Wien wird grüner – Quadratmeter für Quadratmeter. Am 9. April setzt die Bundeshauptstadt ein neues Zeichen für urbane Biodiversität: Das erste „Wiener Straucherl" wird am Carl-Szokoll-Platz im 9. B
Wien wird grüner – Quadratmeter für Quadratmeter. Am 9. April setzt die Bundeshauptstadt ein neues Zeichen für urbane Biodiversität: Das erste „Wiener Straucherl" wird am Carl-Szokoll-Platz im 9. Bezirk gepflanzt. Die innovative Grüninitiative soll kleine, dicht bebaute Stadträume in naturnahe Lebensräume verwandeln und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Artenvielfalt leisten.
Das „Wiener Straucherl" ist die kompakte Version des bereits etablierten „Wiener Wäldchens" und umfasst eine Fläche von etwa 50 Quadratmetern. Diese relativ kleine Grundfläche entspricht etwa der Größe einer durchschnittlichen Zwei-Zimmer-Wohnung, kann aber in puncto Umweltwirkung deutlich mehr leisten als manch größere Grünfläche. Das Konzept basiert auf der Schaffung naturnaher Lebensräume, die speziell für urbane Gegebenheiten entwickelt wurden. Anders als herkömmliche Parkflächen oder Rasenbereiche setzt das Straucherl auf eine natürliche Bepflanzung mit heimischen Sträuchern, Stauden und kleinwüchsigen Gehölzen, die ohne intensive Pflege auskommen und gleichzeitig wertvollen Lebensraum für städtische Flora und Fauna schaffen.
Die Bepflanzung erfolgt nach dem Prinzip der „Naturgartengestaltung