Ein technisches Wunderwerk oder eine unpersönliche Maschine? Die Meinungen über Voicebots gehen weit auseinander. In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz immer mehr Einzug in unseren Alltag hält, hat Tietoevry Austria in Zusammenarbeit mit TQS Research & Consulting die Einstellung der Öster
Ein technisches Wunderwerk oder eine unpersönliche Maschine? Die Meinungen über Voicebots gehen weit auseinander. In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz immer mehr Einzug in unseren Alltag hält, hat Tietoevry Austria in Zusammenarbeit mit TQS Research & Consulting die Einstellung der Österreicher zu diesen digitalen Helfern untersucht. Die Ergebnisse sind verblüffend und zeigen, dass vor allem die jüngeren Generationen bereit sind, den Sprung in die Zukunft zu wagen.
Die Umfrage unter 1.000 österreichischen Konsumenten offenbart eine klare Kluft zwischen den Generationen. Während die Hälfte der Befragten Voicebots ablehnt, zeigt sich insbesondere die junge, technikaffine Bevölkerung offen für den Einsatz dieser KI-basierten Sprachassistenten. Ganze 65,1% der 16- bis 29-Jährigen begrüßen die Interaktion mit Voicebots, während bei den 50- bis 65-Jährigen nur 37,4% dieser Meinung sind.
Doch nicht nur das Alter spielt eine Rolle. Auch das monatliche Haushalts-Nettoeinkommen beeinflusst die Akzeptanz. Haushalte mit einem Einkommen über 5.000 Euro zeigen mit 86,1% eine deutlich höhere Bereitschaft, sich von Voicebots unterstützen zu lassen, als solche mit niedrigeren Einkommen.
Eine der größten Stärken der Voicebots ist ihre ständige Verfügbarkeit. Rund 78% der Befragten würden sich von einem Voicebot helfen lassen, wenn dieser rund um die Uhr erreichbar wäre. Besonders bei den 30- bis 39-Jährigen (83,3%) und Männern (79,8%) ist die Zustimmung hoch. Regional liegt Oberösterreich mit 84,3% an der Spitze.
Die Studie zeigt auch, dass Transparenz und die Möglichkeit, bei Bedarf zu einem menschlichen Mitarbeiter weitergeleitet zu werden, entscheidend für die Akzeptanz von Voicebots sind. 83% der Befragten möchten vorab informiert werden, wenn sie mit einem Voicebot sprechen, und 67% halten die Option zur Weiterleitung für essenziell.
Robert Kaup, Managing Director von Tietoevry Austria, betont, dass Voicebots dann angenommen werden, wenn sie echten Mehrwert bieten. „Moderne Kundendienste setzen auf ein hybrides Modell: Intelligente Automatisierung dort, wo sie Effizienz schafft, und menschliche Kompetenz dort, wo Empathie gefragt ist.“
Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Österreich bereit ist, neue Technologien zu umarmen, solange diese nicht die Kontrolle oder Servicequalität gefährden. Unternehmen mit hohem Kundenaufkommen sind jetzt gefordert, ihre Servicestrategie zu überdenken und auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen, um ein stimmiges Gesamterlebnis zu bieten.