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Chronik

91-Jährige Heldin im Pflegezentrum: Wie Ehrenamt Leben verändert!

24. Juli 2025 um 07:39
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St. Pölten – Eine lebende Legende, ein Vorbild für Jung und Alt, und das im zarten Alter von 91 Jahren: Veronika Jurencak zeigt uns allen, dass wahres Engagement keine Altersgrenzen kennt. In einer Zeit, in der viele Menschen ihre besten Jahre in Ruhe verbringen, leistet sie mit über 100 Stunden im

St. Pölten – Eine lebende Legende, ein Vorbild für Jung und Alt, und das im zarten Alter von 91 Jahren: Veronika Jurencak zeigt uns allen, dass wahres Engagement keine Altersgrenzen kennt. In einer Zeit, in der viele Menschen ihre besten Jahre in Ruhe verbringen, leistet sie mit über 100 Stunden im Monat ehrenamtliche Arbeit – und das mit einer Energie, die selbst die jüngsten Freiwilligen beeindruckt.

Ein Herz für die Gemeinschaft

Veronika Jurencak ist Teil eines engagierten Teams von über 70 Freiwilligen im Pflege- und Betreuungszentrum Tulln. Ihr Beispiel zeigt eindrucksvoll, dass Ehrenamt nicht nur eine Frage des Alters, sondern vor allem des Herzens ist. Diese bemerkenswerte Frau verbringt bis zu drei Tage die Woche im Zentrum, um den Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Ehrenamt in Niederösterreich: Eine stolze Tradition

Niederösterreich, das Land der Freiwilligen, ist stolz auf seine über 1.400 Ehrenamtlichen, die jährlich mehr als 240.000 Stunden in den Pflege- und Betreuungszentren der NÖ Landesgesundheitsagentur leisten. Eine beeindruckende Zahl, die zeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft ist.

Soziallandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister betont: „Eine hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung ist die Grundvoraussetzung – aber um noch mehr Lebensqualität zu schaffen, ist die wertvolle Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unersetzlich.“

Einblicke in den Alltag der Ehrenamtlichen

Aber was bedeutet es eigentlich, ehrenamtlich tätig zu sein? Welche Herausforderungen und Freuden bringt es mit sich, in einem Pflegezentrum zu arbeiten? Veronika Jurencak und ihre Kollegin Ingrid Slama geben uns einen Einblick.

„Ich mache das, weil ich spüre, dass ich gebraucht werde – und weil es mir selbst Freude bereitet“, so Jurencak. Ihre Kollegin Slama, die trotz ihres Umzugs nach Gänserndorf weiterhin wöchentlich ins PBZ Tulln kommt, ergänzt: „Die Bewohner warten jeden Mittwoch auf mich.“

Vielfältige Aufgaben und Tätigkeiten

  • Begleitung bei Spaziergängen und Ausflügen
  • Unterstützung bei Erledigungen und Veranstaltungen
  • Motivation zu Aktivitäten wie Basteln, Singen oder Bingo
  • Einfach nur Zeit verbringen und zuhören

Diese Tätigkeiten sind nicht nur für die Bewohner wichtig, sondern bereichern auch das Leben der Ehrenamtlichen selbst.

Der Weg zum Ehrenamt

Wer sich für eine ehrenamtliche Tätigkeit interessiert, kann sich jederzeit an das jeweilige Pflege- und Betreuungszentrum oder an die Website der NÖ Landesgesundheitsagentur wenden. Eine sinnstiftende Aufgabe, die nicht nur den Bewohnern Freude bringt, sondern auch das eigene Leben bereichert.

Alle Informationen gibt es unter: ehrenamt.noe-lga.at

Historische Wurzeln des Ehrenamts

Das Konzept des Ehrenamts hat eine lange Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht, als Gemeinschaften auf die Unterstützung ihrer Mitglieder angewiesen waren, um zu überleben. In Österreich sind ehrenamtliche Tätigkeiten tief in der Kultur verwurzelt und werden von Generation zu Generation weitergegeben.

Vergleich mit anderen Bundesländern

Niederösterreich ist nicht das einzige Bundesland mit einer starken Ehrenamtstradition. In Oberösterreich und der Steiermark sind ebenfalls zahlreiche Freiwillige aktiv, doch die Zahl der ehrenamtlich geleisteten Stunden in Niederösterreich ist beeindruckend und dient als Vorbild für andere Regionen.

Auswirkungen auf die Gesellschaft

Das Engagement von Menschen wie Veronika Jurencak hat weitreichende Auswirkungen auf die Gesellschaft. Es fördert den sozialen Zusammenhalt, verbessert die Lebensqualität der Bewohner in Pflegezentren und bietet den Ehrenamtlichen selbst eine erfüllende Tätigkeit.

Ein Experte für Sozialpolitik kommentiert: „Ehrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft. Es schafft Brücken zwischen Generationen und fördert das Verständnis füreinander.“

Ein Blick in die Zukunft

Die Zukunft des Ehrenamts sieht vielversprechend aus. Mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung wird der Bedarf an freiwilligen Helfern weiter steigen. Initiativen wie die der NÖ Landesgesundheitsagentur sind ein wichtiger Schritt, um das Ehrenamt zu fördern und zu unterstützen.

„Es ist wichtig, dass wir weiterhin in die Ausbildung und Unterstützung von Freiwilligen investieren, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden“, so ein weiterer Experte.

Abschlussgedanken

Veronika Jurencak und ihre Mitstreiterinnen zeigen uns, dass ehrenamtliches Engagement nicht nur eine Bereicherung für die Gesellschaft, sondern auch für das eigene Leben ist. Ihr unermüdlicher Einsatz ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie viel Gutes ein Einzelner bewirken kann. Lassen Sie uns alle ein bisschen von ihrem Geist in unseren Alltag integrieren und die Welt ein Stück besser machen.

Schlagworte

#Ehrenamt#Engagement#Freiwillige#Niederösterreich#Pflegezentrum#Soziallandesrätin#Veronika Jurencak

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