Es war ein Tag voller Emotionen und Stolz, als die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Mistelbach am Ende des Augusts ihre Absolventinnen und Absolventen feierte. Im Mehrzwecksaal des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf überreichte Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister die hart erarbeite
Es war ein Tag voller Emotionen und Stolz, als die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Mistelbach am Ende des Augusts ihre Absolventinnen und Absolventen feierte. Im Mehrzwecksaal des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf überreichte Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister die hart erarbeiteten Zeugnisse. Diese feierliche Zeremonie markiert für viele den Beginn einer vielversprechenden Karriere im Gesundheitswesen.
Die Abschlussfeier war nicht nur ein persönlicher Meilenstein für die 32 Absolventinnen und Absolventen, sondern auch ein bedeutender Moment für das Gesundheitswesen in Niederösterreich. Die feierliche Übergabe der Zeugnisse durch Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste, unterstreicht die Wichtigkeit dieser Ausbildungsgänge.
Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Mistelbach bietet zwei zentrale Ausbildungsgänge an: die zweijährige Ausbildung zur Pflegefachassistenz (PFA) und die einjährige Ausbildung zur Pflegeassistenz (PA). Beide Ausbildungen sind entscheidend für die Stärkung des Pflegepersonals in Österreich.
Die Pflegefachassistenz ist eine erweiterte Ausbildung, die den Absolventen erlaubt, komplexere Aufgaben im Pflegeteam zu übernehmen. Im Gegensatz dazu bereitet die Pflegeassistenz die Absolventen auf grundlegende pflegerische Tätigkeiten vor. Diese Ausbildung ist oft der erste Schritt in eine Karriere im Gesundheitswesen.
Insgesamt nahmen 28 Frauen und vier Männer ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Besonders beeindruckend: Sechs Absolventen der Pflegefachassistenz schlossen mit ausgezeichnetem Erfolg ab, acht weitere mit gutem Erfolg. Auch bei der Pflegeassistenz gab es fünf ausgezeichnete und zwei gute Abschlüsse. Diese Zahlen spiegeln das hohe Niveau der Ausbildung wider.
Die Geschichte der Pflegeausbildung in Österreich ist reich und vielfältig. Die ersten formellen Pflegeausbildungen entstanden im 19. Jahrhundert, inspiriert von der Pionierarbeit von Persönlichkeiten wie Florence Nightingale. Seither hat sich das Feld enorm weiterentwickelt, um den steigenden Anforderungen des Gesundheitssystems gerecht zu werden.
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Rolle der Pflegekräfte stark verändert. Sie übernehmen zunehmend komplexe Aufgaben und sind ein unverzichtbarer Teil des Gesundheitsteams. Die Ausbildung zur Pflegefachassistenz spiegelt diese Entwicklung wider, indem sie den Absolventen mehr Verantwortung und Kompetenzen überträgt.
Die Stärkung des Pflegepersonals ist besonders für ländliche Regionen wie Mistelbach von großer Bedeutung. Hier sind gut ausgebildete Pflegekräfte entscheidend, um eine flächendeckende Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Die Absolventinnen und Absolventen der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Mistelbach tragen dazu bei, diese Versorgungslücke zu schließen.
Ein Experte aus dem Gesundheitswesen erklärt: „Die Ausbildung in Mistelbach ist ein Paradebeispiel dafür, wie regional verankerte Bildungseinrichtungen zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung beitragen.“
Im Vergleich zu anderen Bundesländern hat Niederösterreich einen starken Fokus auf die Ausbildung von Pflegekräften gelegt. Während in städtischen Gebieten wie Wien die Ausbildung oft spezialisierter ist, konzentriert sich Niederösterreich auf eine breite Grundausbildung, die den Absolventen flexible Einsatzmöglichkeiten bietet.
Ein weiterer Vorteil der Ausbildung in Mistelbach ist die enge Zusammenarbeit mit dem Landesklinikum, die den Studierenden praktische Erfahrungen und eine direkte Anbindung an den Arbeitsmarkt bietet.
Die nächsten Ausbildungsgänge zur Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz starten bereits im März 2026, und die Anmeldungen sind schon möglich. Diese proaktive Planung zeigt, dass die Nachfrage nach gut ausgebildeten Pflegekräften weiter steigt. Der nächste Lehrgang für die Medizinischen Assistenzberufe startet im April 2026, gefolgt von der dreijährigen Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz im Oktober 2026.
Ein Gesundheitsexperte prognostiziert: „Mit dem demografischen Wandel wird der Bedarf an Pflegekräften in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Die Absolventen von heute sind die Gesundheitshelden von morgen.“
Wer sich für eine Ausbildung in der Pflege interessiert, hat am 11. September 2025 an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege und am 9. Oktober 2025 online die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren. Diese Veranstaltungen bieten Interessierten die Gelegenheit, sich ein Bild von den Ausbildungsmöglichkeiten zu machen und individuelle Fragen zu klären.
Für weitere Informationen steht Barbara Huber vom Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf zur Verfügung. Sie ist telefonisch unter +43 (0) 2572 9004-12050 oder mobil unter 0676/858 403 2050 erreichbar.
Die Abschlussfeier in Mistelbach war nicht nur ein emotionaler Höhepunkt für die Absolventen und deren Familien, sondern auch ein bedeutender Schritt für das Gesundheitswesen in Niederösterreich. Mit einer soliden Ausbildung und der Unterstützung durch die Landesgesundheitsagentur stehen den Absolventen viele Türen offen. Diese jungen Fachkräfte sind bereit, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen und einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.
Die Pflege ist eine Berufung, die Mitgefühl, Fachwissen und Engagement erfordert. Die Absolventen der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Mistelbach haben bewiesen, dass sie all diese Qualitäten besitzen und bereit sind, ihre Fähigkeiten zum Wohle der Gemeinschaft einzusetzen.