Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) sorgt mit ihrer neuen Kampagne ‚Zukunft bauen‘ für Aufsehen. Am 29. August 2025, um 13:31 Uhr, veröffentlichte die Partei eine Pressemitteilung, die klare Forderungen für mehr Fairness und unternehmerische Freiheit in Österreich stellt. Im Zentrum stehen zwei zentra
Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) sorgt mit ihrer neuen Kampagne ‚Zukunft bauen‘ für Aufsehen. Am 29. August 2025, um 13:31 Uhr, veröffentlichte die Partei eine Pressemitteilung, die klare Forderungen für mehr Fairness und unternehmerische Freiheit in Österreich stellt. Im Zentrum stehen zwei zentrale Anliegen: die Abschaffung der Mehrfachbelastung durch Kammerumlagen und eine radikale Verkürzung des Gründungsprozesses auf unglaubliche 15 Minuten.
Die Mehrfachbelastung durch Kammerumlagen ist seit langem ein Dorn im Auge vieler Unternehmer. Aktuell müssen Betriebe, die mehrere Gewerbe führen, für jedes einzelne Gewerbe eine separate Umlage zahlen. Diese Praxis wird von der FW als ungerecht und als eine Art Strafsteuer auf unternehmerisches Engagement angesehen. Die Forderung lautet daher: ‚Ein Betrieb – ein Beitrag‘. Dies würde bedeuten, dass unabhängig von der Anzahl der betriebenen Gewerbe nur eine einzige Umlage fällig wird.
Historisch gesehen, wurden Kammerumlagen eingeführt, um die Interessenvertretungen der Wirtschaft zu finanzieren. Doch die heutige Praxis wird zunehmend als Belastung empfunden. In anderen Bundesländern wie Deutschland sind ähnliche Regelungen bereits in Diskussion, jedoch noch nicht flächendeckend umgesetzt.
Eine weitere bahnbrechende Forderung ist die Möglichkeit, ein Unternehmen in nur 15 Minuten zu gründen. Derzeit erfordert der Gründungsprozess in Österreich mehrere Tage bis Wochen, da er mit umfangreichen Behördengängen und Papierkram verbunden ist. Die FW schlägt vor, diesen Prozess vollständig zu digitalisieren und zu vereinfachen. Dies würde nicht nur Zeit sparen, sondern auch den Einstieg in die Selbstständigkeit erheblich erleichtern.
Ein Experte aus dem Bereich Unternehmensgründung sagt dazu: „Die Digitalisierung des Gründungsprozesses könnte Österreich als Standort für Start-ups erheblich attraktiver machen. In Ländern wie Estland sind solche Verfahren bereits gang und gäbe, was zu einem regelrechten Boom an Neugründungen geführt hat.“
Für die Bürger und insbesondere für angehende Unternehmer hätte die Umsetzung dieser Forderungen weitreichende positive Konsequenzen. Die finanzielle Belastung durch Mehrfachumlagen würde deutlich sinken, was mehr Geld für Investitionen und Wachstum bedeutet. Der vereinfachte Gründungsprozess würde zudem die Hemmschwelle senken, ein eigenes Unternehmen zu gründen, da der bürokratische Aufwand drastisch reduziert würde.
Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt, dass Österreich in Sachen Unternehmensgründung durchaus Nachholbedarf hat. In Estland, einem Vorreiter der Digitalisierung, kann ein Unternehmen bereits innerhalb weniger Stunden online gegründet werden. Dieses Modell hat dazu beigetragen, das Land zu einem attraktiven Standort für Start-ups zu machen.
Deutschland hingegen kämpft noch immer mit einem bürokratischen Gründungsprozess, der viele potenzielle Unternehmer abschreckt. Die Forderungen der FW könnten Österreich in eine Vorreiterrolle katapultieren und das Land als attraktiven Standort für neue Unternehmen etablieren.
Die Umsetzung dieser Forderungen wäre jedoch ohne politisches Engagement und Unterstützung nicht möglich. Die FW muss sich in den kommenden Monaten um breite Unterstützung bemühen, sowohl innerhalb der Regierung als auch bei den Gewerkschaften und anderen politischen Parteien. Eine solche Reform könnte als Teil eines größeren Pakets zur Wirtschaftsförderung präsentiert werden, um die Wahrscheinlichkeit einer Umsetzung zu erhöhen.
Ein politischer Analyst betont: „Die Forderungen der FW sind ambitioniert, aber sie treffen den Nerv der Zeit. Wenn es der Partei gelingt, die nötige politische Unterstützung zu mobilisieren, könnte dies ein echter Gamechanger für die österreichische Wirtschaft sein.“
Die Zukunft für Österreichs Unternehmer könnte wesentlich rosiger aussehen, sollte die FW mit ihren Forderungen Erfolg haben. Die Senkung von Bürokratiehürden und die finanzielle Entlastung durch die Abschaffung der Mehrfachumlagen könnten zu einem Boom an Neugründungen führen. Dies würde nicht nur die Wirtschaft ankurbeln, sondern auch neue Arbeitsplätze schaffen.
Allerdings bleibt abzuwarten, ob und wann diese Forderungen tatsächlich umgesetzt werden. In der Zwischenzeit bleibt die Pressemitteilung der FW ein klares Statement für mehr Fairness und unternehmerische Freiheit in Österreich.
Für weitere Informationen können Sie die vollständige Pressemitteilung hier nachlesen.