Am kommenden Wochenende steht uns eine massive Reisewelle bevor, die auf den österreichischen Autobahnen für erhöhte Verkehrsbelastung sorgen wird. Der Grund: Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober fällt auf einen Freitag und beschert unseren Nachbarn ein verlängertes Wochenende. Doch was bedeu
Am kommenden Wochenende steht uns eine massive Reisewelle bevor, die auf den österreichischen Autobahnen für erhöhte Verkehrsbelastung sorgen wird. Der Grund: Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober fällt auf einen Freitag und beschert unseren Nachbarn ein verlängertes Wochenende. Doch was bedeutet das konkret für die Verkehrslage in Österreich? Wir haben alle wichtigen Informationen für Sie zusammengefasst.
Laut der aktuellen Pressemitteilung der ASFINAG wird auf den Nord-Süd-Achsen A 9 Pyhrnautobahn, A 10 Tauernautobahn sowie auf der A 12 Inntal- und A 13 Brennerautobahn mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet. Besonders betroffen sind die Grenzkontrollen und Mautstellen, wie etwa St. Michael im Lungau auf der A 10, die A 11 vor dem Karawankentunnel und im Inntal im Raum Innsbruck sowie die A 13 vor der Luegbrücke nahe der italienischen Staatsgrenze.
Der Tag der Deutschen Einheit wird seit 1990 jährlich am 3. Oktober gefeiert und erinnert an die Wiedervereinigung Deutschlands. Dieser Tag ist ein nationaler Feiertag und wird von vielen Deutschen für Kurzurlaube genutzt, was regelmäßig zu erhöhtem Verkehrsaufkommen in den Nachbarländern führt.
Ab dem 6. Oktober beginnen auf der Luegbrücke Fahrbahnsanierungen, die bis zum 17. Oktober andauern werden. Während dieser Zeit steht tagsüber nur eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung. Die Hauptarbeiten finden in der Nacht statt, was jedoch ein zusätzliches Lkw-Fahrverbot erforderlich macht. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die temporären Zweispurigkeiten an verkehrsstarken Tagen weiterhin gewährleisten zu können.
Ähnliche Verkehrssituationen sind auch in anderen österreichischen Bundesländern zu erwarten, insbesondere in jenen, die an Deutschland grenzen. In Salzburg und Tirol, durch die wichtige Transitstrecken verlaufen, könnte die Verkehrslage ebenfalls angespannt sein. Im Vergleich dazu könnten Bundesländer wie Niederösterreich oder das Burgenland weniger betroffen sein.
Am Samstag, den 4. Oktober, wird das neue Bevölkerungswarnsystem AT-Alert getestet. Zwischen 12 Uhr und 12.15 Uhr sowie zwischen 12.45 Uhr und 13.00 Uhr werden alle empfangsbereiten Mobilfunk-Endgeräte zwei Testauslösungen erhalten. Dies wird mit einer hohen Alarmstufe gesendet und löst auch bei Geräten im Lautlos-Modus einen lauten Ton aus.
Ein Verkehrsexperte erklärt: „Wir erwarten, dass der Verkehr auf den Hauptachsen besonders am Freitag und am Montag stark zunehmen wird. Autofahrer sollten sich auf längere Wartezeiten einstellen und, wenn möglich, alternative Routen in Betracht ziehen.“
In den kommenden Jahren ist mit einer weiteren Zunahme des Verkehrsaufkommens zu rechnen, da immer mehr Menschen Kurzurlaube und Wochenendtrips planen. Die ASFINAG plant daher, in den nächsten Jahren weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur zu ergreifen.
Am Donnerstag, den 9. Oktober, spielt das österreichische Fußball-Nationalteam gegen San Marino im Ernst-Happel-Stadion in Wien. Anpfiff ist um 20.45 Uhr. Auch hier wird mit erhöhtem Verkehrsaufkommen im Bereich rund um das Stadion gerechnet.
Für aktuelle Verkehrsinformationen und weitere Details besuchen Sie bitte die offizielle Webseite der ASFINAG unter diesem Link.