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FPÖ fordert EU-Aufklärung zu Epstein-Files und Pandemie-Geschäften

Hauser will Transparenz über EU-Gelder an Epstein-Netzwerk

16. März 2026 um 08:51
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FPÖ-EU-Abgeordneter Gerald Hauser sieht in Epstein-Akten Belege für Pandemien als Geschäftsmodell und kündigt parlamentarische Anfrage an.

Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser hat angekündigt, eine parlamentarische Anfrage an die EU-Kommission zu richten, um vollständige Transparenz über mögliche Verbindungen zwischen dem Epstein-Netzwerk und EU-Förderungen im Gesundheitsbereich zu erlangen. Grundlage seiner Forderungen sind Erkenntnisse aus den sogenannten Epstein-Files, die seiner Ansicht nach belegen, dass Pandemien als "gigantisches Geschäftsmodell" konzipiert wurden.

Epstein-Akten als Grundlage für Vorwürfe

"Die Epstein-Files zeigen viele Abgründe der Eliten auf, aber auch, dass Gesundheit und sogar Pandemien als Geschäftsmodell gesehen werden", erklärte Hauser in einer aktuellen Stellungnahme. Der FPÖ-Politiker bezieht sich dabei auf Durchsuchungen der Epstein-Akten durch verschiedene Medien und Einzelpersonen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erfolgt seien.

Nach Hausers Darstellung zeigen diese Dokumente, dass "die finanziellen und institutionellen Strukturen zur Vorbereitung auf eine Pandemie – und vor allem zum massiven finanziellen Gewinn privater Investoren – lange vor dem Eintreten der COVID-19-Pandemie geschaffen wurden."

Historische Entwicklung seit den 1990er-Jahren

Der freiheitliche Abgeordnete sieht die Wurzeln dieser angeblichen Geschäftsstrukturen bereits in den 1990er-Jahren. "Die Grundlagen der Pandemievorsorge als gigantisches Geschäftsmodell starteten in den 1990er-Jahren", so Hauser. Nach der Finanzkrise von 2008 habe sich dieser Rahmen "rasant" beschleunigt, "als privates Kapital, globale Gesundheitspolitik und Risikofinanzierung zunehmend zusammenwirkten."

Als konkretes Beispiel führt Hauser ein Briefing der Gates-Stiftung an, das den sogenannten "Global Health Investment Fund" beschreibe. Dieser ziele darauf ab, "fünf bis sieben Prozent Rendite auf Medikamente und Impfstoffe zu erzielen, abgesichert durch eine Kapitalgarantie von sechzig Prozent."

Kontroverse E-Mail-Korrespondenz

Besonders brisant erscheint dem FPÖ-Politiker eine E-Mail aus dem Jahr 2011, die Jeffrey Epstein nach seiner Verurteilung an Boris Nikolic, Bill Gates' damaligen wissenschaftlichen und technologischen Chefberater, verschickt haben soll. In dieser internen Korrespondenz findet sich laut Hauser eine Formulierung, die "es wert ist, zweimal gelesen zu werden":

"Ein isolierter Vorschlag, der Bill mehr Geld für Impfstoffe verschaffen wird." Für Hauser ist damit klar, "dass mit Impfstoffen viel Geld zu verdienen ist." Er interpretiert dies als Beleg dafür, dass es "nicht um 'mehr Forschung', nicht um 'Kranke', nicht um 'Notfallkapazitäten', nicht um das 'Gesundheitswesen' – nur um Geld für Impfstoffe" gegangen sei.

Kritik an Geschäftsgebaren

"Pandemie und Impfungen wurden von den Beteiligten wie von Investmentbankern besprochen", kritisiert der freiheitliche Abgeordnete. Es sei "wohl darum" gegangen, "wie sich am Epstein-Netzwerk beteiligte Personen und Institutionen die Taschen vollstopfen können."

Parlamentarische Anfrage an EU-Kommission geplant

Als Konsequenz aus diesen Erkenntnissen kündigt Hauser konkrete politische Schritte an. "Ich werde daher eine parlamentarische Anfrage an die EU-Kommission richten und vollständige Transparenz darüber verlangen, welche Organisationen und Personen mit Verbindungen zum Epstein-Netzwerk EU-Gelder erhalten haben", erklärte der FPÖ-Politiker.

Darüber hinaus will er von der Kommission wissen, "ob die Kommission auch Pandemien und Impfstoffe oder Medikamente als Geschäftsmodell betrachtet." Die Begründung für diese Forderung sieht Hauser im Recht der Bürger: "Die Bürger haben ein Recht darauf zu wissen, wer an Pandemiepolitik verdient hat, und welche Netzwerke dahinterstehen!"

Politischer Kontext und Einordnung

Hausers Vorstoß reiht sich in eine Serie von FPÖ-Initiativen ein, die kritische Fragen zur Pandemie-Politik und deren Finanzierung aufwerfen. Die Freiheitlichen haben sich während der COVID-19-Pandemie als vehemente Kritiker der Maßnahmen positioniert und fordern kontinuierlich mehr Transparenz in der Gesundheitspolitik.

Die Epstein-Files, auf die sich Hauser bezieht, sind Teil der umfangreichen Dokumentation rund um den verstorbenen Geschäftsmann Jeffrey Epstein, der wegen Sexhandels verurteilt wurde. Diese Akten enthalten unter anderem Korrespondenzen und Geschäftsunterlagen, die Einblicke in Epsteins weitreichende Netzwerke geben.

Reaktionen und Ausblick

Eine Reaktion der EU-Kommission auf Hausers Ankündigung liegt derzeit noch nicht vor. Es bleibt abzuwarten, wie die Kommission auf die angekündigte parlamentarische Anfrage reagieren wird und welche Informationen sie bereit ist preiszugeben.

Die FPÖ sieht sich durch die Epstein-Files in ihrer Kritik an der internationalen Gesundheitspolitik bestätigt und wird voraussichtlich weitere Initiativen in diese Richtung unternehmen. Für die österreichischen EU-Bürger könnte dies bedeuten, dass mehr Details über die Verwendung von EU-Mitteln im Gesundheitsbereich öffentlich werden.

Der Fall zeigt einmal mehr, wie stark die Pandemie-Politik auch Jahre nach dem Höhepunkt der COVID-19-Krise politisch umstritten bleibt und welche weitreichenden Fragen zur Transparenz und Rechenschaftspflicht internationaler Gesundheitspolitik aufgeworfen werden.

Schlagworte

#FPÖ#Epstein#EU#Pandemie#Gesundheitspolitik

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