Erfolgreiche Partnerschaft zwischen polnischem Dirigenten und Berner Symphonieorchester wird um fünf Jahre erweitert
Das Berner Symphonieorchester setzt auf Kontinuität: Chefdirigent Krzysztof Urbanski bleibt weitere fünf Spielzeiten bis 2032.
Das Berner Symphonieorchester kann aufatmen: Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Chefdirigent Krzysztof Urbanski wird um weitere fünf Spielzeiten bis 2032 verlängert. Der Stiftungsrat von Bühnen Bern und der international renommierte polnische Dirigent haben eine entsprechende Vereinbarung getroffen, die für künstlerische Kontinuität und weitere Entwicklung des Orchesters sorgen soll.
Krzysztof Urbanski, der seit der Saison 2024/25 das Berner Symphonieorchester leitet, bringt beeindruckende Referenzen mit. Als Musikdirektor und Künstlerischer Leiter der Warschauer Philharmoniker sowie als Erster Gastdirigent des Orchestra della Svizzera Italiana seit 2022 verfügt er über umfassende Erfahrung auf höchstem internationalem Niveau.
Seine Gastdirigate führten ihn zu den prestigeträchtigsten Orchestern der Welt: Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Berliner Philharmoniker, das London Symphony Orchestra, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Orchestre de Paris, das Chicago Symphony, das New York Philharmonic, das Los Angeles Philharmonic und das San Francisco Symphony Orchestra stehen auf seiner beeindruckenden Liste.
Werner Luginbühl, Stiftungsratspräsident von Bühnen Bern, zeigt sich begeistert von der Zusammenarbeit: "Krzysztof Urbanski beherrscht als Dirigent alle musikalischen Epochen. Unverkennbar ist sein leidenschaftliches Bekenntnis zur Orchesterqualität: Er wünscht, das grosse Potenzial des Berner Symphonieorchesters voll auszuschöpfen."
Auch Intendant und Konzertdirektor Florian Scholz unterstreicht die positive Entwicklung: "Der Weg, den das Orchester mit seinem Chef eingeschlagen hat, führte bereits während der ersten zwei Spielzeiten zu wunderbaren Ergebnissen. Gemeinsam begeben sie sich auf musikalische Höhenflüge, was uns auch die positiven Reaktionen des Berner Publikums beweisen."
Die Verlängerung bis 2032 garantiert eine langjährige Kontinuität, die für die weitere Entwicklung des Orchesters von entscheidender Bedeutung ist. Scholz betont: "Nun ist eine langjährige Kontinuität unserer bereits fruchtbaren Zusammenarbeit gewährleistet."
Unter Urbanskis Leitung erweitert das Berner Symphonieorchester kontinuierlich seine künstlerische und thematische Bandbreite. Das Repertoire umfasst bekannte Werke der Spätromantik, kombiniert mit Wieder- und Neuentdeckungen sowie spannenden Werken der klassischen Moderne und zeitgenössischen Musik.
Besonders hervorzuheben sind die neu geschaffenen Positionen "Artist in Residence" und "Composer in Residence", die das künstlerische Profil des Orchesters schärfen. Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit internationalen Topsolisten wie Jean-Yves Thibaudet, Sol Gabetta oder Nemanja Radulovic unterstreicht das hohe Niveau der Programmgestaltung.
Ein Markenzeichen der Zusammenarbeit sind die monografischen Zyklen. Nach dem erfolgreichen Beethoven-Marathon, bei dem der kanadische Pianist Jan Lisiecki alle fünf Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven an zwei aufeinanderfolgenden Abenden spielte, folgt in dieser Saison Pianistin Anna Vinnitskaya mit den kompletten Klavierkonzerten von Rachmaninow.
Die Zukunftspläne des Orchesters sind ambitioniert: In den kommenden Spielzeiten wird das Berner Symphonieorchester gemeinsam mit Krzysztof Urbanski seine Tourneetätigkeit auf internationaler Ebene weiter ausbauen. Dies unterstreicht das Vertrauen in die künstlerische Qualität und das Potenzial für internationale Aufmerksamkeit.
Chefdirigent Urbanski zeigt sich erfreut über das ihm entgegengebrachte Vertrauen: "Ich freue mich, meine Zusammenarbeit als Chefdirigent des Berner Symphonieorchesters verlängern zu können. Die Zusammenarbeit mit dem Orchester und dem gesamten Team von Bühnen Bern war in den vergangenen Spielzeiten ein grosses Privileg und eine ständige Quelle künstlerischer Inspiration."
Besonders schätzt er die Verbindung zum Publikum: "Ich schätze die starke und vertrauensvolle Beziehung, die sich zu unserem Publikum entwickelt hat, sehr." Die Verlängerung bestätige sein Engagement für die gemeinsame künstlerische Vision, die über die nächsten Jahre weiterentwickelt werden könne.
Für die Zukunft verspricht Urbanski dem Publikum "ein noch vielfältigeres und breiteres Repertoire". Diese Aussage lässt auf spannende Programme und möglicherweise auch auf weitere Premieren und Uraufführungen schließen, die das Berner Symphonieorchester zu einem wichtigen kulturellen Akteur in der Schweizer Musiklandschaft machen könnten.
Die nächste Gelegenheit, Urbanski und das Berner Symphonieorchester zu erleben, bietet sich beim 7. Symphoniekonzert "Klang-Alchemie". Als Solistin kehrt die vielfach preisgekrönte spanische Geigerin María Dueñas nach Bern zurück und interpretiert unter Urbanskis Leitung Karol Szymanowskis erstes Violinkonzert.
Das Programm umfasst außerdem eine Interpretation des kompositorischen Werks von Mieczyslaw Weinberg, die Symphonie Nr. 3 sowie Guillaume Connessons "Maslenitsa". Die beiden Konzerte finden am 19. und 20. Februar jeweils um 19:30 Uhr im Casino Bern statt und bieten einen Vorgeschmack auf die künftige Zusammenarbeit.
Die Vertragsverlängerung bis 2032 ist nicht nur für das Berner Symphonieorchester von Bedeutung, sondern auch für die gesamte Schweizer Kulturlandschaft. Mit einem international renommierten Chefdirigenten wie Urbanski kann das Orchester seine Position als wichtiger kultureller Akteur festigen und möglicherweise auch neue Zielgruppen erschließen.
Die langfristige Planung ermöglicht es zudem, ambitionierte Projekte zu entwickeln und das Orchester kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dies kommt nicht nur den Musikern zugute, sondern auch dem Publikum, das sich auf Jahre hinaus auf hochklassige Konzerte freuen kann.
Die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Urbanski und dem Berner Symphonieorchester zeigt, dass auch kleinere Orchester mit der richtigen künstlerischen Führung internationale Anerkennung erlangen können. Die Verlängerung bis 2032 schafft die nötige Stabilität für weitere künstlerische Höhenflüge und macht Bern zu einem wichtigen Standort für klassische Musik in der Schweiz.