Am Samstag, dem 15. Dezember 2025, führten die Gruppe Sofortmaßnahmen und die Wiener Polizei zwei Schwerpunktaktionen im Stadtgebiet durch, um die Verkehrssicherheit während des hektischen Weihnachtsverkehrs zu erhöhen. Diese Kontrollen konzentrierten sich insbesondere auf E-Scooter, die in den letz
Am Samstag, dem 15. Dezember 2025, führten die Gruppe Sofortmaßnahmen und die Wiener Polizei zwei Schwerpunktaktionen im Stadtgebiet durch, um die Verkehrssicherheit während des hektischen Weihnachtsverkehrs zu erhöhen. Diese Kontrollen konzentrierten sich insbesondere auf E-Scooter, die in den letzten Jahren zu einem beliebten, aber auch oft problematischen Verkehrsmittel in Wien geworden sind.
Die Kontrollen fanden an zwei Standorten statt und richteten sich vor allem an Essenslieferanten, die E-Scooter nutzen. Die Beamten überprüften die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, die in Österreich für E-Scooter bei 25 km/h liegt. Besonders im Fokus stand die Innere Mariahilfer Straße, wo ein Fahrverbot für E-Scooter besteht. Die technische Überprüfung der Fahrzeuge war ebenfalls ein zentraler Aspekt der Aktion.
Seit ihrer Einführung in Wien haben E-Scooter für viele Diskussionen gesorgt. Ursprünglich als umweltfreundliche Alternative zum Auto gedacht, haben sie sich schnell verbreitet. Die Flexibilität und einfache Handhabung machten sie besonders bei jungen Menschen und Lieferdiensten beliebt. Allerdings führten die steigenden Unfallzahlen und die oft rücksichtslosen Fahrweisen zu einer intensiven Debatte über ihre Regulierung.
Vergleiche mit anderen Städten, wie Berlin und Zürich, zeigen, dass auch dort ähnliche Probleme bestehen. In Berlin gibt es strikte Regelungen zur Nutzung von E-Scootern, während Zürich auf eine Kombination aus Kontrollen und Aufklärung setzt. In Österreich sind die Regelungen noch im Wandel, wobei Wien als Vorreiter gilt.
Die Kontrollen sollen nicht nur die Verkehrssicherheit erhöhen, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Bürger stärken. Anwohner der betroffenen Gebiete haben in der Vergangenheit immer wieder über die Gefährdung durch rücksichtslos fahrende E-Scooter geklagt. Insbesondere ältere Menschen und Familien mit Kindern fühlen sich durch die schnellen und oft unvorhersehbaren Fortbewegungsmittel bedroht.
Für die Fahrer selbst bedeuten die Kontrollen ein erhöhtes Risiko, bei Regelverstößen erwischt zu werden. Dies könnte langfristig zu einer Änderung des Fahrverhaltens führen, ähnlich wie es bei der Einführung von Radarfallen der Fall war.
Die Aktion am Samstag führte zu einer Vielzahl von Anzeigen und Organmandaten. Interessant ist die hohe Zahl an getunten Fahrzeugen, die auf eine verbreitete Praxis unter Fahrern hinweist, die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen zu umgehen. Die 19 Schnellrichteranzeigen mit einem Gesamtbetrag von 11.980 Euro zeigen, dass die Stadt Wien ernsthaft gegen Verstöße vorgeht.
Die Stadt Wien plant, die Kontrollen in den kommenden Monaten weiter zu intensivieren. Ziel ist es, die Anzahl der Unfälle mit E-Scootern zu reduzieren und die Einhaltung der Verkehrsregeln zu verbessern. Langfristig könnte dies auch zu einer Anpassung der gesetzlichen Regelungen führen, um den neuen Gegebenheiten besser gerecht zu werden.
Die Wiener Bevölkerung wird dazu aufgerufen, Verstöße zu melden und sich an die bestehenden Regeln zu halten. Dies könnte nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch das Miteinander im Straßenverkehr verbessern.
Die aktuellen Maßnahmen der Stadt Wien zeigen, dass die Behörden die Herausforderungen durch E-Scooter ernst nehmen. Die verstärkten Kontrollen sind ein wichtiger Schritt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Akzeptanz dieses Verkehrsmittels zu verbessern. Die Bürger sind aufgefordert, sich an die Regeln zu halten und Verstöße zu melden, um gemeinsam für ein sicheres Wien zu sorgen.
Weitere Informationen zu den Regelungen und Kontrollen finden Sie auf der Website der Stadt Wien.