Allianz-Umfrage zeigt: Trotz positiver Wintererlebnisse belasteten fehlende Sonne und Glatteis die Bevölkerung
80% der Österreicher berichten von positiven Wintererlebnissen, doch 45% litten unter Sonnenmangel. Generation Z war besonders unfallgefährdet.
39 Prozent der Befragten empfanden den Winter 2025/26 als einen Winter „wie früher“. Eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage der Allianz Österreich wurde im Auftrag der Allianz Österreich vom Marktforschungsinstitut Marketagent mittels Online-Befragung durchgeführt. Im Zeitraum vom 25. Februar bis 3. März 2026 wurden 1.060 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren in Österreich befragt. Die Studie ist repräsentativ nach Alter, Geschlecht, Region und Bildung. Mehrfachnennungen waren möglich. Alle Prozentzahlen wurden gerundet.
34 Prozent der Österreicher nannten viel Schnee und die damit verbundene Winterstimmung als Highlight der Saison. Weiße Weihnachten waren für 35 Prozent das Highlight der Saison. Bei den 14- bis 19-Jährigen sowie bei Befragten in der Steiermark und in Kärnten zählte der Schnee an den Feiertagen jeweils rund 50% zu den schönsten Erinnerungen. Für 19 Prozent der Befragten zählten Winterausflüge und Wintersporterlebnisse zu den herausragendsten Momenten der letzten Monate. Insgesamt berichteten 80 Prozent der Österreicher von positiven Wintererlebnissen.
45 Prozent der Befragten litten unter den wenigen Sonnenstunden. In Wien vermissten 55 Prozent die Sonne, in Niederösterreich 52 Prozent und in Oberösterreich 50 Prozent. 33 Prozent nannten rutschige Gehwege und Straßen als Problem; in Wien lag der Wert bei 45 Prozent, in Niederösterreich bei 37 Prozent und in Oberösterreich bei 36 Prozent.
18 Prozent der Befragten berichteten von mentaler Belastung oder depressiven Verstimmungen. Besonders ausgeprägt war dies in Städten und im Westen des Landes; in Wien war rund ein Viertel betroffen, in Vorarlberg 27 Prozent. In Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg gab etwa jeder Fünfte an, unter der Wintersaison emotional gelitten zu haben.
In der Altersgruppe der Generation Z traten Alltagsstürze und Fahrzeugpannen überdurchschnittlich häufig auf: 23 Prozent berichteten von Alltagsstürzen (gegenüber 16 Prozent Millennials, 9 Prozent Generation X, 7 Prozent Babyboomer). Fahrzeugpannen wurden in dieser Altersgruppe mit 13 Prozent genannt, im Schnitt lag der Wert bei den anderen Generationen bei 6,5 Prozent.
20 Prozent mussten infolge eines Sturzes oder Unfalls ärztlich behandelt werden. 18 Prozent gaben an, dass eine Fahrzeugreparatur notwendig war, und 16 Prozent berichteten von einer hohen finanziellen Belastung als Folge eines Unfalls oder Schadens. In vielen Fällen waren Sachschäden an Haus oder Fahrzeugen versichert. Die Ergebnisse machen laut der Umfrage deutlich, dass es bei der Absicherung von Stürzen und Unfällen noch Aufholbedarf gibt. Mehr als 20 Prozent der Österreicher wussten nicht, ob winterbedingte Schäden oder Unfälle von ihrer Versicherung gedeckt sind.
„Der Winter 2025/26 hat vielen Menschen schöne Erlebnisse beschert, zugleich aber auch gezeigt, wie schnell aus winterlichen Bedingungen konkrete Risiken entstehen können – vom Sturz auf vereisten Wegen bis zu Fahrzeugpannen oder Schäden am Eigentum. Besonders bei Unfällen im Alltag oder beim Sport zeigt sich oft erst im Schadensfall, wo Absicherungslücken bestehen. Die Umfrage verdeutlicht, dass mehr als 20 Prozent der Österreicher:innen nicht wissen, ob winterbedingte Schäden oder Unfälle von ihrer Versicherung gedeckt sind. Umso wichtiger ist es daher, den eigenen Versicherungsschutz regelmäßig in einem Beratungsgespräch zu überprüfen und wenn nötig anzupassen“, so René Brandstötter, CSO der Allianz Österreich.