In der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar verwandeln sich die Straßen Österreichs in ein buntes Lichtermeer. Doch hinter der prächtigen Fassade verbergen sich Risiken, die jedes Jahr aufs Neue zu zahlreichen Unfällen und Schäden führen. Der Jahreswechsel 2024/2025 bildete dabei keine Ausnahme.
In der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar verwandeln sich die Straßen Österreichs in ein buntes Lichtermeer. Doch hinter der prächtigen Fassade verbergen sich Risiken, die jedes Jahr aufs Neue zu zahlreichen Unfällen und Schäden führen. Der Jahreswechsel 2024/2025 bildete dabei keine Ausnahme. Besonders in den Bundesländern Burgenland und Tirol war ein drastischer Anstieg des Schadensvolumens zu verzeichnen. Im Burgenland stiegen die Schäden um beeindruckende 82 Prozent, während Tirol einen Anstieg von 75 Prozent verzeichnete. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung von Vorsicht und Verantwortung im Umgang mit Pyrotechnik.
Silvester gilt seit jeher als die Nacht, in der die meisten Schäden gemeldet werden. Aber warum ist das so? Die Antwort liegt in der Kombination aus Feiern, Alkohol und Feuerwerk. Feuerwerkskörper sind in der Lage, große Schäden anzurichten, wenn sie nicht ordnungsgemäß verwendet werden. Dies zeigt sich besonders im Burgenland, wo ein großer Brandschaden für den massiven Anstieg verantwortlich war. In Tirol hingegen summierten sich viele kleinere Schäden zu einer beträchtlichen Gesamtsumme. Auch in anderen Bundesländern wie Vorarlberg, Kärnten, Wien und Oberösterreich wurden Zuwächse verzeichnet, wenn auch in geringerem Ausmaß mit Steigerungen zwischen zwei und neun Prozent.
Ein Rückblick auf die letzten zehn Jahre zeigt, dass die Silvesternacht konstant hohe Schadenssummen mit sich bringt. Im österreichweiten Durchschnitt verzeichnet die Wiener Städtische Versicherung Schäden in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro. Wien steht dabei an der Spitze mit jährlichen Schäden von etwa 1,6 Millionen Euro. Dahinter folgen die Steiermark, Salzburg, Niederösterreich und Oberösterreich mit Schäden zwischen 400.000 und 600.000 Euro. Tirol liegt mit 300.000 Euro im Mittelfeld, während Burgenland und Vorarlberg mit 200.000 bzw. 100.000 Euro am unteren Ende der Skala liegen.
Interessanterweise zeigt sich in einigen Regionen ein gegenteiliger Trend. In der Steiermark, Niederösterreich und Salzburg wurden Rückgänge von 14, 15 und knapp 18 Prozent verzeichnet. Diese Entwicklung könnte auf lokale Regelungen wie Knaller-Verbote zurückzuführen sein, die offenbar Wirkung zeigen. Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz, wo ähnliche Regelungen existieren, zeigt sich, dass solche Maßnahmen tatsächlich zu einer Reduktion der Schäden führen können.
Die finanziellen Folgen von Silvesterunfällen sind nicht zu unterschätzen. Für viele Bürger bedeutet ein Schaden in der Silvesternacht eine erhebliche finanzielle Belastung. Eine private Unfallversicherung kann hier Abhilfe schaffen, indem sie nicht nur pyrotechnische Unfälle zum Jahreswechsel abdeckt, sondern auch Schutz bei allen Freizeit- und Sportverletzungen bietet. Ebenso wichtig ist eine private Haftpflichtversicherung, die vor den finanziellen Folgen bei Personen- oder Sachschäden an Dritten schützt.
Die Wiener Städtische Versicherung hat in ihrer Auswertung die Schadenssummen detailliert analysiert. Wien verzeichnet mit 1,6 Millionen Euro die höchsten Schäden, gefolgt von der Steiermark, Salzburg, Niederösterreich und Oberösterreich. Tirol, Burgenland und Vorarlberg liegen am unteren Ende der Skala. Diese Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit, das Risiko von Silvesterunfällen zu minimieren.
Experten sind sich einig, dass die Zahl der Silvesterschäden in Zukunft stabil hoch bleiben wird, sofern keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden. Eine Verschärfung der Regelungen für den Verkauf und Einsatz von Pyrotechnik könnte helfen, die Zahl der Unfälle zu reduzieren. Zudem könnte eine verstärkte Aufklärung der Bevölkerung über die Risiken und der richtige Umgang mit Feuerwerkskörpern dazu beitragen, die Schäden zu minimieren.
Die Silvesternacht bleibt eine der risikoreichsten Nächte des Jahres. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass es nach wie vor notwendig ist, verantwortungsvoll mit Pyrotechnik umzugehen. Die Wiener Städtische empfiehlt, nur geprüfte Feuerwerksartikel im Fachhandel zu kaufen und diese mit Vorsicht zu verwenden. Zudem sollten Fenster, Türen und Balkone geschlossen bleiben, um Schäden zu vermeiden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte über eine passende Versicherung nachdenken.
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