Am 13. November 2025 präsentierte die Wiener Gesundheitsförderung – WiG ein neues Projekt, das die Lebensqualität älterer Menschen in Wien verbessern soll. Unter dem Titel „Sicher gesund in Wien“ wird ein umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt, das sich der Sturzprävention widmet. Diese Initiative ist
Am 13. November 2025 präsentierte die Wiener Gesundheitsförderung – WiG ein neues Projekt, das die Lebensqualität älterer Menschen in Wien verbessern soll. Unter dem Titel „Sicher gesund in Wien“ wird ein umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt, das sich der Sturzprävention widmet. Diese Initiative ist von großer Bedeutung, da sie sowohl Senior*innen als auch deren Angehörige und Fachleute aus Gesundheits- und Sozialberufen anspricht.
Stürze im Alter sind ein ernstzunehmendes Problem, das oft zu schwerwiegenden Verletzungen führen kann. Die Wiener Gesundheitsförderung hat erkannt, dass es entscheidend ist, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit in den Lebenswelten älterer Menschen zu erhöhen. Im Rahmen des Projekts „Sicher gesund in Wien“ werden Workshops angeboten, die den Teilnehmer*innen helfen sollen, Stolperfallen zu identifizieren und zu vermeiden.
Die Workshops, die unter dem Motto „Stolperfalle Mensch?“ laufen, bieten praktische Tipps zur Minderung von Stolperfallen in den eigenen vier Wänden. Sie enthalten auch Kräftigungsübungen zur Verbesserung des Gleichgewichts und das Kennenlernen von Hilfsmitteln, die den Alltag erleichtern können. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die körperliche Sicherheit erhöhen, sondern auch das Bewusstsein für potenzielle Gefahren schärfen.
Sturzprävention ist nicht nur in Wien ein wichtiges Thema. Auch in anderen Bundesländern Österreichs sowie in Deutschland und der Schweiz gibt es ähnliche Initiativen. In Deutschland beispielsweise gibt es das Programm „Sturzprävention im Alter“, das vergleichbare Ziele verfolgt. In der Schweiz wird das Thema ebenfalls ernst genommen, mit Programmen, die sich auf die Verbesserung der Mobilität und Sicherheit von Senior*innen konzentrieren.
Die Auswirkungen solcher Projekte auf die Bürger*innen sind erheblich. Ältere Menschen, die aktiv an solchen Programmen teilnehmen, berichten von einer gesteigerten Lebensqualität und einem erhöhten Sicherheitsgefühl. Ein Beispiel ist Frau Huber, eine 75-jährige Wienerin, die an einem der Workshops teilgenommen hat. Sie sagt: „Ich fühle mich jetzt sicherer in meinem Zuhause und weiß, wie ich Stolperfallen vermeiden kann.“
Statistiken zeigen, dass Stürze eine der häufigsten Unfallursachen bei älteren Menschen sind. Laut einer Studie der WHO stürzt weltweit etwa ein Drittel der Menschen über 65 Jahre jährlich. In Österreich sind es rund 30%, die mindestens einmal pro Jahr stürzen. Diese Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit von Präventionsprogrammen wie „Sicher gesund in Wien“.
Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung, betont die Bedeutung des Projekts: „Mit ‚Sicher gesund in Wien‘ leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und zur Erhöhung der Lebensqualität älterer Menschen.“ Diese Expertenmeinung unterstreicht die Relevanz und den Nutzen des Projekts.
Die Initiative „Sicher gesund in Wien“ ist bis Ende 2026 geplant und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Eine Fachtagung im März 2026 im Wiener Rathaus wird das Thema Sturzprävention weiter vertiefen. Zukünftige Workshops sollen auch die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz stärker berücksichtigen. Diese langfristige Planung zeigt, dass die Wiener Gesundheitsförderung das Thema ernst nimmt und nachhaltig verbessern möchte.
Die Initiative „Sicher gesund in Wien“ ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen in Wien. Durch präventive Maßnahmen und Sensibilisierung trägt das Projekt dazu bei, Stürze zu vermeiden und die Sicherheit zu erhöhen. Für weiterführende Informationen und eine Teilnahme an den Workshops können Interessierte die Webseite der Wiener Gesundheitsförderung besuchen.