Die Bestellung der Wiener SPÖ-Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal in den Vorstand der Sozialbau AG sorgt für politischen Wirbel. Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Dr. Markus Tschank kritisiert das als Postenschacher und fordert Entpolitisierung des gemeinnützigen Wohnbaus.
Die Bestellung der Wiener SPÖ-Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal in den Vorstand der Sozialbau AG sorgt für politischen Wirbel. Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Dr. Markus Tschank kritisiert den Schritt scharf als "Postenschacher in seiner reinsten Form" und fordert eine grundlegende Entpolitisierung des gemeinnützigen Wohnbaus in Österreich.
Tschank sprach von einem "SPÖ-Personenkarussell" und zog eine historische Parallele zur Ära Josef Ostermayer: Er verwies darauf, dass während dieser Zeit der Sozialbau-Verbund Geld bei der Commerzialbank Mattersburg veranlagt und dabei Verluste erlitt. Tschank erneuerte die freiheitliche Forderung nach Entpolitisierung des gemeinnützigen Wohnbaus und kündigte Initiativen im Nationalrat an.
In seiner Stellungnahme forderte Tschank eine Gesetzesänderung in Richtung Entpolitisierung, die entsprechende Abkühlphasen vorsieht. Er betonte, der soziale Wohnbau sei zu wichtig, um zum Futtertrog einer Partei zu verkommen, und kündigte parlamentarische Initiativen an.