Wien zieht wieder alle Blicke auf sich! Vom 30. September bis 3. Oktober 2026 wird die österreichische Hauptstadt zum Schauplatz des größten dermatologischen Großereignisses Europas. Mehr als 17.000 Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt werden erwartet, um im Austria Center Vienna die neueste
Wien zieht wieder alle Blicke auf sich! Vom 30. September bis 3. Oktober 2026 wird die österreichische Hauptstadt zum Schauplatz des größten dermatologischen Großereignisses Europas. Mehr als 17.000 Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt werden erwartet, um im Austria Center Vienna die neuesten Entwicklungen in der Dermatologie und Venerologie zu diskutieren.
Bereits zum dritten Mal hat es der WienTourismus geschafft, den renommierten „Congress of the European Academy of Dermatology & Venerology“ (EADV) in die Stadt zu holen. Ein Erfolg, der auf jahrelanger, kontinuierlicher Arbeit basiert. Der Kongress, der erstmals 2007 und zuletzt 2016 in Wien stattfand, hätte auch 2020 und 2021 hier abgehalten werden sollen, musste jedoch pandemiebedingt verschoben werden. Nun kehrt er triumphal zurück.
Der EADV-Kongress ist seit seiner Gründung 1989 in Florenz ein Fixpunkt im Kalender der dermatologischen Fachwelt. Was mit 3.000 Teilnehmern begann, ist heute mit über 17.000 Fachleuten eine der größten Veranstaltungen seiner Art. Die Europäische Akademie für Dermatologie und Venerologie, gegründet 1987 in Luxemburg, hat sich der Verbesserung der klinischen Versorgung und der Förderung der Forschung verschrieben.
Die Bedeutung solcher Großveranstaltungen für Wien ist immens. Stadträtin Barbara Novak hebt hervor, dass die Tagungsbranche nicht nur Fachbesucher, sondern auch zahlreiche Begleitpersonen in die Stadt zieht, was den Handel und die Gastronomie ankurbele. 2024 generierte diese Branche eine Wertschöpfung von 1,3 Milliarden Euro und schuf 23.500 Ganzjahresarbeitsplätze.
Im internationalen Vergleich steht Wien mit seinen Kongressen an der Spitze. Laut ICCA-Ranking belegt die Stadt Platz 1, während sie im UIA-Ranking auf Platz 2 rangiert. Diese Erfolge sind nicht nur Zufall, sondern das Resultat einer gezielten Strategie, bei der Wien als attraktiver Standort für internationale Konferenzen positioniert wird.
Die Auswirkungen solcher Großveranstaltungen auf die lokale Bevölkerung sind vielfältig. Neben der direkten wirtschaftlichen Stärkung durch Tourismus und Handel, profitiert die Stadt auch durch die internationale Sichtbarkeit und den Austausch von Wissen und Innovation. Dies führt langfristig zu einem besseren Zugang zu medizinischen Fortschritten und einer Stärkung der lokalen Forschungseinrichtungen.
Ein anonymer Experte aus der Meeting-Branche erklärt: „Solche Kongresse sind nicht nur für die Fachwelt von Bedeutung, sondern auch für die Stadt selbst. Sie erhöhen die internationale Reputation und ziehen weitere Investitionen an.“
Der Erfolg des EADV-Kongresses in Wien könnte der Anfang einer Reihe weiterer hochkarätiger Veranstaltungen sein. Norbert Kettner, Geschäftsführer des WienTourismus, betont, dass bereits über 250 Bewerbungen für zukünftige Kongresse laufen, die bis ins Jahr 2038 reichen. Die Meeting Destination Vienna ist somit auf einem stabilen Wachstumskurs.
Die Stadt Wien unterstützt diese Bestrebungen durch Initiativen wie den Vienna Meeting Fund, der seit 2021 Kongresse und Firmenveranstaltungen fördert. Mit einem Volumen von 12 Millionen Euro und einer maximalen Förderhöhe von 60.000 Euro pro Veranstaltung setzt die Stadt klare Anreize für nachhaltige und strategisch wichtige Meetings.
Mit dem EADV-Kongress 2026 wird Wien erneut im Rampenlicht stehen. Die Stadt beweist einmal mehr, dass sie ein führender Standort für internationale Konferenzen ist. Die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Vorteile sind enorm und werden Wien auch in Zukunft als Zentrum der Innovation und des Wissensaustauschs positionieren.