Das Weltmuseum Wien hat erneut die kulturelle Bühne betreten und verspricht mit seinem neuen Ausstellungsformat 'WMW Contemporary' im Herbst 2025 ein unvergessliches Erlebnis. Diese innovative Reihe zeigt, dass das Museum weit mehr ist als nur ein Ort für historische Artefakte. Es wird zu einem lebe
Das Weltmuseum Wien hat erneut die kulturelle Bühne betreten und verspricht mit seinem neuen Ausstellungsformat 'WMW Contemporary' im Herbst 2025 ein unvergessliches Erlebnis. Diese innovative Reihe zeigt, dass das Museum weit mehr ist als nur ein Ort für historische Artefakte. Es wird zu einem lebendigen Raum für zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzung und gesellschaftlichen Dialog.
Ab Herbst 2025 stellt das Weltmuseum Wien seine historischen Sammlungen aktuellen gesellschaftlichen und kulturellen Fragestellungen gegenüber. Im Mittelpunkt stehen internationale Künstler aus dem Globalen Süden und der Diaspora, die neue Perspektiven eröffnen und marginalisierte Stimmen sichtbar machen. Diese Ausstellungen hinterfragen bestehende Narrative und setzen ein starkes Zeichen für die Relevanz eines ethnologischen Museums in der modernen Gesellschaft.
Den Auftakt der Reihe bilden drei bedeutende Ausstellungen:
Diese Ausstellungen reflektieren globale Umweltfragen, Neo-Kolonialismus und Identität. Sie untersuchen die Beziehungen zwischen westlicher Wissenschaft, indigenem Wissen und Mythologie.
Tabita Rezaire, eine multidisziplinäre Künstlerin aus Französisch-Guyana, präsentiert ihre erste Einzelausstellung in Österreich. Ihre Arbeiten erforschen Heilung als dekoloniale Strategie und hinterfragen, wie neo-koloniale Machtstrukturen unser Verständnis des Kosmos dominieren. Rezaire verbindet digitale Technologien mit spirituellem und indigenem Wissen. Gezeigt werden Installationen wie 'OMI: Yemoja Temple', 'Omo Elu' und 'Des/astres', die sich mit den astronomischen Traditionen des Amazonasgebiets auseinandersetzen.
Rezaire war bereits in renommierten Institutionen wie dem Centre Pompidou in Paris, der Tate Modern in London und dem MoMa in New York vertreten. Ihre Werke im Weltmuseum Wien entstehen in Zusammenarbeit mit Yussef Agbo-Ola und anderen Künstlern und werden für Wien neu adaptiert.
Diese Ausstellung ist eine visuelle Hommage an das textile Erbe indigener Gemeinschaften in Mexiko. Der Kurator Carlos Barrera Reyes hat über 17 Jahre hinweg in Oaxaca und Chiapas Färbeworkshops organisiert, um traditionelle Techniken wiederzubeleben und neue einzuführen. Die Ausstellung zeigt zeitgenössische traditionelle Huipiles und Webstühle und beleuchtet den Einfluss sozialer Medien auf den Handel innerhalb dieser Gemeinschaften.
Indah Arsyads Werke verbinden Kunst, Wissenschaft, Technologie und Kultur. Ihre Ausstellung beschäftigt sich mit globalen Themen wie Umweltverschmutzung und Klimawandel und erforscht die Verbindungen zwischen Mythologie und Technologie. Arsyad nutzt wissenschaftliche Daten, um Kompositionen aus Licht, Klang und Bewegung zu schaffen, die lokale Traditionen verstärken und die Harmonie und ökologische Nachhaltigkeit fördern.
Das Weltmuseum Wien setzt mit 'WMW Contemporary' ein starkes Zeichen für die Zukunft ethnologischer Museen. Diese Ausstellungen zeigen, wie Kunst dazu beitragen kann, gesellschaftliche Themen zu reflektieren und zu transformieren. Sie bieten eine Plattform für den Austausch und die vielstimmige Erinnerung, die in unserer globalisierten Welt von entscheidender Bedeutung ist.
Besuchen Sie die offizielle Ankündigung des Weltmuseums Wien auf OTS für weitere Informationen.