St. Corona am Wechsel, ein idyllisches Dorf in Niederösterreich, feierte gestern ein bemerkenswertes Doppeljubiläum: Das zehnjährige Bestehen der Wexl Arena und die Eröffnung des weltweit ersten Teichlifts speziell für Radfahrer. Diese Ereignisse markieren einen bedeutenden Meilenstein in der Transf
St. Corona am Wechsel, ein idyllisches Dorf in Niederösterreich, feierte gestern ein bemerkenswertes Doppeljubiläum: Das zehnjährige Bestehen der Wexl Arena und die Eröffnung des weltweit ersten Teichlifts speziell für Radfahrer. Diese Ereignisse markieren einen bedeutenden Meilenstein in der Transformation der Region von einem traditionellen Wintersportgebiet zu einem innovativen Ganzjahrestourismusziel.
Die Geschichte von St. Corona ist geprägt von Wandel und Anpassung. Ursprünglich bekannt als bedeutender Wallfahrtsort, erlebte die Region in den 1960er Jahren einen Aufschwung als Wintersportdestination mit der Installation des ersten Sessellifts. Doch die Herausforderungen des Klimawandels und die damit verbundenen Schneemangelperioden führten in den 1990er Jahren zu einem drastischen Rückgang des Wintertourismus. Diese Entwicklung zwang die Verantwortlichen, neue Wege zu gehen.
Im Jahr 2015 wurde die Wexl Arena ins Leben gerufen, ein Projekt, das die Region als Ganzjahresdestination etablieren sollte. Unter der Führung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Visionären wie Karl Morgenbesser wurde die Region neu erfunden. Die Wexl Arena entwickelte sich zu einem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zentrum, das Touristen aus Nah und Fern anzieht.
„Wir haben es geschafft, die Region zu einem Vorbild für Transformation zu machen“, erklärte Mikl-Leitner stolz. „Mit einem Umsatzeffekt von 25 Millionen Euro im letzten Jahr und einem Steueraufkommen von über fünf Millionen Euro ist die Wexl Arena ein bedeutender Wirtschaftsmotor.“
Ein Highlight der Jubiläumsfeier war die Eröffnung des neuen Teichlifts, der weltweit erste Schlepplift, der speziell für Radfahrer konzipiert wurde. Diese innovative Attraktion zieht nicht nur Bike-Enthusiasten an, sondern setzt auch neue Maßstäbe im Bereich des Ganzjahrestourismus.
„Mit dem Teichlift gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft“, betonte Mikl-Leitner. „Es ist ein Beweis dafür, dass wir in Niederösterreich bereit sind, mutige Entscheidungen zu treffen, um die Region zu stärken.“
Die Transformation von St. Corona wäre ohne die Unterstützung der lokalen Gemeinschaft nicht möglich gewesen. Bürgermeister Michael Gruber hob die Bedeutung des Zusammenhalts hervor: „Es war entscheidend, dass alle – von den Grundstückseigentümern bis zu den lokalen Unternehmen – an einem Strang gezogen haben.“
Karl Morgenbesser, der Geschäftsführer der Wexl Arena, fügte hinzu: „Unsere Vision war es, der Region ihre Identität zurückzugeben. Heute können wir stolz sagen, dass unsere Kinder mit dem Wexl-Logo auf der Brust in die Welt hinausgehen.“
Die Zukunftsaussichten für St. Corona sind vielversprechend. Ein neues Hotelprojekt ist bereits in Planung, um die steigende Nachfrage nach Unterkünften zu decken. Darüber hinaus wird die Region weiterhin als Vorbild für andere Destinationen dienen, die sich den Herausforderungen des Klimawandels stellen müssen.
„Wir sind auf einem guten Weg, sowohl national als auch international“, so Mikl-Leitner. „Die Washington Post hat uns als Transformationsvorbild bezeichnet, und das erfüllt uns mit Stolz.“
Die Erfolgsgeschichte von St. Corona am Wechsel zeigt, wie wichtig es ist, sich an veränderte Bedingungen anzupassen und neue Wege zu gehen. Mit der Wexl Arena und dem innovativen Teichlift hat die Region nicht nur ihre wirtschaftliche Basis gestärkt, sondern auch ihre Identität bewahrt und weiterentwickelt. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich St. Corona in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.