Am 12. Dezember 2025 wurde im Rahmen des MedienManager-Talks in Wien ein spannendes Thema diskutiert: Wie können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Österreich von TV- und Videowerbung profitieren? Die Experten Ricarda Lederle und Birgit Femböck von der RTL AdAlliance sowie Otto Koller, Herausg
Am 12. Dezember 2025 wurde im Rahmen des MedienManager-Talks in Wien ein spannendes Thema diskutiert: Wie können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Österreich von TV- und Videowerbung profitieren? Die Experten Ricarda Lederle und Birgit Femböck von der RTL AdAlliance sowie Otto Koller, Herausgeber des MedienManagers, beleuchteten die Möglichkeiten und Herausforderungen dieser Werbeform.
TV- und Videowerbung hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und bietet heute auch KMU eine realistische und planbare Möglichkeit, ihre Zielgruppen effektiv zu erreichen. Die RTL AdAlliance, eine relativ neue Marktmarke, spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie bietet eine Total-Video-Strategie, die speziell auf die Bedürfnisse von KMU zugeschnitten ist. Diese Strategie umfasst sowohl traditionelle TV-Werbung als auch digitale Videoformate, die über verschiedene Plattformen ausgespielt werden.
Die Total-Video-Strategie ist ein integrierter Ansatz, der verschiedene Videoformate kombiniert, um eine maximale Reichweite zu erzielen. Im Gegensatz zur klassischen Addressable-TV-Logik, die sich auf gezielte Werbung im linearen Fernsehen konzentriert, ermöglicht die Total-Video-Strategie eine flexible Anpassung an die spezifischen Bedürfnisse der Werbetreibenden. Dies bedeutet, dass KMU ihre Kampagnen je nach Zielgruppe und Budget individuell gestalten können.
Die TV-Werbung begann in Österreich in den 1950er Jahren und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. In den Anfangsjahren war sie eine Domäne großer Unternehmen, da die Produktions- und Sendezeiten teuer waren. Mit der Digitalisierung und der Einführung von Streaming-Diensten hat sich das Werbeumfeld jedoch stark verändert. Heute können auch kleinere Unternehmen durch gezielte Kampagnen im digitalen Raum ihre Zielgruppen erreichen.
In Deutschland und der Schweiz hat die TV- und Videowerbung ebenfalls eine lange Tradition. Während in Deutschland große Unternehmen den Markt dominieren, bietet die Schweiz durch ihre mehrsprachige Bevölkerung einzigartige Herausforderungen und Chancen. Österreich kann von diesen Entwicklungen lernen und seine eigene Strategie anpassen, um KMU besser zu unterstützen.
Für österreichische KMU bedeutet die Möglichkeit, TV- und Videowerbung zu nutzen, eine erhebliche Erweiterung ihrer Marketingoptionen. Ein Beispiel ist ein lokaler Einzelhändler, der durch eine gezielte Videokampagne seine Reichweite erheblich steigern konnte. Durch die regionale Skalierbarkeit können KMU ihre Werbung genau dort platzieren, wo sie am meisten Wirkung zeigt.
Statistiken zeigen, dass der Einsatz von Videowerbung in den letzten fünf Jahren um 30% gestiegen ist. Besonders in der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen sind Videoanzeigen äußerst beliebt. Für KMU bedeutet dies, dass sie eine junge, technikaffine Zielgruppe erreichen können, die über traditionelle Werbekanäle schwer zu erreichen ist.
Die Zukunft der TV- und Videowerbung sieht vielversprechend aus. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und der zunehmenden Verbreitung von Smart TVs und mobilen Endgeräten wird die Reichweite dieser Werbeform weiter zunehmen. Experten prognostizieren, dass der Markt für Videowerbung in Österreich bis 2030 um weitere 50% wachsen wird.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass TV- und Videowerbung eine enorme Chance für österreichische KMU darstellt. Durch die richtige Strategie können auch kleine Unternehmen von den Vorteilen dieser Werbeform profitieren. Unternehmen sollten sich nicht scheuen, die Möglichkeiten zu erkunden und sich von Experten beraten zu lassen, um ihre Marketingziele zu erreichen. Weitere Informationen und Beratungsmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite des MedienManagers.