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Umweltfreundliche Schultaschen ohne Plastik im Trend

Initiative zeigt nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen Modellen

17. März 2026 um 09:32
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Das BMLUK empfiehlt plastikarme Schultaschen aus recycelten Materialien. Über 250 umweltfreundliche Modelle erfüllen bereits die Nachhaltigkeitskriterien.

Neben den klassischen Kriterien wie Design, Ergonomie und Preis rückt die Umweltverträglichkeit bei der Wahl von Schultaschen zunehmend in den Fokus. Die Initiative "Clever einkaufen für die Schule" weist auf umweltfreundlichere Alternativen hin.

Plastikreduktion und Rezyklate

Viele herkömmliche Schultaschen bestehen überwiegend aus erdölbasierten Materialien. Umweltfreundliche Alternativen setzen auf langlebige Materialien und ersetzen Primärkunststoffe durch einen höheren Rezyklatanteil. In der OTS heißt es, dass etwa Kunststoffrezyklate aus PET-Flaschen verwendet werden können.

Seit kurzem gibt es laut OTS auch ein erstes "kreislauffähiges" Modell, das voll zerlegbar ist, aus Monomaterial besteht und zu fast 100 % stofflich wiederverwertbar ist.

Langlebigkeit und Reparatur

Hersteller reagieren verstärkt auf die Herausforderungen des Klimawandels und setzen auf Konzepte, die Plastik vermeiden beziehungsweise reduzieren. Ein Fokus liegt auf langlebigen Produkten, die reparierbar sind und einen hohen Rezyklatanteil für Innen- und Außenstoffe aufweisen.

Worauf beim Kauf achten

Wichtige Aspekte für die Kaufentscheidung laut OTS:

  • Hersteller bevorzugen, die auf den Einsatz kritischer Chemikalien verzichten
  • Beim Kauf auf Ergonomie, Sicherheit, Garantie, Reparaturservice und Rezyklat-Anteil achten
  • Berücksichtigung folgender Prüfzeichen: bluesign®, OEKO-TEX Standard 100, Ergonomie geprüft z. B. nach GR/AGR, "entspricht der Schultaschen-Norm DIN 58124" und GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit)
  • Es muss nicht immer eine neue Schultasche sein: Schultaschentausch oder Spenden verlängern die Nutzungsdauer

Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Ein guter Schulrucksack sollte ergonomisch durchdacht sein. Entscheidend sind eine ergonomisch geformte, gut gepolsterte und atmungsaktive Rückenfläche sowie individuell verstellbare Schultergurte und ergänzende Brust- und Hüftgurte, damit die Last gleichmäßig verteilt wird.

Damit die Wirbelsäule entlastet wird, sollten schwere Gegenstände möglichst nah am Körper verstaut werden. Auch die Alltagstauglichkeit ist wichtig: Der Rucksack sollte sich leicht anpassen lassen, bequem zu tragen sein und eine sinnvolle Innenaufteilung bieten.

Als Orientierung bei der Auswahl nennt die OTS das Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR), das ergonomisch empfehlenswerte Produkte kennzeichnet.

Informationsangebote und Beratung

Die OTS verweist auf die Website www.schuleinkauf.at, auf der Informationen zu Schadstoffbelastung und Ergonomie bereitgestellt werden. Im Rahmen der Initiative wird die Schultaschenliste jährlich aktualisiert: Rund 250 Schultaschen und Rucksäcke – inklusive Kindergarten- und Vorschulmodelle – erfüllen die Clever einkaufen-Kriterien und sind online abrufbar.

Der Fachhandel für Schul- und Büromaterialien bietet zudem gezielte Beratung beim Schultaschenkauf sowie die Möglichkeit, Modelle probezutragen.

Schlagworte

#Nachhaltigkeit#Schultaschen#Umweltschutz#Bildung#Österreich

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