Am 1. Jänner 2026 trat Thomas Angerer in die Geschäftsführung der Wiener Netze ein, einem der bedeutendsten Verteilnetzbetreiber Österreichs. Diese Nachricht markiert einen wichtigen Wendepunkt für das Unternehmen, das sich als Vorreiter in der Energiewende positioniert. Mit Angerer an Bord, der zuv
Am 1. Jänner 2026 trat Thomas Angerer in die Geschäftsführung der Wiener Netze ein, einem der bedeutendsten Verteilnetzbetreiber Österreichs. Diese Nachricht markiert einen wichtigen Wendepunkt für das Unternehmen, das sich als Vorreiter in der Energiewende positioniert. Mit Angerer an Bord, der zuvor bei der immOH! tätig war, wird ein neuer Fokus auf Digitalisierung und nachhaltige Energieversorgung gelegt.
Die Wiener Netze sind ein zentraler Akteur in der österreichischen Energiewirtschaft. Als Kombinetzbetreiber liefern sie Strom, Gas, Fernwärme und Daten an über zwei Millionen Kunden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Diese Rolle bringt eine enorme Verantwortung mit sich, insbesondere in Zeiten der Energiewende, die eine Umstellung auf erneuerbare Energien und eine Reduzierung der CO2-Emissionen fordert.
Thomas Angerer betont die Bedeutung der Digitalisierung für die Zukunft der Wiener Netze. Durch den Einsatz moderner Technologien sollen die Netze effizienter und sicherer werden. Dies umfasst die Implementierung intelligenter Netze, die in Echtzeit auf Veränderungen im Energieverbrauch reagieren können, und die Nutzung von Big Data zur Optimierung des Netzbetriebs.
Die Wiener Netze haben eine lange Geschichte, die eng mit der Entwicklung der Energieversorgung in Österreich verbunden ist. Ursprünglich als städtischer Versorger gegründet, hat sich das Unternehmen im Laufe der Jahrzehnte zu einem modernen Dienstleister entwickelt, der nicht nur Strom und Gas, sondern auch innovative Lösungen im Bereich der Fernwärme und der Datenübertragung anbietet.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz verfolgen die Wiener Netze eine ähnliche Strategie, die auf den Ausbau erneuerbarer Energien und die Integration digitaler Technologien abzielt. Während Deutschland stark auf die Energiewende setzt und die Schweiz ihre Energieversorgung diversifiziert, fokussiert sich Österreich auf eine ausgewogene Mischung, die sowohl Nachhaltigkeit als auch Versorgungssicherheit gewährleistet.
Für die Bürger bedeutet die Arbeit der Wiener Netze eine zuverlässige Energieversorgung, die auch in Zukunft leistbar bleibt. Durch den Ausbau der Netze und die Investitionen in neue Umspannwerke wird die Versorgungssicherheit erhöht, was besonders in Zeiten steigender Energiepreise von Bedeutung ist. Zudem profitieren die Kunden von den Vorteilen der Digitalisierung, die eine effizientere Nutzung der Ressourcen ermöglicht.
Jährlich investieren die Wiener Netze über 440 Millionen Euro in die Instandhaltung und den Ausbau ihrer Infrastruktur. Diese Investitionen sind notwendig, um die hohe Versorgungsqualität aufrechtzuerhalten und den steigenden Anforderungen der Energiewende gerecht zu werden. Mit 13 neuen Umspannwerken, die in den nächsten Jahren entstehen sollen, wird die Netzkapazität erheblich gesteigert.
Mit Thomas Angerer an der Spitze stehen die Wiener Netze vor einer spannenden Zukunft. Angerer plant, die Digitalisierung weiter voranzutreiben und die Netze auf die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte vorzubereiten. Dies umfasst nicht nur technologische Innovationen, sondern auch die Anpassung der Unternehmensstruktur, um flexibler auf Veränderungen im Energiemarkt reagieren zu können.
Die Ernennung von Thomas Angerer zum Geschäftsführer der Wiener Netze markiert den Beginn einer neuen Ära für das Unternehmen. Mit einem klaren Fokus auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit ist Angerer gut gerüstet, um die Herausforderungen der Energiewende zu meistern. Die Bürger können sich auf eine sichere und zukunftsfähige Energieversorgung freuen, die den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird.
Um mehr über die Entwicklungen bei den Wiener Netzen zu erfahren, besuchen Sie die offizielle Pressemitteilung.