Die Eröffnung der Ausstellung «Was wäre Wien» im Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum markiert nicht nur einen Meilenstein für das Museum selbst, sondern bietet auch eine einzigartige Gelegenheit, in die faszinierende Geschichte und mögliche Zukunft Wiens einzutauchen. Am 24. September 2025, genau 1
Die Eröffnung der Ausstellung «Was wäre Wien» im Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum markiert nicht nur einen Meilenstein für das Museum selbst, sondern bietet auch eine einzigartige Gelegenheit, in die faszinierende Geschichte und mögliche Zukunft Wiens einzutauchen. Am 24. September 2025, genau 100 Jahre nach der Gründung des Museums, wurde die Dauerausstellung feierlich eröffnet.
Das Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum, gegründet 1925, hat sich über die Jahrzehnte hinweg als wichtiger Ort für Bildung und Kultur etabliert. Die Gründungsidee von Otto Neurath, einem der Vordenker des Roten Wien, war es, komplexe gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich darzustellen. Diese Tradition wird in der neuen Ausstellung fortgeführt.
Auf über 700 Quadratmetern wird den Besuchern eine neue Struktur geboten, die zentrale Themen der Stadtentwicklung anschaulich erfahrbar macht. Die Ausstellung ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert:
Kuratiert von Theo Deutinger und Gernot Waldner, bietet die Ausstellung nicht nur einen historischen Rückblick, sondern stellt auch internationale Vergleiche an, um die Entwicklung Wiens in einen globalen Kontext zu setzen.
Die Ausstellung «Was wäre Wien» ist nicht nur eine Hommage an die Vergangenheit, sondern auch eine Einladung, über die Zukunft der Stadt nachzudenken. Geschäftsführer Andreas Lehner betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung der Ausstellung als Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart. „Mit dieser Ausstellung verbinden wir 100 Jahre Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum mit den Fragen der Zukunft“, sagte er.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist der internationale Vergleich. Wie steht Wien im Vergleich zu anderen Metropolen da? Welche Konzepte könnten von anderen Städten übernommen werden, um Wien noch lebenswerter zu machen?
Die Ausstellung zeigt, dass die Möglichkeiten einer Stadt in der Wirklichkeit zu finden sind. Durch historische und internationale Vergleiche eröffnet sie einen Raum zur Gestaltung Wiens und bietet eine Grundlage für gemeinsame Gespräche.
Aber was bedeutet das alles für die Bürger Wiens? Die Ausstellung regt dazu an, über die eigene Stadt und deren Entwicklung nachzudenken. Welche Veränderungen wünschen sich die Wiener für ihre Stadt? Wie kann Wien in 50 Jahren aussehen?
Ein fiktiver Stadtplan zeigt mögliche Zukunftsszenarien. Von der Erweiterung des öffentlichen Verkehrsnetzes bis hin zu neuen Wohnkonzepten – die Ausstellung bietet viel Stoff zum Nachdenken und Diskutieren.
Ein fiktiver Stadtplaner kommentiert: „Die Ausstellung ist ein wichtiger Schritt, um die Bürger in die Diskussion über die Zukunft ihrer Stadt einzubeziehen. Es ist wichtig, dass wir alle an einem Strang ziehen, um Wien auch in Zukunft lebenswert zu gestalten.“
Das Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum spielt eine zentrale Rolle in der Bildungslandschaft Wiens. Es bietet nicht nur Ausstellungen, sondern auch zahlreiche Bildungsprogramme für Schulen und Interessierte. Mit der neuen Ausstellung wird das Museum seiner Rolle als Bildungsinstitution gerecht und bietet eine Plattform für Diskussionen über die Zukunft der Stadt.
Die Ausstellung lädt die Besucher ein, aktiv mitzudenken und ihre Ideen einzubringen. Interaktive Stationen ermöglichen es den Besuchern, ihre Visionen für Wien zu teilen. Diese Ideen werden gesammelt und könnten in zukünftige Stadtentwicklungsprojekte einfließen.
Die Ausstellung «Was wäre Wien» ist ein Muss für jeden, der sich für die Geschichte und Zukunft seiner Stadt interessiert. Sie bietet nicht nur einen tiefen Einblick in die Entwicklung Wiens, sondern lädt auch dazu ein, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Ein Besuch lohnt sich – nicht nur für Geschichtsinteressierte, sondern für jeden, der sich für die Entwicklung seiner Stadt interessiert.
Die Ausstellung ist ab sofort im Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum in der Vogelsanggasse 36, 1050 Wien zu sehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Museums.