Sandra Hüller ausgezeichnet - Rekordjahr für österreichischen Film
Erfolg für österreichische Filmproduktionen: ORF-kofinanziertes Drama „Rose
Die 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin haben sich für den österreichischen Film als besonders erfolgreich erwiesen. Das vom ORF kofinanzierte Drama "Rose" unter der Regie von Markus Schleinzer wurde mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet – Sandra Hüller erhielt die Ehrung für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle.
In "Rose" verkörpert die renommierte Schauspielerin Sandra Hüller eine Frau im 17. Jahrhundert, die sich als männlicher Soldat verkleidet, um Integration in eine abgeschiedene Dorfgemeinschaft zu finden. Das Historiendrama, das im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens vom ORF unterstützt wurde, konnte die internationale Jury überzeugen und unterstreicht einmal mehr die Qualität österreichischer Filmproduktionen.
Die Auszeichnung für Sandra Hüller ist ein weiterer Höhepunkt in ihrer bereits beeindruckenden Karriere. Die deutsche Schauspielerin, die in den letzten Jahren durch ihre Auftritte in verschiedenen internationalen Produktionen große Aufmerksamkeit erhalten hat, bestätigt mit ihrer Leistung in "Rose" ihre außergewöhnliche Vielseitigkeit.
Neben "Rose" konnte sich auch Adrian Goigingers Spielfilm "Vier minus drei" über eine bedeutende Auszeichnung freuen. Der Film erreichte Platz zwei beim Panorama Publikumspreis, einer Auszeichnung, bei der alle Besucherinnen und Besucher der Berlinale mittels Stimmzetteln abstimmen können. Zusätzlich erhielt der Film das renommierte "Label Europa Cinemas".
Diese Erfolge fügen sich in ein außergewöhnliches Jahr für den österreichischen Film ein: Mit insgesamt zwölf heimischen Produktionen, die bei der Berlinale 2026 ihre Weltpremiere feierten, markiert das Jahr einen neuen Rekord für die österreichische Filmbranche.
Der ORF war mit sechs im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Beiträgen im diesjährigen Berlinale-Programm vertreten. Neben "Rose" lief im Wettbewerb auch "The Loneliest Man in Town". In den verschiedenen Sektionen waren weitere österreichische Produktionen zu sehen: In der Sektion Panorama neben "Vier minus drei" auch "London", während in der Berlinale Special Gala "Die Blutgräfin" und "Wax & Gold" ihre Premieren feierten.
Abseits der Filmpreise konnte der ORF auch in einer anderen Kategorie punkten. Beim jährlichen Avant Première Music + Media Market Berlin, der wichtigsten Fachmesse für internationales Kulturfernsehen, wurde der österreichische Rundfunk mit dem Golden Showreel ausgezeichnet. Die Ehrung ging an den besten Videoclip des Tages zum Thema Kulturproduktionen.
Der knapp elfminütige Film, der von der zur ORF-Tochterfirma OMC gehörenden ORF-Programmpromotion unter der Regie von Phlo Krämmer gestaltet wurde, blickt unter dem Motto "Embrace Culture" auf das ORF-Kulturjahr 2025 zurück. Der Trailer stellt eine bilderstarke Leistungsschau der ORF-TV-Kultur dar und demonstriert die Vielfalt des kulturellen Angebots des österreichischen Rundfunks.
Interessierte können den ausgezeichneten Kulturtrailer in der "kulturMATINEE" am Sonntag, dem 22. Februar, um 10.35 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON sehen. Auf der Online-Plattform wird der Film auch als Video-on-Demand länger verfügbar sein, sodass Zuschauer ihn zu einem späteren Zeitpunkt abrufen können.
Für alle, die die Höhepunkte der Berlinale 2026 noch einmal erleben möchten, bietet der ORF eine umfassende Berichterstattung. In der Sondersendung "Die Bären sind los – Preisverleihung und Höhepunkte der 76. Berlinale" berichten Christian Konrad und Sandra Krieger über die diesjährigen Gewinner und die interessantesten Filme des Festivals.
Die Sendung, die am Samstag, dem 21. Februar 2026, um 23.25 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON ausgestrahlt wird, bringt nicht nur einen Überblick über die Preisverleihung, sondern auch die glanzvollsten Momente des Festivals sowie spannende Künstlerinterviews.
Die Erfolge bei der Berlinale 2026 unterstreichen die wachsende internationale Anerkennung österreichischer Filmproduktionen. Das Film/Fernseh-Abkommen des ORF erweist sich dabei als wichtiges Instrument zur Förderung heimischer Talente und Geschichten. Die Kofinanzierung ermöglicht es österreichischen Filmemachern, ihre Visionen zu verwirklichen und auf internationaler Bühne zu präsentieren.
Mit der Auszeichnung für "Rose" und den weiteren Erfolgen österreichischer Filme setzt sich ein positiver Trend fort, der die heimische Filmbranche in den letzten Jahren geprägt hat. Die internationale Aufmerksamkeit, die durch solche Auszeichnungen generiert wird, trägt nicht nur zur Reputation der beteiligten Künstler bei, sondern stärkt auch die Position Österreichs als wichtiger Filmstandort in Europa.
Die Berlinale gilt als eines der wichtigsten Filmfestivals weltweit und bietet eine prestigeträchtige Plattform für die Präsentation neuer Werke. Dass österreichische Produktionen dort regelmäßig Erfolge feiern können, spricht für die Qualität und Kreativität der heimischen Filmszene.