In einer glanzvollen Zeremonie wurde am 28. Oktober 2025 das neue Rektorat der Veterinärmedizinischen Universität Wien offiziell angelobt. Die Veranstaltung zog mehr als 150 Gäste an, darunter prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ein solches Event ist nicht nur ein g
In einer glanzvollen Zeremonie wurde am 28. Oktober 2025 das neue Rektorat der Veterinärmedizinischen Universität Wien offiziell angelobt. Die Veranstaltung zog mehr als 150 Gäste an, darunter prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Ein solches Event ist nicht nur ein gesellschaftliches Highlight, sondern markiert auch einen bedeutenden Wendepunkt für die einzige veterinärmedizinische Universität Österreichs.
Unter der Leitung von Rektor Matthias Gauly und seinen Vizerektorinnen Martina Marchetti-Deschmann, Barbara Bockstahler und Birgit Hochenegger-Stoirer, wird die Universität in den kommenden Jahren neue Wege beschreiten. Seit dem 15. April 2025, dem offiziellen Amtsantritt, hat das Team bereits begonnen, seine Visionen umzusetzen. Die Angelobung war daher nicht nur ein formeller Akt, sondern auch eine symbolische Bestätigung der bereits geleisteten Arbeit.
Die Veterinärmedizinische Universität Wien spielt eine zentrale Rolle in der österreichischen Bildungslandschaft. Sie ist einzigartig in ihrer Ausrichtung und deckt ein breites Spektrum ab, von Lebensmittelsicherheit über Wildtierökologie bis hin zu biomedizinischer Grundlagenforschung. Diese Vielfalt macht die Vetmeduni zu einem unverzichtbaren Bestandteil der akademischen und wissenschaftlichen Gemeinschaft des Landes.
Veterinärmedizin betrifft nicht nur den Gesundheitszustand von Tieren, sondern hat auch weitreichende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Durch die Forschung in Bereichen wie Lebensmittelsicherheit und Zoonosen – Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden können – trägt die Universität entscheidend zur öffentlichen Gesundheit bei.
Rektor Matthias Gauly betonte in seiner Antrittsrede die Wichtigkeit einer motivierten und wertschätzenden Arbeitsumgebung. „Mein Ziel ist es, gemeinsam mit dem Vizerektorat und allen Kollegialorganen eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die von Wertschätzung und Motivation geprägt ist, damit alle Kolleginnen und Kollegen ihr volles Potenzial entfalten können“, erklärte Gauly.
Die Vizerektorinnen bringen jeweils ihre Expertise in spezifischen Bereichen ein. Martina Marchetti-Deschmann wird sich auf Forschung, Internationales und Nachhaltigkeit konzentrieren, während Barbara Bockstahler sich der Lehre, Lehrinnovationen und klinischen Angelegenheiten widmen wird. Birgit Hochenegger-Stoirer übernimmt die Verantwortung für Finanzen, Digitalisierung und Innovation. Diese strategische Aufteilung der Aufgabenbereiche soll sicherstellen, dass die Universität weiterhin an der Spitze der veterinärmedizinischen Forschung und Lehre bleibt.
Die Vetmeduni ist nicht nur national, sondern auch international stark vernetzt. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner hob in ihrer Rede hervor, dass die Universität ein Ort sei, „an dem Forschung und Haltung zusammenkommen, Internationalität und Regionalität einander stärken.“ Diese Vernetzung ist entscheidend für die Zukunft der Universität, da sie den Austausch von Wissen und Innovationen fördert.
Die Bedeutung dieser internationalen Vernetzung wird durch den Vergleich mit anderen europäischen Ländern deutlich. Während in vielen Ländern die Veterinärmedizin oft in größeren universitären Strukturen integriert ist, bleibt die Vetmeduni in Wien als eigenständige Institution einzigartig. Diese Unabhängigkeit ermöglicht es der Universität, sich vollständig auf die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen der Veterinärmedizin zu konzentrieren.
Für die Studierenden und Mitarbeiter der Vetmeduni bedeutet das neue Rektorat eine Fülle von Möglichkeiten. Die geplanten Innovationen in der Lehre und die verstärkte Fokussierung auf Digitalisierung werden das Lernen und Arbeiten an der Universität revolutionieren. „Die Arbeit mit jungen Menschen und mit Tieren – eine Kombination, die es nur an unserer Vetmeduni gibt – ist nicht nur eine großartige Aufgabe, sondern auch eine Quelle der Inspiration und des Glücks“, sagte Gauly.
Die Einführung neuer digitaler Tools und Lehrmethoden wird es den Studierenden ermöglichen, praxisnah und zukunftsorientiert zu lernen. Dies ist besonders wichtig in der heutigen schnelllebigen Welt, in der technologische Fortschritte und neue wissenschaftliche Erkenntnisse ständig neue Anforderungen an die Ausbildung stellen.
Die Zukunft der Vetmeduni sieht vielversprechend aus. Mit einem starken Fokus auf Forschung und Innovation wird die Universität weiterhin eine führende Rolle in der Veterinärmedizin spielen. Der Einsatz von Digitalisierung und neuen Technologien wird nicht nur die Lehre verbessern, sondern auch die Forschung vorantreiben.
Ein fiktiver Experte für Hochschulbildung kommentiert: „Die Vetmeduni hat das Potenzial, ein Vorbild für andere Universitäten zu werden, indem sie zeigt, wie man Tradition und Innovation erfolgreich miteinander verbindet.“ Diese Einschätzung unterstreicht die Bedeutung der Universität nicht nur für Österreich, sondern auch im internationalen Kontext.
Die feierliche Angelobung des neuen Rektorats an der Veterinärmedizinischen Universität Wien markiert den Beginn einer neuen Ära. Mit einem engagierten Führungsteam und einer klaren Vision ist die Universität bestens gerüstet, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Die Kombination aus Tradition, Innovation und internationaler Vernetzung wird sicherstellen, dass die Vetmeduni auch weiterhin eine zentrale Rolle in der veterinärmedizinischen Forschung und Lehre spielt.