Am 21. November 2025 gab der ORF bekannt, dass Paul Krisai ab dem 1. Dezember die Leitung des Osteuropabüros in Budapest übernehmen wird. Diese Entscheidung markiert einen bedeutenden Generationswechsel und eine strategische Neuausrichtung der Berichterstattung in einer Region, die für Europa von im
Am 21. November 2025 gab der ORF bekannt, dass Paul Krisai ab dem 1. Dezember die Leitung des Osteuropabüros in Budapest übernehmen wird. Diese Entscheidung markiert einen bedeutenden Generationswechsel und eine strategische Neuausrichtung der Berichterstattung in einer Region, die für Europa von immenser Bedeutung ist. Krisai, der bereits als ORF-Korrespondent in Moskau tätig war, bringt umfangreiche Erfahrung und Expertise mit, um die Herausforderungen und Dynamiken in Osteuropa zu bewältigen.
Das ORF-Osteuropabüro in Budapest ist ein zentraler Knotenpunkt für die Berichterstattung über Ungarn, die Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien und weitere Länder der Region. Diese Länder sind nicht nur geopolitisch wichtig, sondern auch kulturell und wirtschaftlich eng mit Österreich verbunden. Die Berichterstattung aus Budapest bietet Einblicke in politische Entwicklungen, wirtschaftliche Trends und gesellschaftliche Veränderungen, die für das österreichische Publikum von Interesse sind.
Das Büro in Budapest wurde im Jahr 2000 von Ernst Gelegs aufgebaut, der sich nun nach 25 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Gelegs hat in dieser Zeit maßgeblich dazu beigetragen, das Verständnis für die osteuropäischen Nachbarn Österreichs zu vertiefen. Die Region hat seit dem Fall des Eisernen Vorhangs eine enorme Transformation durchlaufen, von der Integration in die Europäische Union bis hin zu den aktuellen politischen Spannungen, die durch die Nähe zu Russland und die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts geprägt sind.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz hat Österreich aufgrund seiner geografischen Lage eine besondere Verbindung zu Osteuropa. Während Deutschland eine starke wirtschaftliche Präsenz in der Region hat, fokussiert sich die Schweiz eher auf diplomatische Beziehungen. Österreich hingegen pflegt sowohl wirtschaftliche als auch kulturelle Verbindungen, was die Rolle des ORF-Büros in Budapest umso wichtiger macht.
Die Berichterstattung aus Osteuropa hat direkte Auswirkungen auf das österreichische Publikum. Themen wie die politische Stabilität in den Nachbarländern, wirtschaftliche Kooperationen und kulturelle Austausche beeinflussen das tägliche Leben in Österreich. Beispielsweise könnten Veränderungen in der ungarischen Politik Auswirkungen auf österreichische Unternehmen haben, die in Ungarn tätig sind. Auch die Berichterstattung über soziale Bewegungen und kulturelle Entwicklungen trägt zur besseren Verständigung zwischen den Ländern bei.
Laut aktuellen Statistiken ist die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Österreich und den osteuropäischen Ländern in den letzten Jahren stetig gewachsen. Der Handel mit Ungarn, Tschechien und der Slowakei macht einen bedeutenden Teil des österreichischen Außenhandels aus. Zudem sind österreichische Unternehmen in vielen dieser Länder wichtige Investoren, was die politische und wirtschaftliche Stabilität der Region für Österreich besonders relevant macht.
Mit Paul Krisai an der Spitze des Osteuropabüros plant der ORF, die Berichterstattung noch weiter zu intensivieren. Angesichts der aktuellen geopolitischen Herausforderungen, wie der Bedrohung durch Russland und den internen politischen Spannungen in einigen osteuropäischen Ländern, ist eine fundierte und aktuelle Berichterstattung wichtiger denn je. Krisai wird sich darauf konzentrieren, die komplexen Zusammenhänge und Dynamiken der Region verständlich zu machen und das österreichische Publikum umfassend zu informieren.
Die Ernennung von Paul Krisai zum Leiter des ORF-Osteuropabüros in Budapest ist ein bedeutender Schritt für die österreichische Medienlandschaft. Mit seiner Erfahrung und Expertise wird er die Berichterstattung aus einer der dynamischsten und komplexesten Regionen Europas weiterentwickeln. Für das österreichische Publikum bedeutet dies eine noch tiefere Einsicht in die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen in Osteuropa. Bleiben Sie informiert und verfolgen Sie die Berichterstattung des ORF, um stets auf dem Laufenden zu sein.