Am 13. Januar 2026 versammelten sich rund 300 Fachleute aus PR, Medien und Kommunikation im Festsaal der Wirtschaftsuniversität Wien. Der Public Relations Verband Austria (PRVA) und der Oberauer Verlag eröffneten das PR-Jahr mit einem gemeinsamen Event. Diese Veranstaltung brachte nicht nur die best
Am 13. Januar 2026 versammelten sich rund 300 Fachleute aus PR, Medien und Kommunikation im Festsaal der Wirtschaftsuniversität Wien. Der Public Relations Verband Austria (PRVA) und der Oberauer Verlag eröffneten das PR-Jahr mit einem gemeinsamen Event. Diese Veranstaltung brachte nicht nur die besten Pressesprecher:innen des Jahres hervor, sondern zeichnete auch die aufstrebenden '30 unter 30'-Talente aus.
Die Zusammenlegung zweier etablierter Events schuf eine einzigartige Plattform für Austausch und Vernetzung. Ziel war es, die inhaltlichen und personellen Überschneidungen zwischen PR und Medien zu nutzen und das Netzwerken zu fördern. Die Gastgeber:innen Ingrid Gogl und Johann Oberauer betonten den Wert dieser Kooperation für die Branche.
Die PR-Branche in Österreich hat sich über die Jahrzehnte stark entwickelt. Ursprünglich als Mittel zur Imagepflege großer Unternehmen gedacht, hat sich Public Relations zu einem unverzichtbaren Bestandteil moderner Unternehmenskommunikation entwickelt. Die Gründung des PRVA im Jahr 1956 markierte einen wichtigen Schritt zur Professionalisierung der Branche.
In den letzten Jahren hat die Digitalisierung die PR-Landschaft verändert. Social Media und Online-Kommunikation haben neue Möglichkeiten eröffnet, aber auch Herausforderungen mit sich gebracht. Österreichische Unternehmen mussten sich anpassen, um in diesem dynamischen Umfeld erfolgreich zu bleiben.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz hat Österreich eine kleinere, aber sehr dynamische PR-Szene. Während Deutschland mit seiner größeren Wirtschaft mehr Ressourcen für PR-Kampagnen bereitstellen kann, punktet Österreich mit einer hohen Flexibilität und Innovationskraft. Die Schweiz hingegen ist bekannt für ihre präzise und hochwertige PR-Arbeit, die oft international ausgerichtet ist.
Public Relations beeinflusst unser tägliches Leben auf vielfältige Weise. Ein gutes Beispiel ist die Krisenkommunikation, die während der COVID-19-Pandemie entscheidend war. Unternehmen und Behörden mussten schnell und effektiv kommunizieren, um die Bevölkerung zu informieren und zu beruhigen.
Ein weiteres Beispiel ist die Rolle der PR bei großen Infrastrukturprojekten. Durch gezielte Informationskampagnen können Bürger:innen über die Vorteile und Herausforderungen solcher Projekte aufgeklärt werden, was zu einer höheren Akzeptanz führt.
Laut einer Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) ist die PR-Branche in Österreich in den letzten fünf Jahren um durchschnittlich 3% pro Jahr gewachsen. Diese Entwicklung zeigt, dass PR eine zunehmend wichtige Rolle in der Unternehmensstrategie spielt. Der Bedarf an qualifizierten PR-Fachleuten steigt, was sich auch in der Ausbildung widerspiegelt.
Markus Kiesenhofer vom WIFO wurde als Pressesprecher des Jahres ausgezeichnet. Diese Ehrung unterstreicht die Bedeutung von PR-Experten, die in einer komplexen Medienlandschaft navigieren. Die Lebenswerk-Auszeichnung ging an Christian Kollmann, dessen Karriere ein Vorbild für viele junge PR-Talente ist.
Die Zukunft der PR in Österreich sieht vielversprechend aus. Mit der fortschreitenden Digitalisierung werden neue Technologien wie künstliche Intelligenz und Big Data die PR-Arbeit weiter verändern. Diese Entwicklungen bieten Chancen, aber auch Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Datenschutz und Ethik.
Der PRVA plant, diese Themen in den kommenden Jahren verstärkt zu adressieren, um die Branche auf die Zukunft vorzubereiten. Die Förderung junger Talente bleibt dabei ein zentrales Anliegen.
Der gemeinsame Jahresauftakt von PRVA und Oberauer Verlag hat gezeigt, wie wichtig es ist, Synergien zu nutzen und die Vernetzung innerhalb der Branche zu stärken. Diese Veranstaltung könnte ein Vorbild für zukünftige Kooperationen sein, die den PR-Sektor in Österreich weiter voranbringen.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Pressemitteilung.