In der heutigen Wiener Gemeinderatsitzung kam es zu heftigen Vorwürfen zwischen den Parteien: FPÖ-Wirtschaftssprecher Udo Guggenbichler wirft der rot-pinken Stadtregierung vor, selbst Vorschläge aus den eigenen SPÖ-Reihen zur Senkung der Energiepreise zu blockieren.
In der heutigen Wiener Gemeinderatsitzung kam es zu heftigen Vorwürfen zwischen den Parteien: FPÖ-Wirtschaftssprecher Udo Guggenbichler wirft der rot-pinken Stadtregierung vor, selbst Vorschläge aus den eigenen SPÖ-Reihen zur Senkung der Energiepreise zu blockieren. Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband hatte eine unverzügliche Preissenkung bei Strom, Netz und Gas gefordert.
Der OTS-Bericht berichtet, dass Forderungen aus der eigenen SPÖ-Wirtschaftsfraktion abgelehnt wurden und dass dies von der FPÖ als Beleg für Realitätsferne der Stadtregierung angeführt wurde. Die FPÖ kritisiert, dass Vorschläge zur Entlastung der Wirtschaft nicht gehört würden.
Im OTS-Text heißt es, Wiener Betriebe kämpften mit steigenden Kosten und massiver Bürokratie. Die FPÖ fordert deshalb Entlastungen für die Betriebe und sieht die Ablehnung parteiinterner Vorschläge als hinderlich für einen solchen Kurswechsel.
Die Kritik der FPÖ richtet sich laut OTS nicht nur gegen die konkrete Frage der Energiepreise, sondern auch gegen das Vorgehen der Stadtregierung. Die Freiheitlichen werten das Ignorieren parteiinterner Vorschläge als alarmierendes Signal für den Wirtschaftsstandort Wien.