Am 3. Oktober 2025 ereignete sich ein historischer Moment im österreichischen Rettungswesen: Hannah Rusterholz, eine engagierte Notfallsanitäterin der Johanniter in Kärnten, wurde mit dem renommierten Camillo Award ausgezeichnet. Diese Ehrung, die für herausragendes Engagement im Rettungsdienst verl
Am 3. Oktober 2025 ereignete sich ein historischer Moment im österreichischen Rettungswesen: Hannah Rusterholz, eine engagierte Notfallsanitäterin der Johanniter in Kärnten, wurde mit dem renommierten Camillo Award ausgezeichnet. Diese Ehrung, die für herausragendes Engagement im Rettungsdienst verliehen wird, ging erstmals an eine Frau in dieser Kategorie. Dies markiert nicht nur einen Meilenstein in ihrer Karriere, sondern auch einen bedeutenden Schritt in Richtung Gleichstellung in einem traditionell männerdominierten Berufsfeld.
Hannah Rusterholz begann ihre Reise bei den Johannitern im Jahr 2015 als ehrenamtliche Mitarbeiterin. Bereits zwei Jahre später, 2017, trat sie in den hauptberuflichen Dienst ein. Ihre Karriere ist geprägt von stetigem Engagement und dem unermüdlichen Bestreben, den Rettungsdienst in Kärnten und darüber hinaus zu verbessern. Seit 2021 leitet sie ehrenamtlich die Ausbildung von rund 60 Kolleginnen und Kollegen und hat als erste Notfallsanitäterin in Kärnten die Notfallkompetenz Intubation und Beatmung (NKI) erlangt.
Unter der Leitung von Hannah Rusterholz wurden in Kärnten bedeutende Neuerungen eingeführt, die den Rettungsdienst nachhaltig verbessert haben. Dazu zählen die Einführung elektronischer Raupen-Tragstühle, die Etablierung moderner Medizintechnik wie Videolaryngoskope und Kapnographen sowie die Vorbereitung des ersten Notfallsanitäter-Kurses bei den Johannitern in Kärnten. Diese Maßnahmen haben nicht nur die Effizienz der Rettungseinsätze erhöht, sondern auch neue Standards gesetzt, die als Vorbild für andere Organisationen in Österreich dienen.
Die Verleihung des Camillo Awards an Hannah Rusterholz ist ein starkes Signal für mehr Gleichstellung im Rettungswesen. In einem Berufsfeld, das traditionell von Männern dominiert wird, zeigt ihre Auszeichnung, dass Frauen ebenso kompetent und engagiert sein können. „Bei uns Johannitern haben Frauen die gleichen Chancen und können alles erreichen“, betont die Bundesgeschäftsführerin der Johanniter, Petra Grell-Kunzinger. Diese Auszeichnung soll nicht nur die Leistung von Hannah Rusterholz würdigen, sondern auch andere Frauen ermutigen, eine Karriere im Rettungsdienst anzustreben.
Der Camillo Award wird jährlich vom Bundesverband Rettungsdienst (BVRD.at) vergeben und zeichnet Personen aus, die sich in besonderer Weise für den Rettungsdienst in Österreich einsetzen. Die Verleihung findet seit 2020 im Nationalratssaal des Parlaments statt, was die Bedeutung dieser Auszeichnung unterstreicht. Die Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern anerkannter Rettungsorganisationen, entscheidet in einem anonymisierten Verfahren über die Preisträger.
Die Arbeit von Hannah Rusterholz hat weitreichende Auswirkungen auf die Gesellschaft. Durch ihre Bemühungen, die Ausbildung und die Qualität im Rettungsdienst zu verbessern, trägt sie dazu bei, dass Menschen in Notlagen schneller und effektiver geholfen werden kann. Dies erhöht nicht nur die Überlebenschancen der Patienten, sondern stärkt auch das Vertrauen der Bevölkerung in den Rettungsdienst.
Ein fiktiver Experte aus dem Bereich des Rettungswesens kommentiert: „Die Auszeichnung von Hannah Rusterholz mit dem Camillo Award ist ein bedeutender Schritt für die Anerkennung von Frauen im Rettungsdienst. Ihre Arbeit zeigt, dass Innovation und Engagement unabhängig vom Geschlecht sind. Dies könnte andere Organisationen dazu inspirieren, ebenfalls mehr Frauen in führende Positionen zu bringen.“
Die Zukunft des Rettungsdienstes in Österreich sieht vielversprechend aus, insbesondere durch den Einsatz von engagierten Fachkräften wie Hannah Rusterholz. Ihre Innovationskraft und ihr Engagement für die Ausbildung neuer Notfallsanitäterinnen und -sanitäter werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Es ist zu erwarten, dass die von ihr eingeführten Standards und Technologien in den kommenden Jahren landesweit übernommen werden.
Darüber hinaus könnte die Auszeichnung von Hannah Rusterholz als Inspiration für andere Frauen dienen, eine Karriere im Rettungswesen zu verfolgen. Dies würde nicht nur die Diversität im Berufsfeld erhöhen, sondern auch neue Perspektiven und Innovationen fördern.
Die Verleihung des Camillo Awards an Hannah Rusterholz ist ein bedeutender Meilenstein für den Rettungsdienst in Österreich. Sie zeigt, dass Engagement, Kompetenz und Innovationsgeist unabhängig vom Geschlecht anerkannt und gefördert werden. Dies ist ein wichtiges Signal für die Gleichstellung im Beruf und könnte langfristig zu einer stärkeren Präsenz von Frauen in führenden Positionen im Rettungswesen führen.
Die Johanniter, eine der führenden Rettungs- und Hilfsorganisationen in Österreich, haben mit Hannah Rusterholz eine herausragende Mitarbeiterin, die nicht nur durch ihre fachliche Kompetenz, sondern auch durch ihr Engagement für Gleichstellung und Innovation überzeugt. Ihre Geschichte ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Einzelpersonen durch ihren Einsatz einen bedeutenden Unterschied machen können.
Weitere Informationen zur Arbeit der Johanniter und zur Auszeichnung von Hannah Rusterholz finden Sie auf der Website der Johanniter.