In Wien, wo die Wohnraumsituation oft angespannt ist, hat das Case Management von Wiener Wohnen im Jahr 2025 bemerkenswerte Erfolge erzielt. Mit einem spezialisierten Team von 24 Sozialarbeiter*innen konnten bis Mitte Dezember insgesamt 1.713 Wohnungen gesichert werden. Diese Initiative ist besonder
In Wien, wo die Wohnraumsituation oft angespannt ist, hat das Case Management von Wiener Wohnen im Jahr 2025 bemerkenswerte Erfolge erzielt. Mit einem spezialisierten Team von 24 Sozialarbeiter*innen konnten bis Mitte Dezember insgesamt 1.713 Wohnungen gesichert werden. Diese Initiative ist besonders in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit von großer Bedeutung.
Das Case Management von Wiener Wohnen ist ein europaweit einzigartiges Modell. Es bietet intensive und individuelle Unterstützung für Mieter*innen in den Wiener Gemeindebauten. Ziel ist es, drohenden Wohnungsverlust frühzeitig zu verhindern. Dies geschieht durch aufsuchende und stationäre Sozialarbeit, einfühlsame psychosoziale Beratung, die Vermittlung städtischer Unterstützungsangebote und direkte Gespräche mit betroffenen Haushalten.
Die Sozialarbeit in Wien hat eine lange Tradition. Bereits im 19. Jahrhundert wurden erste Maßnahmen zur Unterstützung bedürftiger Bürger*innen eingeführt. Mit der Gründung der Gemeindebauten in den 1920er Jahren wurde ein wichtiger Grundstein für sozialen Wohnbau gelegt. Die heutigen Strukturen bauen auf diesen historischen Entwicklungen auf und haben sich stetig weiterentwickelt, um den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz geht Wien mit seinem Modell der Sozialarbeit einen besonderen Weg. Während in Deutschland oft private Initiativen dominieren, setzt Wien auf städtische Strukturen. In der Schweiz gibt es ebenfalls eine starke Tradition der Sozialarbeit, jedoch mit einem stärkeren Fokus auf föderale Lösungen.
Die Auswirkungen der Sozialarbeit von Wiener Wohnen auf die betroffenen Mieter*innen sind erheblich. Ein Beispiel ist die Familie Müller, die durch den Verlust des Arbeitsplatzes des Familienvaters in finanzielle Schwierigkeiten geriet. Dank der Unterstützung durch das Case Management konnten sie ihre Wohnung behalten und erhielten zudem Hilfe bei der Beantragung von Wohnbeihilfe und Ratenzahlungen.
Ein weiteres Beispiel ist Frau Huber, die nach einer schweren Krankheit in finanzielle Not geriet. Durch die einfühlsame Beratung und Unterstützung der Sozialarbeiter*innen konnte sie nicht nur ihre Wohnung sichern, sondern erhielt auch Zugang zu weiteren städtischen Hilfsangeboten.
Die Zahlen sprechen für sich: Von den 2.154 bearbeiteten Fällen konnten 1.713 Wohnungen gesichert werden, was einer Erfolgsquote von 80 Prozent entspricht. Im Jahr 2025 wurden mehr als 28.000 Kontakte verzeichnet, darunter 13.200 Telefonate, 11.000 E-Mails, 2.150 SMS und 600 Briefe. Diese intensive Kommunikation zeigt die Entschlossenheit und das Engagement des Teams von Wiener Wohnen.
Die Zukunftsperspektive für das Case Management von Wiener Wohnen ist vielversprechend. Mit der kontinuierlichen Anpassung an neue Herausforderungen und der Erweiterung der Unterstützungsangebote wird erwartet, dass die Erfolgsquote weiter steigt. Die Stadt Wien plant, das Modell weiter auszubauen und auch in anderen Bereichen der sozialen Unterstützung einzusetzen.
Die Arbeit von Wiener Wohnen ist ein leuchtendes Beispiel für erfolgreiche Sozialarbeit. Mit einem engagierten Team und einem durchdachten Konzept konnten 1.713 Wohnungen gesichert werden. Diese Erfolge zeigen, dass soziale Verantwortung und effektive Unterstützungsstrukturen einen erheblichen Unterschied machen können. Weitere Informationen zu den Unterstützungsangeboten finden Sie auf wienerwohnen.at/hilfe.