Das Traumazentrum Wien-Brigittenau hat einen wichtigen Baufortschritt erreicht: Vergangene Woche schwebte das 95. und letzte Modul an seinen Platz, womit der Rohbau des Modulgebäudes planmäßig abgeschlossen ist.
Das Traumazentrum Wien-Brigittenau hat einen wichtigen Baufortschritt erreicht. Vergangene Woche schwebte das 95. und letzte Modul für den Modulbau an seinen Platz. Damit ist der Rohbau des Klinikgebäudes der AUVA planmäßig abgeschlossen.
Mit der Fertigstellung des Rohbaus löst die AUVA ihr Versprechen an die Wiener Bevölkerung ein. Landesstellendirektorin Angela Hodits betont die Wichtigkeit dieses Schrittes: „Für unsere Patientinnen und Patienten – aber ganz besonders auch für unsere Kolleginnen und Kollegen – ist dieses letzte Modul ein extrem wichtiges Signal. Unser Standort Brigittenau ist und bleibt, gemeinsam mit dem Standort Meidling unseres Traumazentrums Wien, eine tragende Säule der Wiener Unfallversorgung.“
Künftig wird die AUVA am Standort Brigittenau wieder den kompletten Patientenpfad abbilden. „Wenn das Modulgebäude fertig eingerichtet ist, bilden wir am Standort auch wieder den stationären Bereich sowie die OP-Kapazitäten ab. Damit knüpfen wir an die medizinische Qualität an, für die dieses Haus seit Jahrzehnten bekannt ist.“
„Es ist beeindruckend, was hier in den letzten Wochen und Monaten entstanden ist. Mit diesem 95. Modul setzen wir den Schlusspunkt für die Fertigstellung des Rohbaus“, so David Pauer, Direktor für Bau & Liegenschaften der AUVA. Nach derzeitiger Sicht wird der festgelegte Zeitrahmen eingehalten: Die bauliche Fertigstellung ist Mitte 2026 vorgesehen. Im Anschluss wird das Gebäude stufenweise in Betrieb genommen.
Der Zeitraum der Besiedelung sowie der intensive Probebetrieb werden genutzt, um Prozesse im Zusammenspiel mit dem Bestandsgebäude zu simulieren und Teams einzuschulen. Der Vollbetrieb des Modulbaus ist für das 1. Quartal 2027 vorgesehen. Bereits vor Erreichen dieses Vollbetriebs werden sukzessive einzelne Bereiche ihren Betrieb aufnehmen.
Nun rückt Schritt für Schritt der Innenausbau in den Fokus. „Die nächste spannende Phase startet schon in wenigen Wochen: Dann docken wir unsere neue Verbindungsbrücke – direkt über die Passettistraße – an das Bestandsgebäude an“, blickt Baudirektor Pauer voraus.