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Kultur

Wissenschaftsbotschafter fördern Neugier und Vertrauen in Österreich

3. Februar 2026 um 09:44
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Am 3. Februar 2026 wurde ein bemerkenswerter Meilenstein in Wien erreicht: Die Initiative der Wissenschaftsbotschafter:innen zählt nun 600 engagierte Forscherinnen und Forscher, die ehrenamtlich Schulen, Kindergärten und Horte in ganz Österreich besuchen. Diese Initiative, die vom OeAD, Österreichs

Am 3. Februar 2026 wurde ein bemerkenswerter Meilenstein in Wien erreicht: Die Initiative der Wissenschaftsbotschafter:innen zählt nun 600 engagierte Forscherinnen und Forscher, die ehrenamtlich Schulen, Kindergärten und Horte in ganz Österreich besuchen. Diese Initiative, die vom OeAD, Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung, umgesetzt wird, bietet Kindern und Jugendlichen praxisnahe Einblicke in die Welt der Wissenschaft.

Einblicke in die Welt der Wissenschaft

Die Wissenschaftsbotschafter:innen leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Förderung des Verständnisses für wissenschaftliche Methoden und kritisches Denken. Die Initiative zielt darauf ab, das Vertrauen in Wissenschaft und Demokratie nachhaltig zu stärken. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner betont die Bedeutung des direkten Dialogs zwischen Wissenschaft und jungen Menschen, insbesondere in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen.

Die Rolle der Wissenschaftsbotschafter:innen

Ein Wissenschaftsbotschafter ist eine Person, die sich ehrenamtlich engagiert, um wissenschaftliches Wissen an junge Menschen zu vermitteln. Dies geschieht durch Besuche in Schulen, Kindergärten und Horten, bei denen die Botschafter:innen ihre Forschung und deren Relevanz für den Alltag erläutern. Die 600. Wissenschaftsbotschafterin ist Mag. Dr. Katharina Bastl vom Pollenservice Wien der MedUni Wien. Ihre Forschung konzentriert sich auf den Pollenflug und die Auswirkungen des Klimawandels auf allergierelevante Pflanzen.

Historische Entwicklung der Initiative

Die Initiative der Wissenschaftsbotschafter:innen wurde ins Leben gerufen, um die Verbindung zwischen Wissenschaft und Bildung zu stärken. Seit ihrer Einführung hat sie sich stetig weiterentwickelt. Ursprünglich konzentrierte sich die Initiative auf Schulen, doch seit Oktober 2025 werden auch Kindergärten und Horte einbezogen. Diese Erweiterung ermöglicht es, bereits die jüngsten Altersgruppen spielerisch und altersgerecht an Wissenschaft heranzuführen.

Vergleich mit anderen Ländern

Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz, wo ähnliche Programme existieren, zeichnet sich die österreichische Initiative durch ihre flächendeckende Umsetzung und die Einbindung aller Bildungseinrichtungen aus. Während in Deutschland vor allem Universitäten solche Programme organisieren, erfolgt in Österreich die Koordination zentral durch den OeAD.

Konkrete Auswirkungen auf Bürger:innen

Die Initiative hat einen direkten Einfluss auf die Bildung junger Menschen in Österreich. Durch die Besuche der Wissenschaftsbotschafter:innen erhalten Schüler:innen nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praxisnahe Einblicke in die Forschung. Dies fördert das Verständnis für komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge und stärkt das Vertrauen in die Wissenschaft. Ein Beispiel ist der Besuch von Dr. Katharina Bastl, die den Schüler:innen die Bedeutung von Pollen und deren Auswirkungen auf Allergien näherbringt.

Zahlen und Fakten

Im Jahr 2025 fanden österreichweit 376 Besuche von Wissenschaftsbotschafter:innen statt, davon rund ein Fünftel online. Die meisten Besuche erfolgten in Wien, gefolgt von Niederösterreich und der Steiermark. Mehr als die Hälfte der Besuche richteten sich an Schulen der Sekundarstufe II. Diese Zahlen verdeutlichen das große Interesse und die hohe Nachfrage nach der Initiative.

Zukunftsperspektive

Die Initiative der Wissenschaftsbotschafter:innen wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle in der Bildungslandschaft Österreichs spielen. Geplant sind weitere Termine und eine verstärkte Einbindung digitaler Formate, um noch mehr Schüler:innen zu erreichen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Initiative wird dazu beitragen, dass Wissenschaft und Forschung auch in Zukunft einen festen Platz im Bildungswesen haben.

Zusammenfassung und Ausblick

Die Wissenschaftsbotschafter:innen-Initiative ist ein leuchtendes Beispiel für das Engagement der österreichischen Forschenden, Wissenschaft für alle zugänglich zu machen. Durch den direkten Austausch mit jungen Menschen wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch das Vertrauen in die Wissenschaft gestärkt. Die Initiative hat das Potenzial, die Bildungslandschaft in Österreich nachhaltig zu verändern und das Interesse an wissenschaftlichen Themen zu fördern.

Für weiterführende Informationen können Interessierte die Webseite der Initiative besuchen: www.youngscience.at/botschafter_innen.

Schlagworte

#Allergien#Bildung#Forschung#Kindergärten#Klimawandel#OeAD#Österreich#Schulen#Wissenschaftsbotschafter

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