Eine atemberaubende Leistung, die nicht nur die Herzen der Zuschauer, sondern auch die der Juroren eroberte! Julia Gschwandtner aus Salzburg hat es geschafft: Sie ist Österreichs beste Floristin 2025 und wird unser Land bei der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills 2026 in Shanghai vertreten. Doch was
Eine atemberaubende Leistung, die nicht nur die Herzen der Zuschauer, sondern auch die der Juroren eroberte! Julia Gschwandtner aus Salzburg hat es geschafft: Sie ist Österreichs beste Floristin 2025 und wird unser Land bei der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills 2026 in Shanghai vertreten. Doch was steckt hinter diesem Erfolg, der nicht nur Blumenliebhaber begeistert?
Floristik ist die Kunst des Arrangierens von Blumen und Pflanzen zu ästhetischen und oft auch symbolisch aufgeladenen Gebilden. Diese Kunstform erfordert nicht nur ein gutes Auge für Farben und Formen, sondern auch umfangreiches Wissen über Pflanzenpflege und -kombinationen. Historisch gesehen hat die Floristik ihre Wurzeln in den alten Kulturen, wo Blumenarrangements für religiöse und gesellschaftliche Anlässe von großer Bedeutung waren.
In Österreich hat die Floristik eine lange Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Floristen waren damals wie heute dafür bekannt, mit ihren Kreationen besondere Emotionen zu wecken und Anlässe zu verschönern. Die duale Ausbildung in Österreich, die Theorie und Praxis vereint, hat dazu beigetragen, dass die Qualität der floristischen Ausbildung auf einem hohen Niveau bleibt.
Julia Gschwandtner, die talentierte Floristin aus Obertrum am See, hat sich bereits im Vorjahr beim Bundeslehrlingswettbewerb einen Namen gemacht, als sie den zweiten Platz belegte. Doch dieses Jahr gelang ihr der Sprung an die Spitze. „Ich bin überglücklich, dass es heuer geklappt hat, ganz oben auf dem Podium zu landen“, sagte Julia in einem Interview nach ihrer Auszeichnung. Ihre Konkurrenz war stark, doch sie überzeugte mit Kreativität, Präzision und einer beeindruckenden Spontaneität.
Wettbewerbe wie die AustrianSkills sind entscheidend für die Förderung junger Talente. Sie bieten eine Plattform, auf der sich Nachwuchskräfte messen und weiterentwickeln können. Der steirische Landesinnungsmeister Johann Obendrauf betonte: „Hier geht es nicht nur um Routine, sondern um Spontaneität, Kreativität und Präzision.“ Diese Wettbewerbe sind auf internationalem Niveau ausgerichtet und bereiten die Teilnehmer auf die Anforderungen der WorldSkills vor.
Hinter Julia Gschwandtner landeten die beiden Steirerinnen Leonie und Anna Schweighofer auf den Plätzen zwei und drei. Leonie qualifizierte sich damit für die EuroSkills 2027 in Düsseldorf. Diese Erfolge zeigen, wie stark die österreichische Floristikszene ist und wie wichtig es ist, junge Talente zu fördern.
Die duale Ausbildung in Österreich, die Theorie und Praxis miteinander verbindet, ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der österreichischen Floristik. Sie ermöglicht es den Auszubildenden, praktische Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig theoretisches Wissen zu vertiefen. Diese Kombination ist einzigartig und wird international hoch geschätzt.
Der Sieg von Julia Gschwandtner bei den AustrianSkills öffnet ihr die Tür zu den WorldSkills 2026 in Shanghai. Diese Berufsweltmeisterschaft ist eine der renommiertesten Veranstaltungen ihrer Art und zieht Teilnehmer aus der ganzen Welt an. Die Vorbereitung auf einen solchen Wettbewerb erfordert nicht nur technisches Können, sondern auch mentale Stärke und Durchhaltevermögen.
Österreich hat sich in den letzten Jahren als starkes Land im Bereich der Berufsausbildung etabliert. Die Erfolge bei internationalen Wettbewerben wie den WorldSkills oder den EuroSkills sind ein Beweis für die hohe Qualität der Ausbildung und das Engagement der Ausbilder und Teilnehmer. Ein Sieg in Shanghai würde nicht nur Julia Gschwandtner, sondern auch das österreichische Ausbildungssystem ins Rampenlicht rücken.
Die AustrianSkills 2025 waren mehr als nur ein Wettbewerb. Sie waren ein Schaufenster für die Vielfalt und Exzellenz der österreichischen Berufsausbildung. Mit 46 Wettbewerbsdisziplinen und vier internationalen Bewerben waren die AustrianSkills ein Highlight im Kalender der Berufsbildung.
Diese Veranstaltungen bieten nicht nur den Teilnehmern die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen, sondern auch den Besuchern einen Einblick in die Vielfalt der Berufe und die Qualität der Ausbildung in Österreich.
Die AustrianSkills sind Teil der Salzburger Berufsbildungstage, dem größten Bildungsevent Österreichs. Parallel zu den Wettbewerben fanden die Berufsinfo-Messe BIM und die Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung, BeSt, statt. Erstmals wurde auch die Europäische Ausbildungskonferenz (EAKON) abgehalten, die eine Plattform für den fachlichen Austausch bietet.
Die Europäische Ausbildungskonferenz bietet ein Forum für Ausbilder, HR-Verantwortliche und Experten der beruflichen Bildung. In einem zweitägigen Programm wurden aktuelle Herausforderungen und innovative Ausbildungsansätze diskutiert. Diese Konferenz ist ein wichtiger Bestandteil der Bemühungen, die Qualität der Lehrlingsausbildung in Europa zu verbessern.
Der Erfolg von Julia Gschwandtner bei den AustrianSkills 2025 ist nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern auch ein Sieg für die österreichische Floristik und das Ausbildungssystem. Mit ihrem Sieg hat sie gezeigt, dass Österreich im Bereich der Berufsausbildung ganz vorne mitspielt. Die Vorfreude auf die WorldSkills 2026 in Shanghai ist groß, und Österreich wird mit Sicherheit eine starke Vertretung haben.
Die AustrianSkills 2025 haben einmal mehr bewiesen, dass die duale Ausbildung in Österreich auf einem hohen Niveau ist und dass junge Talente die Unterstützung und Plattformen bekommen, die sie brauchen, um international erfolgreich zu sein. Die Zukunft der österreichischen Floristik sieht rosig aus – im wahrsten Sinne des Wortes!