Berg-, Wasser- und Höhlenrettung erhalten massive Unterstützung für Krisenvorsorge
Innenminister Gerhard Karner investiert gezielt in die Ausstattung der ehrenamtlichen Rettungskräfte. 22 Millionen Euro jährlich für Katastrophenschutz.
Innenminister Gerhard Karner betonte die Bedeutung der ehrenamtlichen Rettungsorganisationen für die österreichische Sicherheit. "Unsere Rettungsorganisationen sind 365 Tage im Jahr einsatzbereit und sorgen für die Sicherheit der Bevölkerung – und das zu großen Teilen ehrenamtlich", sagte Karner.
Die drei Sonderrettungsdienste – Bergrettung, Wasserrettung und Höhlenrettung – wurden im vergangenen Jahr vom Innenministerium mit über 2,5 Millionen Euro unterstützt. Damit konnten Anschaffungen für die Krisensicherheit und Katastrophenvorsorge getätigt werden.
Gefördert wurden unter anderem geländegängige Fahrzeuge, Hochwasserboote, mobile Rettungsmodule, moderne Funkausstattung und ein Tauchroboter. Darüber hinaus wurde auch die Ausbildungs- und die Präventionsarbeit gefördert.
Jährlich stellt das Innenministerium den anerkannten österreichischen Rettungs- und Zivilschutzorganisationen 22 Millionen Euro für den Katastrophenschutz und die Vorbereitung auf den Ernstfall zur Verfügung.
Im Austausch mit den Sonderrettungsdiensten informierte sich der Innenminister über getätigte Investitionen, das Einsatzaufkommen und die Zusammenarbeit mit der Polizei.