Wien steht vor einem monumentalen Wandel: Der Startschuss für den Architekturwettbewerb des neuen Campus Althangrund ist gefallen! Auf dem Gelände der alten Wirtschaftsuniversität im 9. Bezirk wird bis 2032 ein hochmoderner Bildungscampus entstehen, der nicht nur die Universitäten Wien und BOKU behe
Wien steht vor einem monumentalen Wandel: Der Startschuss für den Architekturwettbewerb des neuen Campus Althangrund ist gefallen! Auf dem Gelände der alten Wirtschaftsuniversität im 9. Bezirk wird bis 2032 ein hochmoderner Bildungscampus entstehen, der nicht nur die Universitäten Wien und BOKU beherbergen, sondern auch eine AHS und eine HTL. Ein Projekt von internationalem Format, das die Bildungslandschaft der Stadt nachhaltig prägen wird.
Mit einer Fläche von rund 60.000 Quadratmetern wird der Campus Althangrund zum neuen Zentrum für Forschung und Lehre. Geplant ist ein Ort, der nicht nur Studierende, sondern auch die lokale Gemeinschaft einlädt. Grünflächen, durchdachte Wege und eine kleinteilige Bebauung sollen das Areal beleben und für alle zugänglich machen.
Die Vision des Projekts ist klar: ein energieeffizientes und klimaresilientes Bauwerk, das durch Entsiegelung von Flächen und Begrünung von Fassaden und Dächern zur Klimareparatur beiträgt. Diese Maßnahmen sind nicht nur umweltfreundlich, sondern schaffen auch eine angenehme Umgebung für die 16.000 Studierenden und 1.750 Schüler, die den Campus bevölkern werden.
Für die Universität Wien bedeutet der neue Campus eine bedeutende Standortkonsolidierung: 21 Kleinstandorte können aufgegeben werden, wodurch die Fakultät für Sozialwissenschaften endlich unter einem Dach vereint wird. Auch die BOKU University wird von diesem Projekt profitieren, indem sie einen international konkurrenzfähigen Standort für Biotech-Life-Sciences erhält.
Ein Vizerektor der Universität Wien hebt die Bedeutung des Projekts hervor: "Das Projekt Althangrund ist im Sinne einer Standortkonsolidierung sehr wichtig. Alle Projektbeteiligten freuen sich auf kreative und innovative Architekturideen, um einen Bildungscampus nach modernen, nachhaltigen Anforderungen zu realisieren, der Raum für die Zukunft und die Bildung der nächsten Generation schafft."
Die Transformation der alten WU in einen modernen Campus ist nicht nur ein architektonisches, sondern auch ein ökologisches Großprojekt. Mindestens 40 Prozent der bestehenden Struktur müssen erhalten bleiben, was etwa 50.000 Kubikmeter Beton entspricht. Diese Vorgabe ist Teil der Bemühungen, ressourcenschonend zu bauen und die Dekarbonisierung des Bauens voranzutreiben.
Ein Experte für Architekturwettbewerbe erklärt: "Der Wettbewerb für den Campus Althangrund ist in seiner Größenordnung, aber auch bezüglich seiner Voraussetzungen einzigartig und betritt in vielerlei Hinsicht Neuland. Unter anderem ist der Bauplatz ein bestehender Gebäudekomplex, der aufgrund der notwendigen Dekarbonisierung des Bauens zu seiner größten Ressource werden wird."
Der Architekturwettbewerb ist EU-weit ausgeschrieben und erfolgt in zwei Stufen. In der ersten Phase wird der städtebauliche Masterplan entwickelt, gefolgt von einer Vertiefung der besten zehn Entwürfe. Architekturbüros aus der gesamten Europäischen Union sind eingeladen, ihre Konzepte bis zum 18. Dezember 2025 einzureichen. Das Siegerprojekt wird Ende 2026 präsentiert.
Der Wettbewerb verspricht, innovative und nachhaltige Lösungen hervorzubringen, die den neuen Campus zu einem Aushängeschild für moderne Architektur machen werden.
Der neue Campus wird nicht nur ein Ort des Lernens und der Forschung sein, sondern auch ein lebendiger Teil des Stadtteils Alsergrund. Mit der Integration von Nahversorgern und öffentlichen Freiräumen wird das Projekt die Nachbarschaft beleben und neue Verbindungen im Bezirk schaffen.
Die Bezirksvorsteherin von Wien-Alsergrund betont: "Als Bildungsbezirk heißen wir jede neue Einrichtung willkommen, die Bildung in den Mittelpunkt stellt. Der zukünftige Campus Althangrund wird das gesamte Grätzl durch neue Impulse beleben, räumliche Barrieren abbauen und neue Verbindungen im Bezirk schaffen."
Der Bau des Campus Althangrund ist ein langfristiges Projekt, das bis 2032 abgeschlossen sein wird. In der Zwischenzeit wird das Gelände der alten WU für Zwischennutzungen zur Verfügung stehen. Ab 2027 beginnen die vorbereitenden Baumaßnahmen, und Ende 2028 soll der Rohbau starten.
Die Fertigstellung und schrittweise Eröffnung der Bauteile ab 2032 wird ein Meilenstein für die Wiener Bildungslandschaft sein. Der Campus Althangrund wird nicht nur ein Ort der Bildung und Forschung, sondern auch ein Symbol für nachhaltige Stadtentwicklung und moderne Architektur.
Ein Vertreter der Bundesimmobiliengesellschaft fasst es treffend zusammen: "Der Campus Althangrund ist selbst für die BIG ein Großbauprojekt und wird internationale Standards setzen. An einem innerstädtischen Standort werden tausende Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lehrende, Forschende und die Nachbarschaft zusammenkommen und Campus-Feeling verbreiten."
Der Architekturwettbewerb für den Campus Althangrund ist der Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte der Wiener Bildungslandschaft. Mit innovativen Konzepten und einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit wird dieser Campus nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Vorbild für zukünftige Bauprojekte in der Stadt.
Bleiben Sie dran, um die Entwicklungen dieses spannenden Projekts zu verfolgen. Der Campus Althangrund verspricht, nicht nur die Bildungslandschaft, sondern auch die gesamte Stadt Wien zu verändern.