Am Wochenende des 07. und 08. Februar 2026 steht Österreich ein Verkehrschaos bevor. Verantwortlich dafür sind der Ferienwechsel, der Skifahrer-Verkehr und zwei große Messen in Salzburg und Wels. Diese Kombination aus Ereignissen wird zu einem erheblichen Anstieg des Verkehrsaufkommens führen, was z
Am Wochenende des 07. und 08. Februar 2026 steht Österreich ein Verkehrschaos bevor. Verantwortlich dafür sind der Ferienwechsel, der Skifahrer-Verkehr und zwei große Messen in Salzburg und Wels. Diese Kombination aus Ereignissen wird zu einem erheblichen Anstieg des Verkehrsaufkommens führen, was zu Staus und Verzögerungen auf den Hauptverkehrsstraßen führen dürfte.
In Wien und Niederösterreich enden die Semesterferien, während sie in anderen Bundesländern wie Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg beginnen. Dies führt zu einer großen Bewegung von Familien, die entweder in die Skigebiete reisen oder von dort zurückkehren. Gleichzeitig enden die Winterferien in Teilen Deutschlands und beginnen in anderen, was die Situation weiter verschärft.
Der Ferienverkehr ist seit Jahrzehnten ein wiederkehrendes Problem in Österreich. Bereits in den 1970er Jahren führte der zunehmende Wohlstand und die damit verbundene Mobilität zu einem Anstieg des Reiseverkehrs während der Ferienzeiten. Mit dem Ausbau der Autobahnen und der Popularität von Skigebieten in den Alpen hat sich der Druck auf die Verkehrswege kontinuierlich erhöht.
In Deutschland und der Schweiz sind ähnliche Muster zu beobachten, jedoch mit einigen Unterschieden. Während in der Schweiz die Ferienzeiten stärker gestaffelt sind, was den Verkehr etwas entzerrt, sind in Deutschland die Ferienzeiten oft parallel zu denen in Österreich, was zu einem erhöhten grenzüberschreitenden Verkehrsaufkommen führt.
Der ARBÖ warnt vor Staus auf den Hauptverkehrsadern wie der Westautobahn (A1), der Innkreisautobahn (A8) und der Brennerautobahn (A13). Diese Routen sind entscheidend für den Zugang zu den Skigebieten und den Übergang zu den Nachbarländern. Die Auswirkungen auf die Bürger sind erheblich: lange Wartezeiten, erhöhte Unfallgefahr und Stress sind die Folge. Besonders betroffen sind Familien, die mit Kindern reisen, sowie Pendler, die sich auf den normalen Wochenendverkehr einstellen.
Statistiken zeigen, dass an solchen Wochenenden das Verkehrsaufkommen um bis zu 30% höher ist als an normalen Wochenenden. Die ARBÖ-Daten belegen, dass die durchschnittliche Verzögerung auf den Hauptverkehrsstraßen bis zu zwei Stunden betragen kann.
Verkehrsexperten empfehlen, alternative Routen zu nutzen oder die Reisezeiten zu verschieben, um den Hauptverkehrszeiten zu entgehen. Der Einsatz öffentlicher Verkehrsmittel wird ebenfalls dringend empfohlen, um den Verkehr zu entlasten und die Umwelt zu schonen.
Die Messen „moto-austria“ in Wels und „Bauen und Wohnen Salzburg“ ziehen zehntausende Besucher an, was zusätzlich zum Verkehrschaos beiträgt. Besonders die Zufahrtsstraßen zu den Messegeländen sind stark belastet. Der ARBÖ empfiehlt die Nutzung von Park-and-Ride-Anlagen und öffentlichen Verkehrsmitteln.
Langfristig gesehen sind infrastrukturelle Verbesserungen und eine bessere Koordination der Ferienzeiten zwischen den Bundesländern und Nachbarländern notwendig, um solche Verkehrsspitzen zu entzerren. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Förderung nachhaltiger Mobilitätslösungen könnten ebenfalls zur Entlastung beitragen.
Das bevorstehende Wochenende wird eine Herausforderung für alle Verkehrsteilnehmer in Österreich. Die richtige Planung und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel können helfen, die Auswirkungen auf den Einzelnen zu minimieren. Bleiben Sie informiert und planen Sie Ihre Reisen mit Bedacht.
Für weitere Informationen und aktuelle Verkehrsmeldungen besuchen Sie die Webseite des ARBÖ oder nutzen Sie den ORF-Teletext.