Der Flughafen Wien hebt ab! Im ersten Halbjahr 2025 konnte die Flughafen Wien AG beeindruckende Zahlen vorlegen. Der Passagierverkehr ist um 4,7% gestiegen, was insgesamt 19,6 Millionen Fluggäste bedeutet. Doch das ist nicht alles – auch der Umsatz und der Gewinn haben kräftig zugelegt.Ein Blick auf
Der Flughafen Wien hebt ab! Im ersten Halbjahr 2025 konnte die Flughafen Wien AG beeindruckende Zahlen vorlegen. Der Passagierverkehr ist um 4,7% gestiegen, was insgesamt 19,6 Millionen Fluggäste bedeutet. Doch das ist nicht alles – auch der Umsatz und der Gewinn haben kräftig zugelegt.
Mit einem Umsatzplus von 7,4% auf insgesamt 524,4 Millionen Euro und einem Gewinnzuwachs von 6,2% auf 115,1 Millionen Euro zeigt der Flughafen Wien, dass er trotz internationaler Krisen auf Erfolgskurs bleibt. Die EBITDA, ein wichtiger Indikator für das operative Ergebnis, stieg um 3,3% auf 211,7 Millionen Euro.
EBITDA steht für Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation, and Amortization, also Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Es ist eine Kennzahl, die zeigt, wie profitabel ein Unternehmen aus seiner eigentlichen Geschäftstätigkeit ist, ohne durch finanzielle oder steuerliche Faktoren beeinflusst zu werden.
Die Welt ist in Aufruhr – geopolitische Krisen in Israel und Iran beeinträchtigen den Flugverkehr im Nahen Osten. Dennoch hat der Flughafen Wien es geschafft, seine Ziele zu übertreffen. "Wir sind optimistisch, unsere Jahresziele von rund 42 Millionen Passagieren in der Flughafen-Wien-Gruppe und rund 32 Millionen Fluggästen am Standort Wien zu erreichen", so ein Sprecher des Unternehmens.
Für die Reisenden bedeutet dies mehr Optionen und bessere Verbindungen. Die Investitionen in den Ausbau der Standorte Wien und Malta, die 2025 auf rund 300 Millionen Euro geschätzt werden, führen zu verbesserten Einrichtungen und Services für die Passagiere.
Im Vergleich zu anderen österreichischen Flughäfen zeigt sich der Flughafen Wien als klarer Spitzenreiter. Während andere Flughäfen mit stagnierenden oder rückläufigen Zahlen kämpfen, setzt Wien auf Wachstum und Innovation. Besonders der Flughafen in Salzburg kämpft mit sinkenden Passagierzahlen, was teilweise auf eine geringere internationale Anbindung zurückzuführen ist.
Mit dem Auslaufen der COVID-19-Sonderregelungen wird erwartet, dass die Flughafengebühren 2026 sinken werden. Dies könnte die Wettbewerbsfähigkeit Wiens weiter steigern, da die Passagiertarife um 4,6% und die Landegebühren um 2,15% reduziert werden.
Die Rekordinvestitionen von 300 Millionen Euro im Jahr 2025 betreffen hauptsächlich die Süderweiterung am Standort Wien mit 67,1 Millionen Euro. Auch am Flughafen Malta wird kräftig investiert – insgesamt 34,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr.
Experten sind sich einig: Der Flughafen Wien wird in den kommenden Jahren weiter wachsen. "Die Investitionen in Infrastruktur und Services positionieren Wien als zentralen Hub in Europa", so ein Branchenkenner.
Der Flughafen Wien ist auf Erfolgskurs. Mit steigenden Passagierzahlen, wachsendem Umsatz und strategischen Investitionen zeigt er, dass er auch in unsicheren Zeiten stark bleibt. Die Zukunft sieht rosig aus – für den Flughafen und seine Passagiere.