Rekord-Spendenergebnis zeigt überwältigende Solidarität der Vorarlberger Bevölkerung und Wirtschaft
Der ORF Vorarlberg verzeichnet ein außergewöhnliches Spendenergebnis: Rund 465.000 Euro kamen für Familien in Not und das Netzwerk Eltern Inklusion zusammen.
Die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger haben erneut ihr großes Herz bewiesen: Mit rund 465.000 Euro wurde bei der diesjährigen Licht ins Dunkel-Aktion des ORF Vorarlberg ein beeindruckendes Spendenergebnis erzielt. Die Summe, die bis Heiligabend zusammenkam, unterstreicht die bemerkenswerte Solidarität im westlichsten Bundesland Österreichs.
Die gesammelten Spenden kommen zwei wichtigen Bereichen zugute: Dem Soforthilfefonds für Familien und Kinder in Not sowie der Peer-to-Peer-Beratungsstelle des Netzwerks Eltern Inklusion, kurz NELI. Diese Einrichtung bietet Eltern von Kindern mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen eine wichtige Anlaufstelle.
Das Besondere an der NELI-Beratungsstelle: Hier treffen betroffene Eltern auf andere Eltern, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden. Der Austausch findet auf Augenhöhe statt, was für viele Familien eine enorme Erleichterung darstellt. Die Beraterinnen und Berater kennen die Herausforderungen, Fragen und Unsicherheiten aus eigener Erfahrung und können wertvolles Wissen sowie einen Überblick im oft komplexen Sozialbereich weitergeben.
Ein Höhepunkt der diesjährigen Spendenaktion waren die großen Fernsehgalas am 23. und 24. Dezember. Aus dem ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn wurde ein festliches Sonderprogramm auf ORF 2 V übertragen. Aufgrund des überwältigenden Erfolgs wurde die Sendezeit gegenüber den Vorjahren sogar um eine volle Stunde verlängert – insgesamt viereinhalb Stunden Live-Fernsehen für den guten Zweck.
Die Moderation der glanzvollen Sendungen übernahmen Katharina Batlogg und David Breznik, die das Publikum durch den Abend führten und die zahlreichen Spenderinnen und Spender würdigten. Die Live-Übertragungen trugen maßgeblich dazu bei, das beeindruckende Endergebnis zu erreichen.
Bereits Anfang November startete der ORF Vorarlberg mit einer besonderen Aktion in die Spendensaison: Die 30.000 Kilometer Challenge von ORF Radio Vorarlberg brachte das Bundesland im wahrsten Sinne des Wortes in Bewegung. Das Konzept war ebenso einfach wie wirkungsvoll: Für jeden Kilometer, den die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger zurücklegten, wanderte ein Euro auf das Spendenkonto von Licht ins Dunkel.
Diese sportliche Initiative schaffte es, Menschen aller Altersgruppen zu mobilisieren und gleichzeitig für den guten Zweck zu sammeln. Ob beim Wandern in den Bergen, beim Radfahren durch das Rheintal oder beim Joggen im eigenen Wohnort – jeder zurückgelegte Kilometer zählte.
Ende November folgte der traditionelle ORF Radio Vorarlberg-Spendentag. Bei dieser beliebten Aktion konnten sich die Hörerinnen und Hörer gegen eine Spende ihren ganz persönlichen Lieblingshit wünschen. Das Format erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit und verbindet Musikgenuss mit sozialem Engagement auf unterhaltsame Weise.
Neben den vielen Einzelspenden aus der Bevölkerung trugen auch zahlreiche Unternehmen aus der Vorarlberger Wirtschaft zum Erfolg der Aktion bei. Großspenderinnen und Großspender steuerten großzügige Summen bei und zeigten damit ihr soziales Verantwortungsbewusstsein. Diese Unterstützung aus dem Unternehmensbereich ist ein wichtiger Pfeiler der Licht ins Dunkel-Aktion und ermöglicht es, Familien und Kindern in Not nachhaltig zu helfen.
Markus Klement, Landesdirektor des ORF Vorarlberg, zeigte sich vom Ergebnis überwältigt: Das Spendenergebnis verdeutliche, wie sehr Vorarlberg zusammenhalte. Die Hilfe komme Familien in schwierigen Lebenslagen im Land unmittelbar zugute. Sein großer Dank gelte jeder einzelnen Spenderin und jedem einzelnen Spender sowie der Vorarlberger Wirtschaft und den engagierten Partnerinnen und Partnern, die Jahr für Jahr mit beeindruckender Großzügigkeit für Licht ins Dunkel spenden.
Auch Stefan Höfel, Projektleiter von Licht ins Dunkel beim ORF Vorarlberg, betonte die Bedeutung der Aktion: Auch in herausfordernden Zeiten gebe es viele Vorarlbergerinnen und Vorarlberger, die Gutes tun wollen. Die Spenden würden wieder vielen Familien und Kindern in Not im Land helfen.
Licht ins Dunkel zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Spendenaktionen Österreichs. Seit Jahrzehnten sammelt der ORF in der Vorweihnachtszeit Geld für Menschen in Not. Die Aktion verbindet alle neun Bundesländer und schafft es Jahr für Jahr, Millionen von Euro für hilfsbedürftige Menschen zu sammeln.
In Vorarlberg hat die Aktion eine besondere Tradition. Das westlichste Bundesland zeichnet sich regelmäßig durch überdurchschnittliche Pro-Kopf-Spenden aus. Die enge Verbundenheit der Vorarlberger Bevölkerung mit ihrem Land und die ausgeprägte Kultur des Zusammenhaltens spiegeln sich in den Spendenergebnissen wider.
Der Soforthilfefonds von Licht ins Dunkel ist ein unverzichtbares Instrument, um Familien und Kindern in akuten Notsituationen schnell und unbürokratisch zu helfen. Ob unerwartete Krankheitskosten, finanzielle Engpässe durch Jobverlust oder andere Schicksalsschläge – der Fonds ermöglicht rasche Unterstützung, wenn sie am dringendsten benötigt wird.
Die unbürokratische Hilfe ist dabei ein zentrales Merkmal: Anträge werden schnell bearbeitet, sodass betroffene Familien nicht lange auf Unterstützung warten müssen. Gerade in Krisenzeiten kann diese schnelle Hilfe entscheidend sein, um eine schwierige Situation zu überbrücken.
Auch nach Weihnachten können Spenden für Licht ins Dunkel Vorarlberg getätigt werden. Das Spendenkonto bei der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg ist ganzjährig aktiv. Jeder Euro zählt und kommt direkt hilfsbedürftigen Familien und Kindern in Vorarlberg zugute.
Ein zusätzlicher Anreiz: Die Spenden sind steuerlich absetzbar. Damit können Spenderinnen und Spender nicht nur Gutes tun, sondern auch einen Teil ihrer Spende bei der nächsten Steuererklärung geltend machen.
Das Spendenergebnis von 465.000 Euro ist mehr als nur eine Zahl. Es ist ein kraftvolles Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts in einer Zeit, in der viele Menschen mit wirtschaftlichen und persönlichen Herausforderungen kämpfen. Die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger haben bewiesen, dass sie füreinander einstehen – auch und gerade in schwierigen Zeiten.
Die Aktion zeigt, was möglich ist, wenn eine Gemeinschaft zusammenhält. Von der Einzelperson, die einen kleinen Betrag spendet, über die Sportbegeisterten, die bei der Kilometer-Challenge mitmachen, bis hin zu den Unternehmen, die großzügige Summen beisteuern – jeder Beitrag macht einen Unterschied im Leben von Familien und Kindern, die Unterstützung brauchen.