Am 3. Februar 2026 verkündete die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) die Themenschwerpunkte ihrer Foren für das Jahr 2026. Diese Veranstaltungen sind entscheidend für die Hotellerie in Österreich, da sie die Zukunftsthemen Bauen, Longevity und den Arbeitsmarkt in den Fokus rücken. Der Auftakt fi
Am 3. Februar 2026 verkündete die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) die Themenschwerpunkte ihrer Foren für das Jahr 2026. Diese Veranstaltungen sind entscheidend für die Hotellerie in Österreich, da sie die Zukunftsthemen Bauen, Longevity und den Arbeitsmarkt in den Fokus rücken. Der Auftakt findet in Lech statt und beleuchtet das Thema 'Bauen & Finanzieren'.
Das ÖHV-Forum in Lech, das am 25. März 2026 stattfindet, wird sich intensiv mit den Fragen rund um strategische Planung und innovative Finanzierungskonzepte beschäftigen. Diese Themen sind für die Hotelbranche von zentraler Bedeutung, da sie die Grundlage für nachhaltige Investitionen und erfolgreiche Projekte bilden. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Experten und Branchenkollegen, um die besten Praktiken und neuesten Trends zu diskutieren.
Finanzierungskonzepte sind strukturierte Pläne, die darlegen, wie ein Projekt finanziert wird. Sie umfassen die Analyse der Kosten, die Auswahl der Finanzierungsquellen und die Planung der Rückzahlung. Für die Hotellerie bedeutet dies, dass Investitionen in neue Projekte oder Renovierungen genau kalkuliert werden müssen, um finanzielle Stabilität zu gewährleisten.
Die Baufinanzierung hat sich über die Jahre stark verändert. In den 1950er Jahren waren Baukredite hauptsächlich durch Banken finanziert, mit hohen Zinssätzen und kurzen Laufzeiten. Heute gibt es eine Vielzahl von Finanzierungsmodellen, darunter auch öffentliche Förderungen und private Investoren, die flexible Konditionen bieten. Diese Entwicklung hat es der Hotellerie ermöglicht, größere und innovativere Projekte zu realisieren.
Das nächste Forum findet am 24. Juni 2026 in Salzburg statt und widmet sich dem Thema Longevity. Diese Veranstaltung wird die nachhaltige Veränderung des Urlaubsgefühls durch Longevity-Trends beleuchten. Longevity, also Langlebigkeit, ist mehr als ein kurzlebiger Trend. Es steht für eine radikale Veränderung, die den Wellnessbereich neu definiert und Hotels die Möglichkeit bietet, sich durch Qualität und Authentizität von der Konkurrenz abzuheben.
Während Österreich sich intensiv mit dem Thema Longevity beschäftigt, sind auch Deutschland und die Schweiz Vorreiter in diesem Bereich. In Deutschland gibt es bereits zahlreiche Hotels, die auf Gesundheits- und Wellnessangebote spezialisiert sind. Die Schweiz hingegen punktet mit ihren traditionellen Kurorten, die Longevity-Programme mit modernster Medizintechnik kombinieren. Der Austausch von Erfahrungen und Strategien mit diesen Ländern kann Österreich helfen, seine Position im Wellnessmarkt zu stärken.
Die Auswirkungen von Longevity auf die Bürger sind vielfältig. Für Hotelgäste bedeutet es ein verbessertes Urlaubserlebnis mit Fokus auf Gesundheit und Wohlbefinden. Für die lokale Bevölkerung entstehen durch den Ausbau von Longevity-Angeboten neue Arbeitsplätze in der Gesundheits- und Wellnessbranche. Zudem profitieren Gemeinden von einem gesteigerten Tourismusaufkommen, das die lokale Wirtschaft ankurbelt.
Das dritte Forum am 8. Oktober 2026 in Wien wird sich mit dem Arbeitsmarkt beschäftigen. Angesichts der hohen Kosten und des intensiven Wettbewerbs auf dem Arbeitsmarkt ist effektives HR-Management entscheidend. Kleine Anpassungen in der Arbeitsorganisation können den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen.
Aktuelle Statistiken zeigen, dass der Fachkräftemangel in der Hotellerie weiterhin eine große Herausforderung darstellt. Laut einer Studie der Wirtschaftskammer Österreich fehlen in der Branche derzeit rund 10.000 qualifizierte Arbeitskräfte. Diese Lücke muss durch gezielte Ausbildungsprogramme und attraktives Employer Branding geschlossen werden.
Die Zukunft des Arbeitsmarktes in der Hotellerie wird stark von technologischen Entwicklungen und demografischen Veränderungen beeinflusst. Bis 2030 wird erwartet, dass Automatisierung und künstliche Intelligenz viele repetitive Aufgaben übernehmen, während der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in kundenorientierten Bereichen weiter steigt. Die ÖHV-Foren bieten daher eine wichtige Plattform, um Strategien für diese Herausforderungen zu entwickeln.
Die ÖHV-Foren 2026 bieten wertvolle Einblicke in die Zukunftsthemen der Hotellerie. Sie zeigen, dass die Branche bereit ist, sich den Herausforderungen von Bauen, Longevity und dem Arbeitsmarkt zu stellen. Die Veranstaltungen fördern den Austausch von Wissen und Ideen, die für den Erfolg der Hotellerie in Österreich entscheidend sind. Interessierte können sich bereits jetzt für die Foren anmelden und sich auf spannende Diskussionen und wertvolle Netzwerkmöglichkeiten freuen.
Weitere Informationen zu den ÖHV-Foren 2026 finden Sie auf der offiziellen Webseite der ÖHV.