, wie wichtig es ist, in den Medien präsent zu sein, um sowohl das Unternehmen als auch die eigene Person zu profilieren. Für die Zukunft bleibt abzuwarten, wie sich die Medienlandschaft weiterentwickeln wird und welche neuen Herausforderungen und Chancen sich für CEOs ergeben. Interessierte Leser können das vollständige Ranking und weitere Informationen auf der Website von APA-Comm einsehen.