Die Wiener Wirtschaftskammer sorgt für Schlagzeilen mit ihrem ambitionierten Pilotprojekt Zero Emission Transport (ZET), das in seinem ersten Jahr bereits fast 900 Tonnen CO2 einspart. Dieses bahnbrechende Vorhaben zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz Hand in Hand gehen können.Ein Me
Die Wiener Wirtschaftskammer sorgt für Schlagzeilen mit ihrem ambitionierten Pilotprojekt Zero Emission Transport (ZET), das in seinem ersten Jahr bereits fast 900 Tonnen CO2 einspart. Dieses bahnbrechende Vorhaben zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz Hand in Hand gehen können.
Am 25. August 2025 verkündete die Wirtschaftskammer Wien stolz die beeindruckenden Ergebnisse des ZET-Projekts. Seit Juni 2024 haben sich 43 Unternehmen aus verschiedenen Branchen verpflichtet, emissionsfrei in den 1. und 2. Wiener Gemeindebezirk einzufahren. Diese Initiative hat bereits zu einer Einsparung von insgesamt 881 Tonnen CO2 geführt, eine Zahl, die nicht nur in Österreich, sondern auch international für Aufsehen sorgt.
Unter Zero Emission Transport versteht man den Einsatz von Fahrzeugen, die keine Schadstoffe in die Umwelt abgeben. Dazu zählen vor allem vollelektrische Fahrzeuge, die mit Strom betrieben werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren, die CO2 und andere Schadstoffe ausstoßen, sind diese Fahrzeuge umweltfreundlich und leise.
Das Projekt ZET setzt auf diese Technologie, um den Wirtschaftsverkehr in Wien nachhaltiger zu gestalten. Die teilnehmenden Unternehmen haben bisher 2,35 Millionen Kilometer emissionsfrei zurückgelegt, was einem enormen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in der Stadt entspricht.
Im ersten Halbjahr des Projekts wurden 450.000 Kilometer emissionsfrei zurückgelegt, was zu einer Einsparung von 125 Tonnen CO2 führte. Im zweiten Halbjahr stiegen diese Zahlen auf 530.000 Kilometer und 199 Tonnen CO2. Doch das ist noch nicht alles: In ganz Wien wurden durch die Berücksichtigung der Anfahrtswege zum Projektgebiet zusätzliche 756 Tonnen CO2 eingespart.
Insgesamt wurden 357 vollelektrische Fahrzeuge, darunter Pkw, Lieferwagen, Lkw und Busse, eingesetzt, um diese beeindruckenden Ergebnisse zu erzielen. Diese Zahlen verdeutlichen die große Hebelwirkung, die Unternehmen bei der klimafreundlichen Transformation haben können.
Die laufende wissenschaftliche Begleitung durch die Fachhochschule des BFI Wien ist ein wichtiger Bestandteil des Projekts. Diese Forschung hilft nicht nur dabei, den Fortschritt zu dokumentieren, sondern auch Optimierungspotenziale zu erkennen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Weiterentwicklung des klimaneutralen Wirtschaftsverkehrs in Wien beitragen.
Ein Experte kommentiert: "Die Erfolge des ZET-Projekts sind ein deutliches Zeichen dafür, dass eine klimafreundliche Transformation des Verkehrssektors möglich ist. Wir stehen erst am Anfang einer Entwicklung, die das Potenzial hat, unsere Städte grundlegend zu verändern."
Für die Wiener Bürger bedeutet das Projekt eine spürbare Verbesserung der Luftqualität und eine Reduzierung der Lärmbelastung. Durch den Einsatz emissionsfreier Fahrzeuge wird die Luft sauberer, was sich positiv auf die Gesundheit der Stadtbewohner auswirkt.
Ein Bürger berichtet: "Seit Beginn des Projekts habe ich das Gefühl, dass die Luft in meiner Nachbarschaft frischer geworden ist. Es ist beruhigend zu wissen, dass die Stadt aktiv gegen den Klimawandel vorgeht."
Wien ist mit diesem Projekt ein Vorreiter in Sachen nachhaltiger Stadtlogistik. Andere Städte könnten von diesem Modell lernen und ähnliche Initiativen starten, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren und die Lebensqualität ihrer Bürger zu verbessern.
Die Wirtschaftskammer Wien spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des Projekts. Sie bietet den teilnehmenden Unternehmen Unterstützung und stellt gut sichtbare Logos zur Verfügung, mit denen die Fahrzeuge beklebt werden können. Dadurch wird auch in der Bevölkerung das Engagement für emissionsfreien Transport sichtbar gemacht.
"Die Wirtschaftskammer Wien zeigt mit diesem Projekt, dass sie nicht nur die Interessen der Unternehmen vertritt, sondern auch Verantwortung für die Umwelt übernimmt", erklärt ein Vertreter der Kammer. "Wir sind stolz darauf, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und hoffen, dass viele andere unserem Beispiel folgen."
Das Projekt Zero Emission Transport ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Wirtschaft und Umweltschutz Hand in Hand gehen können. Die Einsparung von fast 900 Tonnen CO2 im ersten Jahr ist ein großer Erfolg und zeigt das Potenzial dieser Initiative. Wien hat mit diesem Projekt einen wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft gemacht und könnte damit als Vorbild für viele andere Städte dienen.
Weitere Informationen und eine Liste der teilnehmenden Unternehmen finden Sie auf der Website der Wirtschaftskammer Wien.