Doppelgeschäftsführung und verstärktes Leitungsteam für bessere Inklusion
Das Haus der Barmherzigkeit Inklusionsteam reagiert mit neuer Führungsstruktur auf wachsende Herausforderungen im Sozialbereich.
Das Haus der Barmherzigkeit Inklusionsteam (HABIT) geht mit einer erweiterten Führungsstruktur in die Zukunft. Die Organisation betreut etwa 430 Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen und beschäftigt rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Andreas Kauba bildet künftig gemeinsam mit Cornelia Girmindl die Doppelspitze von HABIT. Kauba verantwortet die strategische Weiterentwicklung, Kooperationen und zentrale Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Qualitätsentwicklung. Er ist diplomierter Sozialbetreuer und Sozialmanager, ist seit über 20 Jahren Teil von HABIT und seit 2020 in der Geschäftsführung tätig.
Cornelia Girmindl, die seit 2016 in der Bereichsleitung von HABIT tätig ist, steigt in die Geschäftsführung auf. Künftig ist sie für die operative Führung der Angebote und die Sicherstellung der Betreuungsqualität im Alltag zuständig.
Das Bereichsleitungsteam wird neu gebildet: Daniela Hörnig, Irene Luftensteiner und Marcella Wirthel übernehmen die Leitung der Bereiche Wohnen, Tagesstruktur und Mobile Begleitung.
HABIT benennt wachsende Herausforderungen im Sozialbereich und sieht als Schwerpunkte Führungskultur, attraktive Arbeitsbedingungen und Entlastung durch digitale Unterstützung, um die Betreuung von Menschen mit Behinderungen langfristig abzusichern. "Am Ende geht es darum, Zeit für die Menschen zu schaffen. Gute Organisation, starke Teams und kluge digitale Lösungen helfen uns dabei", so Kauba.
Das interdisziplinäre Team von HABIT bietet rund 480 Betreuungsplätze in 13 Wohngemeinschaften, einer Kids-WG, zwei Garconnierenverbünden, dem waberl für zeitlich befristetes Wohnen, fünf Tageszentren und in der Mobilen Begleitung zuhause. HABIT ist Teil der "Haus der Barmherzigkeit"-Gruppe. Die Leistungen von HABIT werden durch den Fonds Soziales Wien (FSW) aus Mitteln der Stadt Wien, der Wiener Kinder- und Jugendhilfe sowie durch das Land Niederösterreich gefördert. hb.at/habit